Mittelbayerische Zeitung: Bier ist nicht gleich Bier
Kommentar zu neuen Hopfen-Züchtungen
ID: 600860
aus Wasser Hopfen und Malz, Hefe und Wasser in die Supermärkte, die
nach Stachelbeere, Mandarine, Honigmelone oder Gletschereis
schmecken. Dafür werden extra spezielle Aromahopfensorten angebaut.
Die Entwickler nennen das Endprodukt Bier. Aber das ist kein Bier -
das ist Frevel. Klar, Biermixgetränke gibt es zuhauf, in Belgien und
Frankreich haben sie sogar schon lange Tradition und auch in
Deutschland erfreuen sie sich immer größerer Beliebtheit. Bei den
neuen Kreationen handelt es sich aber - rein brautechnisch - nicht um
Mixgetränke, sondern um nach dem Reinheitsgebot gebrautes Bier. Wo
ist er hin, der Brauerethos? Vor allem in Bayern, wo die Brauer
voller Stolz mit dem Reinheitsgebot von 1516 werben - in Zeiten
stetig sinkendem Pro-Kopf-Bierverbrauchs wohl vergessen. Neue Kunden
müssen her - geködert wird mit allen Mitteln. Dass die Hopfen-Abarten
aber auch noch in Bayern entwickelt wurden, schlägt dem Fass den
Boden aus. Verantwortlich ist die Gesellschaft für Hopfenforschung
mit Sitz in Wolnzach. Deren Chef Bernhard Engelhard spricht von
begeisterten Brauern und davon, den Hopfen wieder als Premiumprodukt
zu vermarkten. Natürlich sei das neue Bier teurer, schließlich
brauche es bei den neuen Sorten die fünffache Menge Hopfen. Und damit
entlarvt sich die Branche selbst. Es geht letztlich nicht um
Innovationen, sondern nur ums liebe Geld.
Pressekontakt:
Mittelbayerische Zeitung
Redaktion
Telefon: +49 941 / 207 6023
nachrichten@mittelbayerische.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 21.03.2012 - 19:46 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 600860
Anzahl Zeichen: 1728
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Regensburg
Kategorie:
Wirtschaft (allg.)
Diese Pressemitteilung wurde bisher 247 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Mittelbayerische Zeitung: Bier ist nicht gleich Bier
Kommentar zu neuen Hopfen-Züchtungen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Mittelbayerische Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Zukunft geMAInsam gestalten, so hatten die DGB-Gewerkschaften den gestrigen Tag der Arbeit, nun ja nicht besonders originell, überschrieben. Das fade Motto täuscht freilich nicht darüber hinweg, dass die Gewerkschaften hierzulande vor riesigen Herausforderungen stehen. Nach zweieinhalb Jahren C
Als Ministerin untragbar Anne Spiegel hat mit ihrem Verhalten nach der Flutkatastrophe an der Ahr ihre Glaubwürdigkeit verspielt. Notfalls muss der Kanzler sie rauswerfen. Von Reinhard Zweigler ...
Was waren die Beileidsbekundungen der heutigen Bundesfamilienministerin Anne Spiegel von den Grünen eigentlich wert, die den Hochwasseropfern an der Ahr Betroffenheit bekundete? Ihr sei das Herz schwer und die Trauer lasse sie nicht los, sagte sie zu Beginn der Katastrophe. Doch kurz darauf packt
Die Impfpflicht macht Sinn / Gerade weil viele in der gefährdeten Generation Ü60 noch keine Impfung haben, könnte gesetzlicher Druck Unentschlossene zu dem Pieks bewegen. / Von Reinhard Zweigler ...
Es ist schon seltsam, wie schnell das Drama des Ukraine-Krieges das Aufregerthema der vergangenen zwei Jahre in den Hintergrund gedrängt hat. Corona - war da noch was? Gefühlt ist die Pandemie doch schon vorbei, trotz hoher Infektionszahlen. Die in vielen Bundesländern vollzogenen Lockerungen,
Weitere Mitteilungen von Mittelbayerische Zeitung
WAZ: Eon hat gezockt und verloren. Kommentar von Thomas Wels ...
Wenn Eon eine Fußballmannschaft wäre, müsste man wohl sagen: Zuerst hatten sie kein Glück, dann kam auch noch Pech dazu. Wobei das ein wenig beschönigend ist, denn der Energiekonzern ist mit vollem Bewusstsein ein enorm hohes Risiko eingegangen und hatte darauf gesetzt, die alten Kraftwerks
WAZ: VW schert aus. Kommentar von Stefan Schulte ...
Über Managergehälter streitet dieses Land oft und gerne und meist aus leidlich plumpen Neidreflexen. Zu schön, dass die Debatte über das Rekordsalär von VW-Chef Winterkorn mehr Tiefe hat. Denn die meisten Konzerne haben auf die Krise reagiert. Seit 2011 zahlen sie höhere Festgehälter und w
WAZ: Eon drohtÄrger mit der Deutschen Bahn ...
Dem Energiekonzern Eon droht nach der gerichtlich durchgesetzten Abschaltung alter Kraftwerke in Datteln und Herne Ende 2012 Ärger mit der Deutschen Bahn. Das Unternehmen fürchtet Stromengpässe im Zugbetrieb und pocht auf die Einhaltung der Lieferverträge mit Eon: "Man kann die Bahn nic
Starke Kooperation: Omron und RS Components schließen strategische Partnerschaft in Europa ...
Omron Industrial Automation Europe, eines der führenden Unternehmen für Automatisierungstechnik, und RS Components, eine Handelsmarke von Electrocomponents plc und weltweit führender Distributor von Elektronik- und Wartungsprodukten, haben ihre strategische Partnerschaft in Europa ausgeweitet. D




