Urteil bestätigt: Amadeus-Buchungsmaske stammt aus „vor-digitaler Zeit“

Urteil bestätigt: Amadeus-Buchungsmaske stammt aus „vor-digitaler Zeit“

ID: 194343

IT-Spezialist Tr@ffics bietet Reisebranche neue Perspektiven nach gewonnenem Rechtsstreit

„Mit unseren IT-Lösungen werden wir der Reisebranche über die bereits gewohnten Vorteile hinaus künftig noch mehr Komfort bieten.“ Mit diesen Worten reagiert Tr@ffics Geschäftsführer Salim Sahi auf den nun auch in zweiter Instanz gewonnenen Rechtsstreit mit Amadeus Germany. Das Oberlandesgericht Karlsruhe hat deren Berufungsklage wegen einer angeblichen Ähnlichkeit zwischen der Nutzeroberfläche der Tr@ffics CRS-Maske „TBM“ und der Amadeus-Buchungsmaske „Toma“ abgewiesen.




(firmenpresse) - Damit hat Tr@ffics in allen Punkten des Rechtsstreits obsiegt. Inwiefern diese Niederlage von Amadeus Folgen für den geplanten Börsengang des Unternehmens haben kann, wird sich mit der Emission am 29. April zeigen. Marktbeobachter wollen Auswirkungen nicht ausschließen, denn auch andere IT-Dienstleister könnten sich nun beruhigt in den Wettbewerb mit Amadeus begeben, da es dem Unternehmen erneut nicht gelungen sei, für „Toma“ Alleinstellungsmerkmale zu reklamieren.

In seiner Urteilsbegründung hatte das erstinstanzliche Gericht bescheinigt, „Toma“ sei „am ehesten mit einem Formular aus vor-digitaler Zeit zu vergleichen“. Dagegen unterscheidet sich die Tr@ffics Anwendung nach Ansicht von Juristen durch ihre vielseitigeren Nutzungsmöglichkeiten, die unter anderem eine kombinierte Lösung aus Reservierungs- und Preisvergleichssystem biete, statt nur einer Abfrage wie bei Amadeus, die auch noch wenig benutzerfreundlich sei, wie Anwender urteilen. Zudem wären die Fachleute in den Reisebüros durchaus in der Lage, die Unterschiede zwischen den Anwendungen selbst beurteilen zu können, sagen Branchenexperten. Das Tr@ffics Produkt sei außerdem Teil der umfassenden Gesamtanwendung Tr@fficsCosmo und könne daher nicht isoliert behandelt werden. „Diese Feststellungen wurden mit dem jetzt ergangenen Urteil nochmals unterstrichen“, betont Tr@ffics Geschäftsführer Salim Sahi.

Er sieht sich durch das Ergebnis des Rechtsstreits auch darin bestätigt, seinen Kunden besonders innovative und komfortable Produkte zu bieten: „Wir werden die Benutzerfreundlichkeit unserer Anwendungen auch künftig weiter entwickeln und immer wieder verbessern.“ Als Beispiel für die Innovationsfreudigkeit seines Unternehmens nannte Sahi den Qualitätsindex, mit dem der Reisebüroagent im Beratungsgespräch bessere Vergleiche zwischen den Angeboten erzielen kann, weil nicht nur Preise miteinander verglichen werden, sondern auch die Qualität von Leistungen und Zusatzofferten. „Damit kann schnell vermittelt werden, wie sich z.B. ein geringfügig höherer Reisepreis durch eine deutlich bessere Leistung für den Kunden auszahlt“, so Salim Sahi.



Von diesem besseren Leistungsumfang, den die Tr@ffics Softwaresysteme bieten, sind immer mehr Branchenprofis überzeugt, wie die steigenden Marktanteile des Berliner Technologie-Unternehmens belegen. So arbeiten seit kurzem auch die RTK Reisebüros und die touristischen Call-Center-Spezialisten der Ostteam GmbH mit den Tr@ffics Produkten.
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Über Tr(at)ffics
Das ohne Fremdkapital ausgestattete Berliner Technologie-Unternehmen entwickelt seit 1999 innovative Lösungen für elektronische Transaktionen im Tourismusgeschäft. Eine breit ausgebaute Produktpalette (IBEs, Counter-Systeme, Midoffice- & Backoffice-Lösungen) hat Tr(at)ffics schnell neben den Marktführern für Reisebuchungssysteme etabliert. Seit 2004 betreibt Tr(at)ffics ein eigenes touristisches Voll-CRS-System mit mehr als 160 direkten Anbindungen zu Reiseveranstaltern und Leistungsträgern. Darüber hinaus gehört ein eigenes Rechenzentrum mit mehr als 400 Servern auf tausend Quadratmetern High-Tech-Fläche zum Inventar des Unternehmens. Das Tr(at)ffics-Gründungsteam besteht aus Jens Muskewitz (CTO) und Salim Sahi (CEO). Der Slogan „Tr(at)ffics – Book it-all-in-one!“ beschreibt die Unternehmensphilosophie: Eine Plattform für alle Anwendungen – und damit bestmöglicher Nutzen.



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