WAZ: Bei Grünenthal waren NS-Ärzte tätig
ID: 593928
in den 50er und 60er Jahren offenbar mehrere Ärzte und Chemiker
tätig, die während des Nationalsozialismus leitende Positionen
innehatten. Einigen von ihnen wurden später Experimente an
KZ-Insassen wie Zwangsarbeitern vorgeworfen, etwa in Auschwitz und
Sachsenhausen. Sie wurden deshalb nach dem Krieg zu Haftstrafen
verurteilt. Dies ergaben Recherchen der WAZ-Mediengruppe
(Dienstagausgabe).
Grünenthal, das in Stolberg bei Aachen beheimatete
Pharmaunternehmen, hatte 1957 das Beruhigungsmittel Contergan auf den
Markt gebracht, durch das weltweit rund 10.000 Babys behindert zur
Welt kamen. Es war der größte Arzneimittelskandal in Deutschland. In
Australien und den USA werden zurzeit Entschädigungsprozesse gegen
Grünenthal vorbereitet. Das Pharma-Unternehmen hat bis heute sein
Firmenarchiv nicht zur Aufarbeitung des Skandals geöffnet, sieht auch
keinen Anlass, etwaige Verbindung zu ehemaligen NS-Verbrechern zu
beleuchten, da "unser Unternehmen erst in der Nachkriegszeit
gegründet wurde", so ein Sprecher von Grünenthal.
Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 - 804 6519
zentralredaktion@waz.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 13.03.2012 - 05:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 593928
Anzahl Zeichen: 1386
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Essen
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 359 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"WAZ: Bei Grünenthal waren NS-Ärzte tätig"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westdeutsche Allgemeine Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der NRW-Landesbeauftragte des Deutschen Roten Kreuzes für den Bevölkerungsschutz warnt davor, dass weite Teile der Bevölkerung trotz der ernsten Sicherheitslage nicht auf Krieg und andere große Krisen vorbereitet seien. Er rät dazu, neben den Erwachsenen auch Kinder und Jugendliche auf den Erns
WAZ: Lehrerverband-Präsident Düll: "Social-Media-Verbot passt nicht zum Wählen ab 16" ...
Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Stefan Düll, kritisiert Forderungen in der EU und in Deutschland, den Konsum von Social Media für Jugendliche einzuschränken. Anlass ist ein Votum des NRW-Landtages, das Wahlalter bei Landtagswahlen auf 16 abzusenken. "Das Wahlalter wird auf 16
WAZ: NRW-Gleichstellungsministerin Paul (Grüne) warnt vor Sexkaufverbot ...
NRW-Gleichstellungsministerin Josefine Paul (Grüne) ist gegen ein Sexkaufverbot. "Sexarbeit ist kein Beruf wie jeder andere und Prostituierte bedürfen eines besonderen Schutzes. Ein Verbot der Sexarbeit bedeutet nicht automatisch mehr Schutz, sondern das Abdrängen in ein nur schwer zu kontro
Weitere Mitteilungen von Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Saarbrücker Zeitung: FDP pocht auf Zukunftskonto für Neugeborene ...
Die FDP pocht weiter auf die Umsetzung des im schwarz-gelben Koalitionsvertrag vorgesehenen Zukunftskontos für Neugeborene mit einem Startguthaben von 150 Euro. Wie die "Saarbrücker Zeitung" (Dienstagausgabe) berichtet, wollen die Liberalen jetzt möglichst rasch ein eigenes Konzept
Neue Westfälische (Bielefeld): Hauseigentümer müssen GEZ säumige Mieter melden ...
Die GEZ-Fahnder erhalten bei ihrer Suche nach Schwarzsehern Unterstützung. Mit der Haushaltsabgabe, die ab 2013 das Rundfunkgebührenmodell ersetzt, werden Hauseigentümer unfreiwillig zu Mithelfern. Sie sind verpflichtet, auf Anfrage Namen und Kontaktdaten ihrer Mieter mitzuteilen. Dies berichtet
Rheinische Post: Verhandlungen von Rot-Grün mit Linken über NRW-Etat geplatzt ...
SPD und Grüne im Düsseldorfer Landtag haben gestern bei einem Treffen mit der Fraktionsspitze der Linken zentrale haushaltspolitische Forderungen der Linkspartei abgelehnt. Das berichtet die in Düsseldorf erscheinende "Rheinische Post" (Dienstagausgabe) unter Berufung auf Fraktions
Rheinische Post: Wirtschaftsministerium erwartet bessere Konjunkturentwicklung ...
Deutschlands Wirtschaft ist besser in das Jahr 2012 gestartet als zunächst befürchtet. Das geht aus dem jüngsten Monatsbericht des Bundeswirtschaftsministeriums hervor, der an diesem Dienstag veröffentlicht werden soll. "Die Stimmungsindikatoren haben sich spürbar aufgehellt", heiÃ




