"acquisa"-Interview mit Viviane Reding, für Justiz zuständige Vize-Präsidentin der Europäischen Kommission, über die Zukunft des Datenschutzes
ID: 629084
EU-Verordnung zum Datenschutz profitieren. Das sagt die zuständige
EU-Justizkommissarin Viviane Reding im Interview mit der
Fachzeitschrift "acquisa" aus der Haufe Gruppe.Die Verordnung werde
die bestehenden 27 unterschiedlichen Regelungen vereinheitlichen,
zudem werde es nur noch eine zuständige Datenschutzbehörde geben.
Das senke die Bürokratiekosten deutlich, so Reding. "Die Ersparnis
liegt bei über 2,3 Milliarden Euro jährlich". Das sei ein klarer
Wettbewerbsvorteil, gerade auch für kleine und mittlere Unternehmen
(KMU). Ein weiterer Grund sind Redings Meinung nach die verbesserten
Datenschutzbestimmungen der Verbraucher im Web. Persönliche Daten
sind die Währung schlechthin auf dem heutigen digitalen Markt und wie
jede andere Währung zeichnen sie sich durch Stabilität und Vertrauen
aus. Nur wenn die Verbraucher Vertrauen haben, wenn sie sicher sein
können, dass ihre Daten angemessen geschützt werden, werden sie
künftig Web-Produkte und -Dienstleistungen kaufen.
Ziel der EU-Kommission ist hierbei, dafür zu sorgen, dass
jedermann die Kontrolle über seine persönlichen Daten hat und dieses
Recht auch verbrieft ist. Außerdem sollen bei Produkten künftig
datenschutzfreundliche Voreinstellungen als Grundelemente eingeführt
werden, die so genannte "Privacy by Design" (Datenschutz durch
Technik). Schon in der Entwicklungsphase sollten für alle Produkte
und Dienstleistungen Datenschutzgarantien vorgesehen werden, und
Grundeinstellungen sollten stets ein Höchstmaß an Datenschutz
garantieren. Reding ist überzeugt, dass die Auswirkungen dieser neuen
EU-Datenschutzvorschriften die Rechte des Einzelnen stärken und
Unternehmen große Chancen bieten, sich gerade aufgrund des
"eingebauten" Datenschutzes gegenüber Wettbewerbern zu profilieren.
Das gesamte Interview lesen Interessierte in der Maiausgabe der
Fachzeitschrift "acquisa" aus der Haufe Gruppe.
Ansprechpartner:
Christoph Pause Chefredaktion acquisa
Pressekontakt:
Haufe-Lexware GmbH & Co. KG
Corporate Communications
Alexandra Rudolf
Tel. 0761 898-3940
Fax 0761 898-99-3940
E-Mail: Presse@haufe-lexware.com
Pressecenter der Haufe Gruppe unter http://www.haufe-lexware.com
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 02.05.2012 - 13:04 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 629084
Anzahl Zeichen: 2538
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Freiburg
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 199 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
""acquisa"-Interview mit Viviane Reding, für Justiz zuständige Vize-Präsidentin der Europäischen Kommission, über die Zukunft des Datenschutzes"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Acquisa (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Weitere Mitteilungen von Acquisa
Rupprecht: Wissenschaftsfreiheitsgesetz ist Powerpaket für den Forschungsstandort Deutschland ...
Heute hat das Bundeskabinett einen Entwurf für ein Wissenschaftsfreiheitsgesetz beschlossen. Unter anderem befreit dieses Gesetz die außeruniversitären Wissenschaftsorganisationen wie die Max-Planck-Gesellschaft oder die Helmholtz-Gemeinschaft von Verwaltungsvorgaben in den Bereichen Mittelbe
Kretschmer/Schipanski: Wissenschaftsfreiheitsgesetz stärkt Forschungsstandort Deutschland ...
Das Bundeskabinett hat heute den Entwurf eines Wissenschaftsfreiheitsgesetzes verabschiedet. Dazu erklären der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Michael Kretschmer und der zuständige Berichterstatter, Tankred Schipanski: "Mit dem Wissenschaftsfreiheitsgesetz
Rheinische Post: FDP-General stellt Betreuungsgeld infrage ...
FDP-Generalsekretär Patrick Döring hat die Vereinbarungen der Koalition zum Betreuungsgeld infrage gestellt, sollte die Union den Mindestlohn in der Koalition vorantreiben wollen. "Es steht der Union frei, ihre eigene Position mal wieder zu ändern. Es wird aber dann auch zu klären sein,
Krings: Pro NRW und Salafisten gefährden den Religionsfrieden in Deutschland ...
In Solingen haben am 1. Mai während einer islamfeindlichen Aktion der Partei "pro NRW" salafistische Gegendemonstranten die Polizei angegriffen und dabei Polizisten sowie einen Passanten verletzt. Dazu erklärt der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagesfraktion, Günter K




