Westdeutsche Zeitung: FDP in der Falle
Ein Kommentar von Lothar Leuschen
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und tun, es gereicht ihnen zum Nachteil. Dabei verdient das Nein der
FDP zur Transfergesellschaft für die Schleckerbeschäftigten Respekt.
Auch wenn die Liberalen ihre Meinung zunächst wieder einmal nicht
konzertiert vertraten.
Es ist nicht Aufgabe des Staates, also des Steuerzahlers,
unternehmerische Minderleistungen zu korrigieren. Und im Fall
Schlecker wäre eine Transfergesellschaft auch deshalb Unsinn, weil
das Arbeitsamt die Insolvenzopfer angesichts des Booms im
Einzelhandel besser und billiger vermitteln kann.
Ihr seit Monaten desolates Auftreten hat die FDP so viel
Glaubwürdigkeit gekostet, dass ihr selbst gute Politik nicht mehr
abgenommen wird. Deshalb, und weil sie nicht mehr in der Lage ist,
richtige Positionen professionell zu vertreten, steht es
lebensbedrohlich schlecht um diese Partei.
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Datum: 30.03.2012 - 19:11 Uhr
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