Prinzip Hoffnung
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Prinzip Hoffnung
Weder China noch die USA haben auf der UN-Klimakonferenz in New York konkrete Vorschläge zur Verhinderung einer Klimakatastrophe gemacht, obwohl sie die größten Emittenten von schädlichen Klimagasen sind.
Das ist bedauerlich. Und trotzdem gab es etwas Neues. US-Präsident Obama hat in seiner Rede zu schnellen und konkreten Maßnahmen der Weltgemeinschaft aufgefordert. Er hat auch zugegeben, dass die USA sich ihrer Verantwortung auf dem Gebiet bisher nicht gestellt haben. Das ist noch kein Erfolg. Aber es macht zumindest Hoffnung, dass in Kopenhagen die USA nicht mehr die Blockierer einer Folgeregelung des Kyoto-Abkommens sein werden. Erst wenn es gelingt, tatsächlich ambitionierte CO2-Reduktionsziele und Maßnahmen zu deren Durchsetzung verbindlich zu vereinbaren, dann hat die Weltgemeinschaft etwas gewonnen.
Auch Deutschland ist bei weitem noch nicht auf dem richtigen Weg. Die Schizophrenie der deutschen Klimaschutz- und Energiepolitik hält an. Erst recht nicht ist der politische Boden in der Bundesregierung für höhere Ansprüche bereitet. Dazu müsste z.B. schnellstens Kohle als Energieträger für Wärme und Strom vom Tableau verschwinden und alles für den Ausbau erneuerbarer Energien getan werden. Der Neubau von Kohlekraftwerken behindert hingegen die Energiewende und verhindert das Erreichen der Klimaschutzziele. Kohle und Öl sind begrenzte Ressourcen. Sie zu schonen, wäre auch ein Beitrag für den Frieden in der Welt.
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Datum: 24.09.2009 - 05:05 Uhr
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