Lausitzer Rundschau: Eine gute Nachricht
Zur Rentenerhöhung ab 1. Juli
ID: 593861
angestimmt haben - die seit Montag amtliche Rentenerhöhung zum 1.
Juli kann sich durchaus sehen lassen. Gemessen an den Zeiten
mikroskopisch kleiner Anpassungen und diverser Nullrunden werden
viele Ruheständler das Plus im Portemonnaie diesmal stärker spüren.
Zu verdanken ist das nicht zuletzt einem mittleren Job-Wunder. Denn
bei der Berechnung der Altersbezüge wirkt ein Faktor, der das
Verhältnis von Rentnern und Beschäftigten widerspiegelt. Je mehr
Menschen demnach in Lohn und Brot sind, desto mehr profitieren auch
die Senioren davon. Zur Wahrheit gehört allerdings auch, dass die
Lohn-Beschäftigungsentwicklung zwischen 2005 und 2010 zum Teil so
schlecht war, dass es seinerzeit zu Rentenkürzungen hätte kommen
müssen. Dass sie in wirtschaftlich guten Zeiten verrechnet werden und
so die Rentenerhöhung mindern, ist gelebte Generationengerechtigkeit.
Das wachsende Problem der Altersarmut lässt sich allerdings nicht
durch die ausgleichenden Mechanismen der Rentenformel lösen. Wer zu
Hungerlöhnen gearbeitet hat, den können auch ansehnliche
Rentensteigerungen kaum trösten. Denn die Altersbezüge sind vorn
herein so niedrig gewesen, dass sie trotzdem noch mit Hartz IV
aufgestockt werden müssen. Arbeitsministerin von der Leyen will
dagegen mit einer "Zuschussrente" ankämpfen. Doch das Modell setzt
eine private Zusatzvorsorge voraus, die sich viele Betroffene nicht
leisten können. Ein flächendeckender Mindestlohn wäre da wohl
wirkungsvoller, um Armut im Alter vorzubeugen. Auch die angepeilte
Reform der Erwerbsminderungsrenten ist nur ein Tropfen auf den heißen
Stein. Hier muss noch nachgearbeitet werden.
Pressekontakt:
Lausitzer Rundschau
Telefon: 0355/481232
Fax: 0355/481275
politik@lr-online.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 12.03.2012 - 19:57 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 593861
Anzahl Zeichen: 2011
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Cottbus
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 271 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Lausitzer Rundschau: Eine gute Nachricht
Zur Rentenerhöhung ab 1. Juli"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Lausitzer Rundschau (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Es ist übertrieben, Restaurantbesuche in der Corona-Pandemie noch stärker zu beschränken - indem wie jetzt in Sachsen und Brandenburg Geimpfte und Genesene zusätzlich einen negativen Schnelltest vorweisen müssen. 2G plus bevorzugt die Geboosterten vor jenen Erwachsenen beim Essen gehen, die
Fehlende Lobby für die Lausitz? - Zu den Abgeordneten in Bundestagsausschüssen ...
Für die Lausitz wird es ernst im Strukturwandel. Wichtige Entscheidungen zum Kohle-Ausstieg, aber auch zur Verteilung der zugesagten Milliarden-Zahlungen zur Anpassung des Wandels stehen an. Ein wichtiges Wort spricht dabei der Bundestag mit. Die entsprechenden Gesetze müssen dort verabschiedet
Sachsens neue Bürgerlichkeit - zum Regierungsbündnis in Corona-Zeiten ...
Meißen wird gern als die Wiege Sachsens bezeichnet. Aktuell hat der Kreis rund um die alte Bischofsstadt an der Elbe einen traurigen Rekord zu vermelden. Mit 2328,1 führt er die Inzidenz-Statistik an, dicht gefolgt vom benachbarten Mittelsachsen mit 2099,4. Das sind erschreckend hohe Zahlen, fü
Weitere Mitteilungen von Lausitzer Rundschau
Rheinische Post: Kripo verstärken ...
Ein Kommentar von Gerhard Voogt: In NRW ist die Zahl der Wohnungseinbrüche im vergangenen Jahr dramatisch angestiegen. Oft werden die Taten von Banden aus Osteuropa begangen, die systematisch ganze Straßenzüge ins Visier nehmen. Meist verschwinden die Serieneinbrecher über die nächstgelege
WAZ: Einbruch - ohne Risiko? Kommentar von Theo Schumacher ...
Wohnungseinbrüche - ein "risikoloses Verbrechen", wie die Gewerkschaft der Polizei lästert? In der Tat provoziert eine äußerst dürftige Aufklärungsquote von 13,6 Prozent die Frage, ob Einbrecher in NRW im ermittlerfreien Raum agieren. Wer je Opfer eines Einbruchs geworden ist, de
WAZ: Ungeordneter Abzug. Kommentar von Miguel Sanches ...
Die Kanzlerin hat Zweifel, ob der Abzug aus Afghanistan bis 2014 gelingt. Die Skepsis ist berechtigt und in Berlin weit verbreitet. Merkels Verteidigungsminister erklärt stets, dass es ein geordneter Rückzug sein muss. Man merkt davon bisher wenig. Viele Fragen sind offen. Sind die Afghane
NRZ: Kommentar zu Afghanistan von MIGUEL SANCHES ...
Der militärische Abzug drängt, aber wird doch immer fraglicher.Zu den Zweiflern gehört auch Merkel. Sie ist keine Frau, die unbedacht daherredet. Wenn sie bei ihrem Besuch andeutet, dass der Abzug bis 2014 womöglich zu früh kommt, ist es ein Signal. Die Skepsis ist berechtigt und in Berlin




