Reizüberflutung und Bewegungsmangel
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Zappelphilipp-Syndrom hat oft andere Ursachen
Aufmerksamkeitsdefizite können z. B. auch durch hohen Medienkonsum und mangelnde Bewegung entstehen. Ein weit verbreitetes Phänomen in der heutigen Zeit: Laut der Forsa-Umfrage bekommt fast ein Drittel der Kinder weniger als 90 Minuten Bewegung am Tag. Und darin sind der Schulweg und das Toben in der Wohnung bereits eingerechnet. Eines von vier Kindern trifft sich kaum oder gar nicht mehr mit Freunden zum Spielen. Mehr als jedes dritte Kind sieht aber mindestens eine Stunde täglich fern und 80 Prozent der Kinder sitzen täglich an Computer oder Spielkonsole. Gegen diese zunehmende Reizüberflutung verbunden mit fehlender körperlichen Aktivität helfen jedoch keine Psychopharmaka, sondern nur Schritt für Schritt ein Wandel des Lebensstils. Hier sind die Eltern gefordert, ihre Kinder zu mehr Bewegung und Sport zu motivieren. Tipps, wie dies gelingen kann, gibt beispielsweise das Internet-Portal www.komm-in-schwung.de.
Bildzeile: Früher die Regel, heute die Ausnahme: das gemeinsame Spielen mit Freunden.
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Datum: 03.05.2010 - 09:59 Uhr
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