Neue OZ: Kommentar zu EU-Etat
ID: 625120
Im eigenen Land sparen, aber deutlich mehr Geld an die Europäische
Union überweisen? Man muss kein Prophet sein, um eine Welle des
Protestes gegen die Etatpläne der EU-Kommission vorherzusagen, die im
Jahr 2013 die Ausgaben um sieben Prozent erhöhen will.
Schließlich kämpfen die meisten Mitgliedsländer mit massiven
Wirtschaftsproblemen. Sorgen bereiten nicht nur kleine Staaten wie
Griechenland und Portugal, sondern auch große Volkswirtschaften wie
Spanien, Italien und Großbritannien, das gerade eben erneut in die
Rezession abgerutscht ist. Folglich lässt sich nur zu gut verstehen,
dass es massive Bestrebungen gibt, den Ausgabenzuwachs in der Union
auf einen Inflationsausgleich von etwa zwei Prozent zu begrenzen.
Doch so wichtig Sparsamkeit bleibt, zugleich darf nicht vergessen
werden, dass gerade die krisengeschüttelten Mitgliedstaaten dringend
Wachstumssignale benötigen. Und die EU ist und bleibt mit ihren
großen Subventionstöpfen ein wichtiger Impulsgeber für Investitionen.
Ein Großteil des EU-Budgets , mehr als 62 Milliarden Euro , fließt in
Projekte, die Konjunktur und Beschäftigung fördern.
Einen Haken haben EU-Programme freilich: Die Projekte müssen
kofinanziert werden, meist zu 50 oder 60 Prozent. Das aber können
sich etliche Krisenstaaten nicht leisten. Wer es ernst meint mit
einem wie auch immer gearteten Marshallplan, muss deshalb über
Sonderkonditionen nachdenken, zumindest für eine Übergangszeit.
Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion
Telefon: +49(0)541/310 207
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 25.04.2012 - 22:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 625120
Anzahl Zeichen: 1777
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Osnabrück
Kategorie:
Außenhandel
Diese Pressemitteilung wurde bisher 284 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Neue OZ: Kommentar zu EU-Etat"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Neue Osnabrücker Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der frühere Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) sieht bei steuerfinanzierten Sozialleistungen "eine Komplexität erreicht, die das hohe Kulturgut des Sozialstaates gefährdet". Das sagte er im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz). "Manche Maßnahmen
Peer Steinbrück kritisiert Bundesregierung wegen Blockade bei Infrastrukturgesetz / SPD-Politiker und Mitglied der "Kommission für einen handlungsfähigen Staat" beklagt "koalitionspo ...
Angesichts des monatelangen Stillstands beim "Infrastrukturzukunftsgesetz", das schnelleres Bauen ermöglichen soll, übt der SPD-Politiker Peer Steinbrück scharfe Kritik an der schwarz-roten Koalition. Der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz) sagte er im Interview: "Dass die
Meyer-Werft-Chef: Nach Rekordminus "auf dem Weg zum stabilen Tanker" / Bernd Eikens zieht vor Wechsel in Ruhestand durchwachsene Sanierungsbilanz ...
Die Sanierung der finanziell angeschlagenen Papenburger Meyer Werft macht nach Angaben des scheidenden Geschäftsführers Bernd Eikens gute Fortschritte, wird das Unternehmen aber noch jahrelang fordern. In einem Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz) sagte der 61-jährige M
Weitere Mitteilungen von Neue Osnabrücker Zeitung
Kölner Stadt-Anzeiger: CDU droht Ukraine wegen Timoschenko - Assoziierungsabkommen mit EU in Frage gestellt - Politiker nur zu EM-Spielen nach Polen? ...
ACHTUNG SPERRFRIST Donnerstagmorgen 01.00 Uhr Die menschenrechtswidrige Behandlung der früheren Ministerpräsidentin Julia Timoschenko gefährdet massiv die Verbesserung der Beziehungen zwischen der Ukrai-ne und der Europäischen Gemeinschaft. "Das Assoziierungsabkommen mit der Ukraine
Pfeiffer/Mißfelder: Sichere, preisgünstige und nachhaltige Rohstoffversorgung für einen zukunftsfähigen Wirtschaftsstandort ...
Heute hat die CDU/CSU-Bundestagsfraktion im Rahmen des 3. Rohstoffkongresses die überragende Bedeutung einer sicheren Rohstoffversorgung für die deutsche Wirtschaft diskutiert. Hierzu erklären der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Joachim Pfeiffer und der außenpo
Silberhorn: EU-Haushalt - Kommission fehlt Augenmaß ...
Die EU-Kommission verabschiedet heute den EU-Haushaltsentwurf für das Jahr 2013. Dazu erklärt der europapolitische Sprecher der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Thomas Silberhorn: "Die EU-Kommission zeigt sich mit ihrem Entwurf erneut blind für die haushaltspolitischen Zwäng
Korruption bleibt eine der größten Herausforderungen für deutsche Unternehmen in China ...
„Ausländische Unternehmen sollten nicht vergessen, dass China umfassende Anti-Korruptionsrichtlinien eingeführt hat. Obwohl diese Richtlinien meistens auf Regierungsmitarbeiter und die Annahme von Bestechungsgeldern abzielen, ist es trotzdem sehr riskant für ausländische Unternehmen davon ausz




