Frankfurter Rundschau: Zur Diskussionüber die Nazi-Vergleiche der Piratenpartei
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besteht, sich von der Öffentlichen-Meinungs-Maschine zerhäckseln zu
lassen. In den vergangenen Monaten sind einige Piraten mit nicht nur
dämlichen, sondern hirnrissigen, antisemitischen Äußerungen
aufgefallen. Und selbstverständlich ist es die Partei nicht nur der
Öffentlichkeit und ihren Wählern, sondern auch sich selber schuldig,
dass sie solche Figuren möglichst schnell aus ihren Reihen entfernt.
Das ist ihr schon deshalb zu wünschen, weil die Debatte um
"ungeheuerliche Grenzüberschreitungen" zwar keinen intellektuellen
Ertrag verspricht, aber die Wahlaussichten schon nach kurzer Zeit
zu verdüstern droht - weshalb die politische Konkurrenz ein
erhebliches Interesse an ihrer Fortsetzung hat.
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Frankfurter Rundschau
Kira Frenk
Telefon: 069/2199-3386
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Datum: 23.04.2012 - 16:58 Uhr
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