Neues Wettbewerbsverfahren zu Berliner Freiheits- und Einheitsdenkmal beschlossen
ID: 99811
Neues Wettbewerbsverfahren zu Berliner Freiheits- und Einheitsdenkmal beschlossen
Dazu erklärte der Staatsminister: "Die Errichtung des Denkmals auf der Schlossfreiheit so, wie vom Bundestag beschlossen steht nicht in Frage, und es besteht der klare politische Wille für eine Fortsetzung des Projektes. Der erste, offene Wettbewerb, der leider zu keinem weiterführenden Ergebnis führte, hat eine breite öffentliche Diskussion ausgelöst und zu neuem Nachdenken angeregt. Wir werden diesen ersten Wettbewerb in einer Dokumentation publizieren.
Die Gestaltung eines Freiheits- und Einheitsdenkmals ist anspruchsvoll und schwierig, jedoch keine unlösbare Aufgabe. Wir haben die letzten Wochen für ein Überdenken des ersten Wettbewerbsverfahrens genutzt, um aus den gemachten Erfahrungen Konsequenzen für das weitere Vorgehen zu ziehen:
1. Der Gestaltungswettbewerb hat gezeigt, dass das Konzept inhaltlich überfrachtet und zu komplex war. Es ist schwierig, alle historischen Komponenten der deutschen Freiheitsbewegungen in angemessener Form künstlerisch umzusetzen.
Deshalb soll die Erinnerung an die friedliche Revolution im Herbst 1989 und die Wiedererlangung der deutschen Einheit künstlerischer Schwerpunkt des Freiheits- und Einheitsdenkmals sein.
2. Über die Errichtung eines eigenen Denkmals in Leipzig ist inzwischen Einvernehmen zwischen Bund, dem Freistaat Sachsen und der Stadt Leipzig erzielt worden. Deshalb kann dieser Bezug in dem Berliner Denkmal entfallen, wodurch die künstlerische Gestaltungsaufgabe vereinfacht wird.
3. Im ersten Wettbewerb war in Verbindung mit dem Denkmal die Einrichtung eines Informationsortes zur vertiefenden Beschäftigung mit dem Thema "Freiheit und Einheit" gefordert. Diese Anforderung soll im neuen Verfahren entfallen; hier wird auf das in der Nähe liegende Deutsche Historische Museum verwiesen, das eine zusätzliche, breite Information ermöglicht.
4. Es wird ein neues Verfahren eingeleitet, das aus einem Einladungswettbewerb mit vorgeschaltetem offenen Bewerberverfahren (Teilnahmewettbewerb) besteht. Das heißt, der Auslober fordert interessierte Fachleute (Künstler, Architekten etc.) öffentlich zur Bewerbung auf. Eignungskriterien werden vom Auslober festgelegt, um besonders qualifizierte Bewerber zu gewinnen. Teilnehmer aus dem nicht weiter geführten Gestaltungswettbewerb sollen sich ebenfalls bewerben können. Ein qualifiziertes Auswahlgremium wählt aus den eingegangenen Bewerbungen eine festzulegende Anzahl aus.
Mit den ausgewählten Teilnehmern wird der Wettbewerb durchgeführt. Diese Teilnehmer reichen ihre Entwürfe ein, die dann von einer Jury bewertet werden."
Presse- und Informationsamt der
Bundesregierung
E-Mail: InternetPost@bundesregierung.de
Internet: http://www.bundesregierung.de/
Dorotheenstr. 84
D-10117 Berlin
Telefon: 03018 272 ? 0
Telefax: 03018 272 - 2555
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 02.07.2009 - 12:32 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 99811
Anzahl Zeichen: 0
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 440 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Neues Wettbewerbsverfahren zu Berliner Freiheits- und Einheitsdenkmal beschlossen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Bundesregierung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der stellv. Sprecher der Bundesregierung, Georg Streiter, teilt mit: Die Bundeskanzlerin empfängt am Dienstag, den 12. Januar 2016, um 12:15 Uhr den algerischen Ministerpräsidenten Abdelmalek Sellal mit militärischen Ehren im Bundeskanzleramt. Bei einer anschließenden Unterredung im Rahm
Bundeskanzlerin Merkel empfängt Teilnehmerinnen und Teilnehmer der internationalen Berufsweltmeisterschaft ...
Die stellv. Sprecherin der Bundesregierung, Christiane Wirtz, teilt mit: Bundeskanzlerin Angela Merkel wird am Dienstag, den 3. November 2015, um 14:00 Uhr im Bundeskanzleramt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der deutschen Mannschaft der internationalen Berufsweltmeisterschaft WorldSkills beg
Bundeskanzlerin Merkel empfängt den bolivianischen Präsidenten Morales ...
Die stellv. Sprecherin der Bundesregierung, Christiane Wirtz, teilt mit: Bundeskanzlerin Angela Merkel empfängt am Mittwoch, 4. November 2015 um 12:00 Uhr den bolivianischen Präsidenten Evo Morales mit militärischen Ehren im Bundeskanzleramt. Bei einem gemeinsamen Mittagessen stehen die bil
Weitere Mitteilungen von Bundesregierung
Remscheider General-Anzeiger über OB-Kandidat Jochen Siegfried (CDU) ...
„Besser will er's machen. Und er weiß auch, wie's geht. Das ist die Botschaft, mit der Jochen Siegfried in den Kampf um den Chefposten im Rathaus zieht. Acht Wochen vor der Kommunalwahl bot der OB-Kandidat seiner CDU dazu eine kämpferische Rede“, schreibt Axel Richter im Remscheider
Unterstützung der Migrantenvereine zu gering - Professionalisierung der MSO notwendig ...
Allein in Nordrhein-Westfahlen gibt es inzwischen 2400 Migrantenselbstorganisationen (MSO). Sie gelten als kommunikative Knotenpunkte der Integrationsarbeit und sind oft Ausrichter der Angebote von Bund, Ländern und Kommunen. Auf der einen Seite besitzen Sie gute Kontakte zu ersten Einwanderern und
Konflikt- und Beschwerdemanagement ...
Menschen tun sich schwer mit Kritik. Dies gilt für den privaten wie den öffentlichen Bereich. „Wir freuen uns über jede Beschwerde.“ Diese Aussage von Petra Willing, Leiterin der Unternehmenskommunikation der Stadtwerke Münster, überrascht zunächst. Willing erklärt das Konflikt- und Besc
Auf der Suche nach der Suchmaschine von morgen ...
Hamburg/Berlin, 30. Juni 2009, www.ne-na.de - Anders als in den vergangenen Jahren, in denen auch qualitativ hochwertige Suchdienste wie Ask.com http://de.ask.com beharrlich ignoriert wurden, scheint die Bereitschaft zu wachsen, bei Suchmaschinen sich auf etwas Neues einzulassen. Das schreibt Spiege




