Neue OZ: Kommentar zu Managergehältern
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Das Thema scheint in der Luft zu liegen. Während die Schweizer am
Sonntag in einer Volksabstimmung ihre Meinung über eine Deckelung von
Managergehältern kundtun konnten, haben die Verhandlungspartner von
Union und SPD in Berlin diesen Punkt ebenfalls erörtert.
Offensichtliches Ergebnis für deutsche Aktiengesellschaften: Der
Verdienst von Verantwortlichen soll noch mehr als bisher vom
Aufsichtsrat und in Zukunft auch von der Hauptversammlung bestimmt
werden. Das gilt aber nur für AGs, der weitaus größte Teil der
Unternehmen ist davon nicht betroffen.
Zwar sind Einzelheiten der Pläne noch nicht bekannt. Bei diesem
Thema scheinen sich aber eher die Sozialdemokraten durchgesetzt zu
haben als die Unionspolitiker.
Die Schweizer haben dem Ansinnen, dass ein Manager pro Monat
höchstens so viel verdienen darf wie der am schlechtesten bezahlte
Mitarbeiter des Unternehmens im ganzen Jahr, eine deutliche Absage
erteilt. Damit bekennen sich die Eidgenossen zur Existenz von
Tarifverträgen beziehungsweise zum freien Aushandeln der Bezahlung.
Das ist freie Marktwirtschaft auch im Bereich des Verdienstes. Wer
Posten im Geschäftsführungsbereich bekleidet, Entscheidungen fällt
und vielleicht auch noch für Tausende von Mitarbeitern verantwortlich
ist, bekommt verdientermaßen deutlich mehr Geld als normale
Mitarbeiter. Begriffe wie Abzockerei oder Sozialneid sind da fehl am
Platze.
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Datum: 24.11.2013 - 22:00 Uhr
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