Studie: Fertigungsunternehmen weisen hohe Leistungsreserven auf
ID: 49948
Als Ursache geben die fast 400 befragten Firmen insbesondere eine unzureichende Integration der Fertigungs- und Geschäftsprozesse an. Über zwei Drittel der Betriebe haben dies als ein zentrales Problem festgestellt. Zudem fehlt es bei ähnlich vielen an einer wünschenswerten Durchlaufgeschwindigkeit in den Produktionsabläufen und weist das Ressourcenmanagement Schwächen auf. Auch die Flexibilität der Fertigungssteuerung entspricht bei drei von fünf Unternehmen nicht den Praxisanforderungen. Ebenso reklamieren die Firmen eine hohe Quote an Produktionsfehlern (59 Prozent) und schlechte Integration in die nachgelagerten Prozesse (58 Prozent).
Eine weitere Schwäche besteht nach der FELTEN-Erhebung in jedem zweiten Fall in der unzureichenden Kostentransparenz bei den Fertigungsprozessen. Dagegen schneidet die Termingenauigkeit vergleichsweise gut ab. Sie stellt gegenwärtig nur bei 43 Prozent der Fertigungsunternehmen ein nennenswertes Problem dar.
Als Konsequenz dieser Verhältnisse steht die Optimierung der Fertigungsprozesse für 62 Prozent der Firmen ganz oben auf der Agenda. Ein Drittel misst ihr eine sehr hohe Priorität in den aktuellen unternehmerischen Planungen bei, weitere 29 Prozent weisen den Optimierungsmaßnahmen eine hohe strategische Bedeutung zu. Nur jeder zehnte Produktionsbetrieb sieht derzeit keine Erfordernisse, sich diesem Thema mit großer Aufmerksamkeit zu widmen.
„Die Unternehmen kommen bei ihren Optimierungsabsichten aber kaum noch daran vorbei, MES-Systeme in ihren Vorhaben zu berücksichtigen“, urteilt Werner Felten, Geschäftsführer des Softwarehauses. Denn das Kernproblem unzureichend aktivierbarer Leistungspotenziale sei die fehlende Integration der Business- und Fertigungsprozesse. „Dies bewirkt letztlich, dass die Produktionssteuerung nicht auf zeitnahe Plandaten zugreifen kann. Als Folge führen alle auftretenden Veränderungen zu Störungen, Ausfallzeiten, Fehlproduktionen, Qualitätsmängeln und höherem Materialverbrauch.“ Aber auch die aufgrund einer fehlenden Integration notwendigerweise manuell geprägte Datenübernahme beeinträchtige die Wertschöpfung, erläutert Felten.
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Über FELTEN GmbH:
Die FELTEN GmbH ist ein international tätiges Software- und Beratungsunternehmen, das Lösungen zur Prozessoptimierung für alle Produktionsbereiche und nach internationalen Qualitätsnormen der GMP und FDA (21CFR Part 11) entwickelt. Zu den Kunden gehören Beiersdorf, Boehringer Ingelheim, Symrise, Sensient, Texas Instruments usw.
meetBIZ & Denkfabrik GmbH
Wilfried Heinrich
Pastoratstr. 6
50354 Hürth
Tel. 022 33 / 61 17 - 72
Fax. 022 33 / 61 17 - 71
heinrich.denkfabrik(at)meetbiz.de
www.agentur-denkfabrik.de
FELTEN GmbH
In den Dörrwiesen 31
54455 Serrig
Tel. 0 65 81 / 91 69 - 0
Fax 0 65 81 / 91 69 - 111
info(at)feltengmbh.de
www.feltengmbh.de
Datum: 28.05.2008 - 11:31 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 49948
Anzahl Zeichen: 0
Kontakt-Informationen:
Stadt:
54455 Serrig
Telefon: 0 65 81 / 91 69 - 0
Kategorie:
Automatisierung
Meldungsart: bitte
Versandart: Veröffentlichung
Diese Pressemitteilung wurde bisher 865 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Studie: Fertigungsunternehmen weisen hohe Leistungsreserven auf"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
FELTEN GmbH (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Es gehört heute zu den unwidersprochenen Erkenntnissen, dass die Produktionsdigitalisierung der schnellen und nachhaltigen Effizienzsteigerung dient. Allerdings reicht im Regelfall der Einsatz moderner Technologien nicht, sondern gleichzeitig sollten im Interesse einer Nutzenoptimierung der digital
Vorteile einer integrierten MES-Landschaft ...
In den meisten Fertigungsunternehmen stellt sich die Produktions-IT infolge der historischen Entwicklung der verschiedenen Systeme sehr heterogen dar. Insellösungen sind aufgrund ihres geringen Integrationsgrads jedoch ein Effizienzfresser, weil sie die Steuerung der Produktionsprozesse erschweren.
Ein MES schrittweise als Impulsgeber der Digitalisierung aufbauen ...
Die Produktionsdigitalisierung verlangt als Kernelement ein MES-System mit Modulen entsprechend dem unternehmensindividuellen Bedarf. Der Aufbau dieser Systemlandschaft muss jedoch nicht in einem Schwung erfolgen. Vorteilhafter ist ein sukzessiver und ROI-orientierter Ansatz, bei dem erst dann der n
Weitere Mitteilungen von FELTEN GmbH
CADdoctor für die Reparatur von Konstruktionsdaten ...
(Suhl, 26.05.2008) Fertigungsunternehmen müssen typischerweise regelmäßig und in hohem Maß auf Konstruktionsdaten aus CAD-Lösungen unterschiedlicher Hersteller und Formate für die Weiterverarbeitung zugreifen. Zu den wesentlichen Konsequenzen der Verschiedenartigkeit gehört im Regelfall, dass
EDS-828 Layer 3 Ethernet Switch bietet optimale Leistung in großen Netzwerken ...
Die Leistungsfähigkeit wird durch die Verwendung von Hardware anstelle von Software in Teilbereichen der Router-Logik erreicht. Für die Datenübertragung zwischen Netzwerken unterstützt der EDS-828 statisches Routing und RIP (V1 and V2). Statisches Routing ist für kleine und feststehende Netzwer
Kooperation mit PikeTec: Partnerschaft für effizientere Steuergeräte-Tests ...
Die Kooperation von Berner & Mattner und PikeTec adressiert die zunehmende Variantenvielfalt und Funktionskomplexität in der Fahrzeugelektronik und deren Beherrschbarkeit. Das gemeinsame, funktional hoch integrierte Marktangebot umfasst eine komplette Lösung für integrierte MiL-, SiL- und HiL
FELTEN ergänzt wichtigen Standard der Brau- und Getränkeindustrie ...
(Serrig, 05.05.2008) Die gesamte Brau- und Getränkeindustrie orientiert sich an einem vom Lehrstuhl für Lebensmittelverpackungstechnik der Technischen Universität München in Weihenstephan entwickelten Modell für die Übertragung von Betriebsdaten. Dieser so genannte branchenweite Weihenstephane




