Meinungsverschiedenheiten auf demokratischem Weg lösen
ID: 98959
Meinungsverschiedenheiten auf demokratischem Weg lösen
DIE LINKE verurteilt die gewaltsame Absetzung von Präsident Manuel Zelaya und seines Kabinetts durch das honduranische Militär und das gewaltsame Vorgehen gegen die die Demokratie verteidigenden Demonstrant/innen. Wir fordern die Wiederherstellung der verfassungsgemäßen Ordnung und die Rückkehr des demokratisch gewählten Präsidenten Zelaya und seiner Regierung ins Amt.
Mit einem Militärputsch die Durchführung eines vom Präsidenten angesetzten Referendums verhindern zu wollen, ist eine grobe und inakzeptable Verletzung der demokratischen Grundrechte durch dieselben Akteure, die Präsident Zelaya rechtswidriges Verhalten und Gefährdung des Staates vorgeworfen haben. Gerade die lateinamerikanische Geschichte kennt solche Beispiele zur Genüge. Deshalb erfordert dieses Vorgehen gerade jetzt internationale Ächtung.
Manuel Zelaya und seine Unterstützer/innen streben den Prozess einer Verfassungsreform in Honduras mit dem Ziel einer weiteren Demokratisierung der Gesellschaft sowie wirtschaftlicher und sozialer Reformen im Kampf gegen Hunger und Armut an. Die Möglichkeit, darüber zu entscheiden, muss den honduranischen Wählerinnen und Wählern gegeben werden. Meinungsverschiedenheiten über Verfahren und weitere Schritte müssen auf demokratischem Wege und am Verhandlungstisch geklärt werden.
DIE LINKE fordert von der Bundesregierung, sich klar vom Staatsstreich in Honduras zu distanzieren und die neu eingesetzte Regierung nicht anzuerkennen. Ihr Engagement muss jetzt einer Unterstützung der internationalen Bemühungen um die Wiedereinsetzung der demokratisch gewählten Institutionen in Honduras gelten.
URL: http://www.die-linke.de/
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 29.06.2009 - 18:21 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 98959
Anzahl Zeichen: 0
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 355 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Meinungsverschiedenheiten auf demokratischem Weg lösen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
DIE LINKE (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Vizekanzler und Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel und Bundesinnenminister Lothar de Maizière wollen den Zustrom von Flüchtlingen "spürbar und nachhaltig reduzieren." Auf die Kritik zu den massiven Rüstungsexporten unter Sigmar Gabriel reagiert der Wirtschaftsminister mit dem Vorschlag
Merkel macht weniger Schutz bei Zeitarbeit und Werkverträgen zur Chefsache ...
Bundeskanzlerin Merkel will nach dpa-Informationen die Pläne von Bundesarbeitsministerin Nahles (SPD) für eine stärkere Regulierung von Zeitarbeit und Werkverträgen entschärfen. Sie will maximal die Vereinbarungen im Koalitionsvertrag umsetzen. Die CSU soll gar über einen Bruch des Koalitionsv
Militärmissionen im Irak und Mali nicht ausweiten, sondern beenden ...
"Diese Bundeswehreinsätze sind kein Beitrag für Frieden, sondern Ausdruck einer militarisierten Außenpolitik", erklärt Christine Buchholz, Mitglied im Geschäftsführenden Parteivorstand und verteidigungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, anlässlich der heute vom Bundeska
Weitere Mitteilungen von DIE LINKE
Urteilsverkündung in Sachen 'Lissabon-Vertrag' ...
> Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts über die Klage der Fraktion DIE LINKE gegen den Vertrag von Lissabon am 30. Juni 2009, 10.00 Uhr im Sitzungssaal des Bundesverfassungsgerichts, Schloßbezirk 3, 76131 Karlsruhe Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen, morg
Bundesminister Steinmeier zur Krise in Honduras ...
> Gestern (28.06.) wurde der demokratisch gewählte Präsident der Republik Honduras, Manuel Zelaya, vom Militär verhaftet und außer Landes gebracht. Zur Lage in Honduras erklärte Bundesaußenminister Steinmeier heute (29.06.) in Berlin: "Ich verurteile die Verhaftung und Exilierun
Union im finanzpolitischen Wolkenkuckucksheim ...
> "Die Union betreibt keine verantwortungsbewusste Steuerpolitik, sie bewegt sich im finanzpolitischen Wolkenkuckucksheim", kommentiert die stellvertretende Vorsitzende und steuerpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Barbara Höll, die Steuersenkungsvorschläge im Wahlprogramm
Insolvenz aktuell - Studie zeigt: Geratete Insolvenzverwalter sind besser! ...
Sinzig, 26. Juni 2009: Einer Studie des Instituts für Mittelstandsforschung aus Bonn zur Folge verharrt die Quote der ungesicherten Gläubiger auch 10 Jahre nach Reform des Insolvenzrechts bei nur 3-5%. Dies ergab die Sonderauswertung von 15.000 Regelverfahren aus den Jahren 2002 bis 2007 beim Land




