Deutsche Geschäftsleute loben Investitionsverbesserungen in der Ukraine - Präsident Janukowitsch
ID: 569277
Die Vertreter deutscher Unternehmer nahmen jüngste Verbesserungen
beim Investitionsklima der Ukraine wahr, so Wiktor Janukowitsch,
Präsident der Ukraine, nach dem Treffen mit deutschen Unternehmern in
München. Dem Präsidenten zufolge lobten in der Ukraine tätige
ausländische Investoren auch verbesserte Arbeitsbedingungen für die
Unternehmer.
Präsident Janukowitsch betonte dabei, wie wichtig es sei,
deutsche Investoren über die jüngsten Entwicklungen in der
ukrainischen Gesetzgebung und über die bevorstehenden Veränderungen
im Hinblick auf die Konditionen zur Geschäftsabwicklung auf dem
Laufenden zu halten. Bei dem Treffen stellten deutsche Unternehmer
Fortschritte bei den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Ukraine
fest. Zum Ausbau der bilateralen Zusammenarbeit legen beide Seiten
auch Wert auf die praktische Zusammenarbeit im Rahmen des "Rats
einheimischer und ausländischer Investoren" (Domestic and Foreign
Investors Council). Vor dem Hintergrund laufender Reformen in der
Ukraine sei das Know-how ausländischer Geschäftsleute für die
Veränderungen im Land von Nutzen, so Präsident Janukowitsch. Ihm
zufolge würde diese Expertise die ukrainische Wirtschaft mit
praktischen Instrumenten zur Sicherung günstiger Geschäftsbedingungen
ausstatten.
Deutschland ist einer der wichtigsten Wirtschaftspartner der
Ukraine, denn der Umfang an ausländischen Handelstransaktionen des
Landes mit Deutschland liegt (nach Russland) weltweit auf Platz zwei
und innerhalb der Europäischen Union auf Platz eins. Mit Stand von
2011 hat Deutschland FDI (Direktinvestitionen im Ausland) in Höhe von
16% in der Ukraine getätigt, so der deutsche Botschafter in der
Ukraine Hans-Jürgen Heimsoeth in seinem jüngsten Interview. Er fügte
hinzu, dass das Potenzial dabei noch weitaus höher liege und
keineswegs erschöpft sei.
Mit Stand von 2010 hatte Deutschland einen Handelsumsatz von bis
zu 6 Milliarden EUR erzielt sowie FDI von insgesamt 5,4 Milliarden
EUR in der Ukraine getätigt. Die Investitionen haben jedoch nach wie
vor nicht das Vorkrisen-Level von 2007 (7,4 Milliarden EUR)
wiedererlangt. Die Parteien rechnen damit, dass die Unterzeichnung
des Assoziierungsabkommens EU-Ukraine (einschliesslich des Abkommens
zur tiefgreifenden und weitreichenden Freihandelszone) die
Zusammenarbeit zwischen deutschen und ukrainischen Geschäftsleuten
vorantreiben dürfte.
Dem ukrainischen Präsidenten zufolge haben deutsche Bankiers, die
auch am Münchner Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten
teilgenommen hatten, bereits ihr Interesse am Gaskonsortium-Projekt
auf Grundlage des ukrainischen Gastransportsystems bekundet. Die
Ukraine geht davon aus, dass die Banken eine Vermittlerrolle zwischen
den Gasunternehmen des künftigen Konsortiums übernehmen werden, das
sich aller Voraussicht aus dem wichtigsten Transitgeber (die
Ukraine), dem Lieferanten (Russland) und dem Abnehmer (Europa)
zusammensetzen wird.
Pressekontakt:
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Maryna
Khorunzha unter der Rufnummer +380-443324784 news@wnu-ukraine.com,
Projektleiterin bei Worldwide News Ukraine.
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 07.02.2012 - 15:04 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 569277
Anzahl Zeichen: 3474
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Kiew, Ukraine
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 344 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Deutsche Geschäftsleute loben Investitionsverbesserungen in der Ukraine - Präsident Janukowitsch"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Worldwide News Ukraine (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Weitere Mitteilungen von Worldwide News Ukraine
Götz: Hände weg vom Selbstverwaltungsrecht der Kommunen ...
Die Koalition hat im Ausschuss für Wirtschaft und Technologie einen Entschließungsantrag zu der von der EU-Kommission vorgeschlagenen Richtlinie über die Konzessionsvergabe eingebracht. Dazu erklärt der kommunalpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Peter Götz: "Die EU
Singhammer: Gesundheitsversorgung von Müttern und Vätern wird deutlich verbessert ...
Der GKV-Spitzenverband hat am Dienstag eine neue Fassung der Begutachtungsrichtlinie Vorsorge und Rehabilitation beschlossen. Dazu erklärt der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Johannes Singhammer: "Die am Dienstag vom GKV-Spitzenverband beschlossene Neufassun
Tagung der regionalen Entwicklungsbanken in Berlin: 'Der Privatsektor ist Wachstumsmotor.' ...
Am 6. und 7. Februar fanden im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) unter Leitung der Parlamentarischen Staatssekretärin Gudrun Kopp Beratungen mit den deutschen Exekutivdirektoren der vier regionalen Entwicklung
25 Jahre nach Bruch der ersten rot-grünen Koalition in Hessen - GRÜNE: Bohren harter Bretter hat sich gelohnt ? Hessen atomfrei ...
25 Jahre nach dem Bruch der ersten rot-grünen Koalition in Hessen am 9. Februar 1987 sieht sich die Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN darin bestätigt, dass sich das "Bohren harter Bretter" lohnt. "Die erste rot-grüne Koalition ist daran zerbrochen, dass der sozialdemokra




