Westfalenpost: Kommentar zu Benzin / Kraftstoffe / Auto / Energie / Verbraucher / Man muss es versuc

Westfalenpost: Kommentar zu Benzin / Kraftstoffe / Auto / Energie / Verbraucher / Man muss es versuchen / Spritpreise: Jede Initiative ist zu begrüßen / Von Stefan Pohl

ID: 603877
(ots) - Vorweg: Jede halbwegs Erfolg versprechende
Initiative, die den anscheinend unaufhaltsamen Anstieg der
Spritpreise stoppt, ist zu begrüßen. Und sollte nicht gleich daher
verteufelt werden, weil sie vom Staat kommt. Seit Jahren müssen
Arbeitnehmer - vor allem Pendler auf dem Land - einen ungesund hohen
Anteil ihres verfügbaren Haushaltseinkommens für Benzin und Diesel
zahlen. Ungesund auch deshalb, weil dieses Geld Branchen wie etwa dem
Einzelhandel nicht zur Verfügung steht. Und ebenfalls seit Jahren
verschärft sich das Problem vor den Reisewellen des Jahres, aktuell
zu Beginn der Osterferien, ohne dass den Mineralölkonzernen Absprache
nachgewiesen werden kann. Die 1,80-Euro-Grenze für den Liter Super
ist in Reichweite. Die Begründung der Branche, die vom ADAC
nachgewiesenen starken Preisschwankungen selbst innerhalb eines Tages
seien nichts Neues und Beleg für einen funktionierenden Wettbewerb,
den der Verbraucher durch Vergleiche im Internet zu seinem Vorteil
nutzen könne, klingt reichlich zynisch. Was nützen 0,1 Cent, wenn das
Anfahren dieser Tankstelle 20 Kilometer Umweg bedeutet? Und die
Begründungen für die hohen Spritpreise möchte man schon gar nicht
mehr hören. Deshalb ist der Vorstoß Thüringens ein kleiner
Lichtblick, mehr nicht. Benzinpreiserhöhungen sind ein
Hase-und-Igel-Spiel, bei dem der Staat, der ja davon profitiert, gern
mehr Möglichkeiten vorgaukelt, als er hat. Aber man muss es
versuchen. Die Alternative wäre die Verstaatlichung der Konzerne. Es
ist die Frage, wer das wirklich will.



Pressekontakt:
Westfalenpost Hagen
Redaktion

Telefon: 02331/9174160



Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  WAZ: Keine Entwarnung. Kommentar von Sibylle Raudies Mitteldeutsche Zeitung: zu Saarland
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 26.03.2012 - 19:42 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 603877
Anzahl Zeichen: 1815

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Hagen



Kategorie:

Politik & Gesellschaft



Diese Pressemitteilung wurde bisher 238 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Westfalenpost: Kommentar zu Benzin / Kraftstoffe / Auto / Energie / Verbraucher / Man muss es versuchen / Spritpreise: Jede Initiative ist zu begrüßen / Von Stefan Pohl"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Westfalenpost (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Westfalenpost: Bundesliga-Manager wird BSW-Generalsekretär: "Merz hat keine Hausmacht mehr" / Oliver Ruhnert wechselt in die Politik und kommt wie der Kanzler aus dem Sauerland ...
Oliver Ruhnert, der designierte Generalsekretär des Bündnisses Sahra Wagenknecht (BSW), spricht Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) in seiner Partei den nötigen Rückhalt ab. Merz habe "keine Hausmacht mehr", so Ruhnert im Interview mit der in Hagen erscheinenden WESTFALENPOST (Print: Mo

Westfalenpost: Herdecker Bürgermeisterin gibt erstes Interview nach Messerangriff ...
Die neue Bürgermeisterin von Herdecke, Iris Stalzer, hat sich rund drei Wochen nach der Messerattacke auf sie erstmals in einem Interview ausführlich öffentlich geäußert (Online: Freitag/ Print: Samstagsausgabe). Die 57-jährige SPD-Politikerin hatte am 7.Oktober in ihrem eigenen Haus lebensgef

Westfalenpost: Ministerpräsident Wüst: Keine neue Gebietsreform für NRW ...
NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat die Kommunale Neugliederung in Nordrhein-Westfalen vor 50 Jahren gewürdigt. "Die Gebietsreform war ein wichtiger Schritt, um die kommunale Verwaltung in Nordrhein-Westfalen zukunftsfähig zu machen", sagt er der WESTFALENPOST (WP; Online Mitt


Weitere Mitteilungen von Westfalenpost


WAZ: Keine Entwarnung. Kommentar von Sibylle Raudies ...
Schön, dass die Zahl der Drogentoten so deutlich zurückgeht. Aber ein Grund zur Entwarnung ist das nicht. 35 Jahre nach den "Kindern vom Bahnhof Zoo" scheint ein Weg gefunden, durch Methadon, Fixer-Stuben und HIV-Aufklärung den frühen Drogentod Heroinsüchtiger zu verhindern. Zu

WAZ: Die Bürokratie lebt. Kommentar von Birgitta Stauber-Klein ...
Es ist gut gemeint und doch wieder eine Krücke. Das Bildungspaket ist das Ergebnis eines Bund-Länder-Kompromisses, erzwungen vom Bundesverfassungsgericht. Dabei steht mit 642 Millionen Euro durchaus eine Menge Geld zur Verfügung. Doch aus Angst vor zu viel Staat mit flächendeckenden Ganz

Westfalenpost: Kommentar zu Rente/ Soziales/ Von der Leyen/ Selbständige/ Versicherungspflicht/ Höhere Löhne können Altersarmut verhindern/ Kritik an der Zuschussrente reißt nicht ab / Von Lorenz ...
Die Rentenpläne von Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen lösen viel Kritik aus, und das auf breiter Basis: Sie kommt aus der FDP wie aus der Linkspartei, von Wirtschaftsweisen wie Gewerkschaften. Das überrascht wenig. Denn mit der Zuschussrente, dem Herzstück der Reform, wird die kün

Südwest Presse: KOMMENTAR · BILDUNGSPAKET ...
Gut gemeint Auch wenn die DGB-Analyse zum Bildungspaket Datenlöcher aufweist und nur eingeschränkt als Bewertungsgrundlage taugt: Dass das Bildungspaket für Hartz-IV-Kinder an der Praxis zu scheitern droht, überrascht nicht. Vielmehr bestätigt die Untersuchung frühe Befürchtungen, das


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z