Neues GBE-Heft: Beschäftigte im Gesundheitswesen
ID: 99315
Neues GBE-Heft: Beschäftigte im Gesundheitswesen
Charakteristisch für das Gesundheitspersonal sind eine hohe Frauenquote, die Arbeit in Schicht- und Nachtdiensten sowie an Wochenenden und Feiertagen und ein hoher Anteil an Teilzeitbeschäftigten. Differenzierte fachliche Kenntnisse und Fähigkeiten sowie eine eng an den Bedürfnissen der Patienten ausgerichtete Kooperation der Berufsgruppen bilden die Basis für eine gute Versorgung.
Eine besondere Bedeutung für die medizinische Versorgung haben die 284.000 praktizierenden Ärzte im Jahr 2006, da sie die Patienten nicht nur selbst behandeln, sondern auch weitere Beschäftigte im Gesundheitswesen bei Diagnose, Therapie und Prävention mit einbeziehen und Leistungen Dritter verordnen. Fast die Hälfte der Ärzte ist ambulant tätig. Die Alterung der Ärzte schreitet stark voran. Zwischen 1997 und 2006 nahm dort die Zahl 50-Jähriger und Älterer um 37% zu. Schwer abschätzbar sind darüber hinaus zukünftige Migrationsbewegungen von Ärzten.
Die mit Abstand häufigsten Berufe sind Gesundheits- und Krankenpflegerinnen/-pfleger (717.000) und die medizinischen und zahnmedizinischen Fachangestellten (522.000) im Jahr 2006. Im Laufe von zehn Jahren hat die Zahl der Altenpflegerinnen und Altenpfleger stark zugenommen auf inzwischen 321.000. Dies kann auf die Alterung der Gesellschaft und zunehmende Professionalisierung der Altenpflege nach Einführung der Pflegeversicherung zurückgeführt werden.
Für die Gesundheitspersonalrechnung führt das Statistische Bundesamt alle verfügbaren Daten zur Ermittlung der Beschäftigten zusammen, zum Beispiel aus dem Mikrozensus und der Krankenhausstatistik des Bundesamtes, aus Datenquellen der Bundesanstalt für Arbeit oder der Bundesärztekammer.
Das GBE-Heft "Beschäftigte im Gesundheitswesen" kann schriftlich kostenlos bestellt werden (Robert Koch-Institut, GBE, General-Pape-Str. 62, 12101 Berlin, E-Mail: gbe@rki.de , Fax: 030-18754-3513) und ist abrufbar unter http://www.rki.de .
Kontakt
Herausgeber:
Robert Koch-Institut
Nordufer 20
D-13353 Berlin
Das Robert Koch-Institut ist ein Bundesinstitut im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit
Pressestelle
Susanne Glasmacher
(Pressesprecherin)
Günther Dettweiler
(stellv. Pressesprecher)
Claudia Paape
Heidi Golisch
Kontakt
Tel.: 030-18754-2239, -2562 und -2286
Fax: 030-18754 2265
E-Mail: presse@rki.de
http://www.rki.de
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 30.06.2009 - 18:51 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 99315
Anzahl Zeichen: 0
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 477 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Neues GBE-Heft: Beschäftigte im Gesundheitswesen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Robert Koch Institut - RKI (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Weitere Mitteilungen von Robert Koch Institut - RKI
Eva Herzigová dreht einen Spot für die DKMS Americas ...
> Topmodel Eva Herzigová und die DKMS haben zwei Dinge gemeinsam: Sie sind weltweit tätig und setzen sich mit großem Engagement für Leukämiepatienten ein. Tübingen - Da ist es nur folgerichtig, dass die gebürtige Tschechin nun einen Spot für die DKMS gedreht hat. Sie zeigt darin wie e
Bundesweiter Wettbewerb: Zehn Preisträger für vorbildliche Suchtprävention für Kinder und Jugendliche vor Ort ausgezeichnet ...
> Berlin - Zehn Kommunen wurden gestern für ihre vorbildlichen Beiträge in der kommunalen Suchtprävention ausgezeichnet. Die Preisverleihung erfolgte durch Bundes-gesundheitsministerin Ulla Schmidt, die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Sabine Bätzing und die Direktorin der Bundeszentral
?Panorama ? die Reporter? - Todesgefahr Asbest: Neue Kranke durch das alte Gift ...
> Sendetermin: Mittwoch, 1. Juli, 22.30 Uhr, NDR Fernsehen Eine Schule im Hamburger Stadtteil Hamm. Die Turnhalle ist abgeriegelt, der Verdacht wiegt schwer: Asbestverseuchung. Bauarbeiter haben bei einem Umbau Lüftungsschlitze in die asbesthaltige Außenwand gefräst, dabei sollen auch Kol
Risiko Übergewicht: Herzkatheter bei adipösen Patienten über das Hangelenk ...
Bei Operationen etwa ist extremes Übergewicht nicht selten ein zusätzliches Risiko. Auch im Rahmen von Herz-Katheter-Untersuchungen wird es bei adipösen Patienten zunehmend schwieriger, den klassischen Zugang über die Leiste zum Gefäßsystem zu nutzen, da die großen Fettablagerungen an Obersch




