Sealed Freeze: Löst neue Technologie das Dilemma der Vorratsdatenspeicherung?

(firmenpresse) - München, 23. April 2012. Die Fronten in der Debatte zur Vorratsdatenspeicherung sind verhärtet: Innenminister Hans-Peter Friedrich hat den Gesetzesentwurf von Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger mit Anmerkungen versehen, die Leutheusser-Schnarrenberger als „kleine Kriegserklärung“ wertete. Dabei sollte die Bundesregierung bis nächsten Donnerstag, den 26. April, eine Lösung auf den Tisch legen; dazu nämlich, wie lange und ob Telekommunikationsdaten gespeichert werden. Sonst droht Deutschland vom Europäischen Gerichtshof eine Strafe in Millionenhöhe.
Der Anlass des Konfliktes: Das Innenministerium will Telekommunikationsdaten mindestens drei Monate lang speichern, die EU sogar sechs Monate. Ziel ist, dass Ermittler eine Handhabe im Kampf gegen das Verbrechen bekommen, indem sie Einblick in persönliche Daten erhalten. Leutheusser-Schnarrenberger schlägt den so genannten „Quick Freeze“ als Alternative vor. Dabei erheben Telekommunikationsbetreiber und Internetprovider die Verbindungsdaten ihrer Kunden. Diese werden sofort oder nach einer bestimmten Frist wieder gelöscht, es sei denn, es gibt eine Speicheranordnung, um sie länger zu behalten. Doch für Datenschützer reicht auch dieser Ansatz nicht aus.
Für die Kontroverse gibt es mit Sealed Freeze jedoch nun eine technische Lösung, die alle Vorteile der beiden diskutierten Varianten beinhaltet und gleichzeitig deren Nachteile vermeidet. Dr. Hubert Jäger, Geschäftsführer des Münchner Unternehmens Uniscon, das Sealed Freeze entwickelt und inzwischen zum Patent angemeldet hat, erklärt die Lösung so: „Bei Sealed Freeze werden Daten nicht auf herkömmliche Weise gespeichert. Zwar werden sie auch hier verschlüsselt aufbewahrt, doch anzapfen kann den neuartigen Speicher nur, wer auf einen konkreten Verdacht hin ermittelt. Darüber wacht ein zusätzlich versiegelter, unbestechlicher, automatischer Schlüsselserver. Mit Sealed Freeze kann der Staat also zwar Verbrecher fangen, aber uns Bürger nicht durchleuchten.“
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Über die Uniscon universal identity control GmbH
Uniscon – The Web Privacy Company – entwickelt technische Lösungen zur sicheren, bequemen Nutzung des Internets bei gleichzeitigem Schutz der Privatsphäre der User. Uniscons Web Privacy Service ID|GARD basiert auf der weltweit patentierten Sealed Cloud Technologie. Dabei werden die Daten in der Cloud geschützt, so dass selbst der Betreiber des Portals keinen Zugriff auf die Daten seiner Kunden hat. Die Sealed Cloud Technologie wird durch ein von Uniscon geführtes Konsortium im Rahmen der Trusted Cloud Initiative des BMWi zur generellen Nutzung durch die deutsche Industrie weiter entwickelt. Weitere Informationen finden Sie unter www.uniscon.de, www.sealedcloud.de und www.idgard.de.
Uniscon GmbH
Claudia Seidl
Agnes-Pockels-Bogen 1
80992 München
089 / 381 53 87 60
presse(at)uniscon.de
www.uniscon.de
PR-Agentur Xpand21 GmbH
Michael Huhndorf
Kiebitzhof 9
22089 Hamburg
040 / 325 09 17 14
uniscon(at)xpand21.com
www.pr-agentur-xpand21.de
Datum: 23.04.2012 - 17:11 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 622675
Anzahl Zeichen: 2026
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Michael Huhndorf
Stadt:
Hamburg
Telefon: +49 40 325 09 17 14
Kategorie:
Innenpolitik
Meldungsart: bitte
Versandart: Veröffentlichung
Diese Pressemitteilung wurde bisher 785 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Sealed Freeze: Löst neue Technologie das Dilemma der Vorratsdatenspeicherung?"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
PR-Agentur Xpand21 GmbH (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
München, 20. November 2012. MMOXE.de bereichert ab sofort den deutschen Markt mit einem service-orientierten und preisgünstigen MMORPG Exchange. MMOXE.de bietet seinen Kunden fast alle begehrten Game-Währungen wie WOW Gold zum Verkauf. Zusätzlich gibt es andere hochwertige Produkte einschließli
Steckverbinder-Hersteller ept punktet erneut bei Bishop-Kundenbefragung ...
Peiting, 20. August 2012. Zum zweiten Mal hat der bayrische Steckverbinder-Hersteller ept an einer Kundenbefragung der Marktforscher Bishop & Associates teilgenommen und das hervorragende Ergebnis der letzten Teilnahme sogar noch verbessert. Im Rahmen der regelmäßigen Zufriedenheitsbefragungen
Total vernetzt und trotzdem privat ...
München, 13. August 2012. Es gibt Menschen, die lassen sich freiwillig ausspionieren. Das geschieht aus reinem Spaß daran, sein Privatleben mit anderen zu teilen. In einer Zeit, wo sogar Plastikhasen Live-Übertragungen aus dem Wohnzimmer in die Cloud senden, ist das technisch auch kein Problem me
Weitere Mitteilungen von PR-Agentur Xpand21 GmbH
Mayer: Blockade bei Vorratsdatenspeicherung beenden ...
Am kommenden Donnerstag läuft die Frist zur Umsetzung der EU-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung aus. Dazu erklärt der innen- und rechtspolitische Sprecher der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Stephan Mayer: "Der Zugriff auf Verbindungsdaten, die durch die Telefonanbieter fÃ
Andreas Baum (Piraten): Positionieren uns gegen menschenverachtende Tendenzen/ Fraktion steht hinter Delius ...
Bonn/Berlin, 23. April 2012 - Andreas Baum, Fraktionsvorsitzender der Berliner Piraten, wandte sich entschieden gegen extremistische Positionen. "Wir positionieren uns als Partei ganz klar gegen menschenverachtende Tendenzen und Ideologien", sagte er im PHOENIX-Interview. Dazu gehörte
ALDI lenkt bei irreführender Werbung für umstrittene Plastiktüten ein ...
ALDI Nord und ALDI Süd geben Unterlassungserklärung ab - Gegenüber der Deutschen Umwelthilfe verpflichten sich die Unternehmen, ihre bislang als "biologisch abbaubar" bezeichnete Einwegtüten aus Bioplastik nicht mehr als "100% kompostierbar" zu bewerben - DUH BundesgeschÃ
Mehrweg ist Klimaschutz 2012 Umweltfreundliche Getränkeverpackungen unter Druck der Einweglobby ...
Berlin, 23. April 2012 Sehr geehrte Damen und Herren, Deutschland verfügt über das größte und vielfältigste Mehrwegsystem der Welt. Die Frage ist, wie lange noch. Die Politik verweigert die zugesagte Unterstützung ökologischer Mehrwegsysteme, die Verpackungsindustrie überflutet de




