„Mit Vielfalt auf dem Weg in die Zukunft“
Oberbürgermeister Dirk-Ulrich Mende zeichnete dritten „Ort der Vielfalt in Celle“ aus: Nach dem Kaiserin-Auguste-Viktoria-Gymnasium und dem Schlosstheater Celle erhielt nun die Kindertagesstätte „Löwenzahn“ an der Welfenallee die Auszeichnung „Ort der Vielfalt in Celle“. Oberbürgermeister Dirk-Ulrich Mende übergab das Schild mit der Aufschrift „Celle – Ort der Vielfalt – Wir engagieren uns für Vielfalt, Toleranz und Demokratie“ an die Leiterin der Einrichtung, Barbara Lange.
Oberbürgermeister Dirk-Ulrich Mende zeichnete dritten „Ort der Vielfalt in Celle“ aus. Foto: True(firmenpresse) - CELLE. 65 Kindergarten- und 15 Krippenkinder werden in der Kindertagesstätte (KiTa) „Löwenzahn“ betreut. Die muntere Truppe hatte für die Besucher aus dem Rathaus ein mehrsprachiges Begrüßungslied ausgedacht. „Good Morning“, „Rojbas, Rojbas“, „Günaydin“ oder „Nakasi Basi“ hieß es, als Oberbürgermeister Dirk-Ulrich Mende, Stadtrat Stephan Kassel, die Leiterin des Referats Integration, Serpil Klukon, und der Fachdienstleiter Kindertagesstätten, Michael Kessel, eintrafen.
Mende betonte, dass in der Einrichtung Kinder aus zehn Nationen mit unterschiedlichem kulturellem Hintergrund gemeinsam lernen und ihre Freizeit verbringen. Dieser Herausforderung stelle sich das Team mit viel Engagement. Mit der in der KiTa „Löwenzahn“ gelebten Vielfalt, so der Oberbürgermeister an die Kinder gerichtet, „seid Ihr auf dem Weg in die Zukunft“.
Stadtrat Stephan Kassel erklärte, dass Kindertagesstätten per sé Orte der Vielfalt seien. Hier würden von Anfang an die Wurzeln für das spätere Demokratieverständnis der Kinder gelegt. Daher sei das neue Schild, das demnächst im Eingangsbereich der KiTa Löwenzahn angebracht wird, ein Symbol für die Anerkennung der interkulturellen Arbeit in allen KiTas der Stadt. Serpil Klukon fügte an, dass in Einrichtungen wie der Kita „Löwenzahn“ nicht nur verschiedene Kulturen zusammengebracht, sondern auch die Eltern informiert, beraten und unterstützt würden. „Damit wird eine wichtige Basis für die Zukunft der Kinder gelegt.“
Barbara Lange bedankte sich für die Auszeichnung und lobte ihre Mitarbeiterinnen, die auch über die Historie der Einrichtung, die auf die KiTa Bahnhofstraße zurück geht, mit den Jahren ein Vertrauensverhältnis zu den Familien aufgebaut haben. „Einige der früher im Mädchen- oder Jungentreff betreuten Jugendlichen bringen nun ihre eigenen Kinder hierher.“
Das Bundesprogramm „TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN“ wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
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Datum: 28.11.2013 - 17:59 Uhr
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