Zusammenarbeit von Mensch und Roboter sicher gestalten Neue BGIA-Handlungshilfe veröffentlicht

Zusammenarbeit von Mensch und Roboter sicher gestalten Neue BGIA-Handlungshilfe veröffentlicht

ID: 99143

Zusammenarbeit von Mensch und Roboter sicher gestalten Neue BGIA-Handlungshilfe veröffentlicht



(pressrelations) - >Der Roboter verliert seine Unnahbarkeit. Er muss nicht mehr in jedem Fall mit einem Schutzzaun vom Menschen getrennt werden. In Zukunft wird es immer mehr Arbeitsplätze geben, bei denen der Mensch Hand in Hand mit so genannten kollaborierenden Robotern arbeitet. Wie sich diese Zusammenarbeit sicher gestalten lässt, beschreibt eine Handlungshilfe (BG/BGIA-Empfehlungen) des Instituts für Arbeitsschutz (BGIA) der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung unter http://www.dguv.de/bgia/de/pra/kollaborierende_roboter/index.jsp . Im Mittelpunkt steht die Definition eines "tolerierbaren Verletzungsniveaus" für den Fall einer Kollision von Mensch und Roboter. Aber auch Anforderungen an die Technik, die Ergonomie und die Arbeitsorganisation sind berücksichtigt.

Laut einem Bericht der International Federation of Robotics (IFR) kommen in Deutschland auf 10.000 Beschäftigte in der verarbeitenden Industrie etwa 234 Industrieroboter. Damit liegt die deutsche Industrie hinter Japan weltweit auf Platz zwei. Und die Automatisierung nimmt weiter zu. Vor allem Kleinroboter und Serviceroboter arbeiten in Fertigungsverfahren immer öfter im direkten Kontakt mit Personen. Obwohl modernste Schutztechnik hilft, Kollisionen zwischen Mensch und Roboter zu vermeiden, bleibt ein Restrisiko, das minimiert werden muss.

Zu diesem Zweck hat das BGIA zusammen mit der Berufsgenossenschaft Metall Nord Süd Sicherheitsanforderungen für Tätigkeiten mit kollaborierenden Robotern definiert. Diese Anforderungen konkretisieren und ergänzen die Hinweise der geltenden Roboternorm ISO 10218. Sie reichen von technischen Aspekten, wie der Begrenzung des Kollisionsraumes bis hin zu arbeitsorganisatorischen Gesichtspunkten, zum Beispiel Warnhinweise. Neu sind vor allem medizinische und biomechanische Anforderungen: Sie beziehen sich auf die Kräfte und Drücke, die im seltenen Fall einer Kollision beim Menschen zu Stoß- oder Quetschverletzungen führen können. Für sie hat das BGIA, bezogen auf alle Körperbereiche des Menschen, Maximalwerte empfohlen. Auf diese Weise wird ein tolerierbares Verletzungsniveau eingehalten.



Die BG/BGIA-Empfehlungen beinhalten neben den genannten Anforderungen auch eine Checkliste zur systematischen Risikobeurteilung von Roboterarbeitsplätzen und ein einfaches Anwendungsbeispiel.


Pressekontakt:
Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV)
Pressestelle Stefan Boltz
Tel.: 030 288763768
Fax: 030 288763771
E-Mail: presse@dguv.de

Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Weitere Aufträge für HOCHTIEF-Töchter in Asien-Pazifik über 712 Mio. Euro Fairchild Semiconductor stellt die derzeit kleinste DC-DC-Leistungsmanagementlösung für W-CDMA/CDMA RF-Leistungsverstärker in 3G-Endgeräten vor
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 30.06.2009 - 13:41 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 99143
Anzahl Zeichen: 0

pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen


Diese Pressemitteilung wurde bisher 554 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Zusammenarbeit von Mensch und Roboter sicher gestalten Neue BGIA-Handlungshilfe veröffentlicht"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Mit kreativen Ideen gegen Gewalt: Engagierte Berufsschulklassen ausgezeichnet ...
Jugend will sich-er-leben (JWSL) kürt Gewinnerinnen und Gewinner des Kreativwettbewerbs zum Thema "Gewaltprävention in Ausbildung und Beruf" Mit Plakaten, Brettspielen und eindrucksvollen Filmbeiträgen haben Schülerinnen und Schüler berufsbildender Schulen gezeigt, wie einfallsreich

Der Deutsche Arbeitsschutzpreis 2027 / Einreichungsfrist bis zum 15. Juli verlängert ...
Noch bis einschließlich 15. Juli 2026 ist die Bewerbung für den Deutschen Arbeitsschutzpreis (DASP) 2027 möglich. Die Auszeichnung wird in vier Kategorien vergeben: Prämiert werden vorbildliche strategische, betriebliche, kulturelle und persönliche Lösungen rund um Sicherheit und Gesundheitssc

Jeder vierte Beschäftigte kennt Fälle von problematischem Suchtmittelkonsum am Arbeitsplatz / Aktuelle Befragung zeigt Handlungsbedarf bei Information, Prävention und offener Gesprächskultur ...
Problematischer Konsum von Alkohol, Cannabis oder anderen Suchtmitteln ist auch in der Arbeitswelt ein relevantes Thema. Das zeigt eine aktuelle repräsentative Befragung im Auftrag des Spitzenverbandes der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen, Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV): Jede


Weitere Mitteilungen von Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV)


Weitere Aufträge für HOCHTIEF-Töchter in Asien-Pazifik über 712 Mio. Euro ...
> Visionstream erweitert und wartet das Telekommunikationsnetz in Neuseeland ? Minenauftrag in Australien um sieben Jahre verlängert Zwei Unternehmen der HOCHTIEF-Tochtergesellschaft Leighton haben in Neuseeland und Australien Aufträge im Wert von knapp 712 Mio. Euro erhalten: Visionstream,

InVision Software erhält Großauftrag von führendem Einzelhandelskonzern in Finnland ...
> Ratingen, 30. Juni 2009 ? InVision Software, einer der international führenden Anbieter von Lösungen zum unternehmensweiten Workforce Management (WFM), ist von dem finnischen Einzelhandelskonzern Suomen Lähikauppa Oy mit der Implementierung der Softwarelösung InVision Enterprise WFM beauft

Fresenius erweitert Produktionskapazität für enterale Ernährungsprodukte in Deutschland ? 100-Millionen-Euro-Investition in den Standort Friedberg ...
> Der Gesundheitskonzern Fresenius erweitert seine Produktionskapazitäten in Deutschland. In den kommenden drei Jahren wird der Unternehmensbereich Fresenius Kabi insgesamt 100 Millionen Euro in den Ausbau seines Produktionsstandorts im hessischen Friedberg investieren. Grund für den Ausbau is

HBM stellt neues Release der Datenerfassungs-Software Perception vor ...
> Darmstadt, 29.06.2009 ? HBM hat heute angekündigt, dass ab sofort Release 6.0 der führenden Datenerfassungs-Software Perception verfügbar ist. Die modulare Software Perception integriert Steuerung, Real-time-Anzeige, Datenerfassung, Prüfung, Analyse, Berichterstellung und Datenexport in ei


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z