Neue OZ: Kommentar zu Griechenland

Neue OZ: Kommentar zu Griechenland

ID: 986465
(ots) - Die Privatwirtschaft ankurbeln

Dass der griechische Staat, ohne Berücksichtigung der
Zinszahlungen, nach vielen dürren Jahren erstmals wieder schwarze
Zahlen schreibt, ist bemerkenswert. Es zeigt, dass sich in Hellas
trotz vieler ungelöster Probleme etwas bewegt. Und dass die Hilfen
der Euro-Länder und die persönlichen Opfer Tausender Griechen unter
der harten Sanierungspolitik nicht vergebens sind. Aber der Anstieg
der Staatseinnahmen ist ein zartes Pflänzchen. Die deutsche
Bundeskanzlerin stellt den Griechen weitere Unterstützung beim
Modernisieren ihrer Verwaltung und ihres Gesundheitssystems in
Aussicht. Das ist gut. Aber Hilfestellung allein für den Staat reicht
nicht, um die griechische Wirtschaft wieder auf Wachstumskurs zu
bringen und damit auch das Steueraufkommen zu erhöhen.

Es ist die Privatwirtschaft, die jetzt Impulse braucht. Mehr
Nachfrage und Investitionen müssen her, damit Griechenland einen
Aufschwung erlebt. Nachfrage kann aus der Euro-Zone und insbesondere
ihrer stärksten Volkswirtschaft Deutschland kommen. Der deutsche
Staat verfügt über gigantische Einkaufskraft. Warum nicht während
einer begrenzten Phase Aufträge gezielt an griechische Unternehmen
vergeben? Warum nicht mithilfe von Unternehmensberatern dazu
beitragen, dass griechische Staatsunternehmen attraktive
Kaufkandidaten werden? Vieles, was den Privatsektor beleben kann, ist
denkbar. Aber es muss getan werden, und zwar bald.

Christian Schaudwet



Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: +49(0)541/310 207



Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Allg. Zeitung Mainz: Zu neuen Ufern / Kommentar zu Schwarz-Grün in Hessen von Christian Stang Neue OZ: Kommentar zu Container-Reedereien
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 22.11.2013 - 22:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 986465
Anzahl Zeichen: 1776

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Osnabrück



Kategorie:

Wahlen



Diese Pressemitteilung wurde bisher 217 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Neue OZ: Kommentar zu Griechenland"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Neue Osnabrücker Zeitung (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Krankenkassen: Verwässerung der Gesundheitsreform würde zu höheren Beiträgen führen / GKV-Chef Blatt: "Einsparungen bei Pharma und Ärzten nicht zurücknehmen!" "Kliniken dürfen s ...
Osnabrück. Der Krankenkassen-Spitzenverband GKV hat vor einem Aufweichen der Gesundheitsreform gewarnt, die am Freitag vom Bundestag beschlossen werden soll. "In den ersten Monaten des Jahres sind die Ausgaben der Krankenkassen doppelt so schnell gestiegen wir die Einnahmen. Wenn nicht schnell

Möglicher Kurswechsel bei Grünen: Brantner schwört Mitglieder auf "schwierige Kompromisse" ein / Regierungsverantwortung pragmatisch nutzen, "urgrüne Politik" von Özdemir als ...
Osnabrück. Im Richtungsstreit der Grünen hat Parteichefin Franziska Brantner einen pragmatischen Kurs angemahnt und die Parteibasis auf schmerzhafte Zugeständnisse im Falle einer künftigen Regierungsbeteiligung eingeschworen. Im Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz) sagt

"Werden überrollt": Grünen-Chefin warnt CDU vor Koalition mit AfD im Osten / Vor Ostdeutschland-Wahlen: Brantner befürchtet Parallelen zur Machtübernahme der Nazis, sie fordert Erhalt de ...
Osnabrück. Vor den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern warnt Grünen-Chefin Franziska Brantner die CDU vor einer Koalition mit der AfD und zieht Parallelen zur Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933. "Das Experiment, dass eine Partei der Mitte Faschisten zur Macht


Weitere Mitteilungen von Neue Osnabrücker Zeitung


Neue OZ: Kommentar zu Regierung / Parteien / Hessen ...
Stunde der Strategen Die Union gewinnt wieder Oberwasser. Der schwarz-grüne Gruß aus Hessen geht nämlich auch und gerade an die Sozialdemokraten im Bund: Ist in den Berliner Koalitionsverhandlungen keine Einigung möglich, sind die Christdemokraten zu anderen Bündnissen bereit. Den Unter

Neue OZ: Kommentar zu Parteien / Koalition / Gesundheit ...
Die Schwachen können aufatmen Welch eine Überraschung: Anfang der Woche standen die Verhandlungen von Union und SPD über die Gesundheitsfinanzen noch kurz vor dem Scheitern, nun gibt es eine Einigung. Der ganz große Wurf ist erwartungsgemäß ausgeblieben. Doch vor allem sozial Schwäche

Neue OZ: Kommentar zu Dunkelfeldstudie ...
Licht ins Dunkel bringen Nein, in Angst und Schrecken leben die Niedersachsen nach den Ergebnissen der Dunkelfeldstudie sicherlich nicht. Der weitaus größte Teil fühlt sich demnach sicher und vertraut der Arbeit der Polizei. So weit, so gut. Es sind aber die vielen kleinen Details der S

Neue OZ: Kommentar zu Container-Reedereien ...
Zweifel bleiben Der Verdacht auf Preisabsprachen zwischen Container-Reedereien kann leicht aufkommen. Denn seit Beginn der Schifffahrtskrise 2008 sind deren Einnahmen dramatisch eingebrochen. Die Reeder unternehmen zurzeit alles Denkbare, um schwindenden Einnahmen entgegenzuwirken. So schmie


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z