Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Türkei/Erdogan/EU
ID: 1000245
selbstherrlicher Regierungschef, der in seiner politischen Raserei an
den Grundfesten der Demokratie rüttelt. Europa darf sich durch die
bedenkliche Entwicklung in der Türkei durchaus beeindrucken lassen.
Der falsche Weg wäre aber, sich grollend und mahnend aus den
Verhandlungen mit Ankara über einen EU-Beitritt zurückzuziehen. Ganz
im Gegenteil: jetzt müssen die wirklich unbequemen Themen offen
angesprochen werden. Politische Placebos wie die Verhandlungen über
die Visum-Liberalisierung sind nun fehl am Platz. Auf den Tisch
müssen nun andere Kaliber wie etwa das von Ankara ungeliebte
Beitrittskapitel 23 über Justiz und Grundrechte. Diese Gespräche
müssen mit harten Bandagen geführt werden und die Diskussionen über
die Inhalte dürfen nicht - wie in der Vergangenheit üblich -
ausschließlich in abgeschotteten Konferenzräumen stattfinden.
Pressekontakt:
Stuttgarter Zeitung
Redaktionelle Koordination
Telefon: 0711 / 7205-1225
E-Mail: newsroom.stuttgarterzeitung(at)stz.zgs.de
http://www.stuttgarter-zeitung.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 27.12.2013 - 20:30 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1000245
Anzahl Zeichen: 1218
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Stuttgart
Kategorie:
Außenhandel
Diese Pressemitteilung wurde bisher 475 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Türkei/Erdogan/EU"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Stuttgarter Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Mit dem Votum von Grünen und FDP zugunsten von Sondierungsgesprächen mit der SPD ist noch keine Entscheidung für eine Ampel gefallen. Aber eine Vorentscheidung. Beiden Parteien ist klar geworden, dass die Union derzeit weder regierungsfähig noch regierungswillig ist. (...) Grüne und Liberale
"Stuttgarter Zeitung" zum Anschlag in Würzburg ...
Die Persönlichkeit und die Entwicklung des Täters müssen genau untersucht werden. Denn nur so lassen sich Verbrechen dieser Art verhindern. Die wichtigste offene Frage: Was hat dieser 24-Jährige die ganze Zeit, immerhin sechs Jahre, in Deutschland gemacht? Gab es Sprach- und Integrationskurse? H
Die "Stuttgarter Zeitung" kommentiert die Beobachtung der "Querdenker" durch den Verfassungsschutz: ...
Wo das Querdenken zur bloßen Quertreiberei missrät, sind Kollisionen mit Recht und Gesetz unvermeidlich. Querdenken kann auch ins Abseits führen, etwa in einen braunen Sumpf. Das lässt sich am Beispiel der gleichnamigen Organisation besichtigen, die in Stuttgart zu Hause, aber längst bundesweit
Weitere Mitteilungen von Stuttgarter Zeitung
Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Russland/Opposition/Pussy Riot ...
Es gibt keinen Zweifel daran, dass die russischen Gefangenen dringend Fürsprecher in Sachen Menschlichkeit gebrauchen können. Ob die beiden Pussy-Riot-Musikerinnen Nadeschda Tolokonnikowa und Maria Alechina für diese Aufgabe das nötige Rüstzeug mitbringen, das darf jedoch bezweifelt werden.
Lausitzer Rundschau: Europa lebt - im Osten Zur Anziehungskraft der EU in der Ukraine, Polen und im Baltikum ...
Im Osten geht bekanntlich die Sonne auf. In gewisser Weise gilt das auch für die Europäische Union. Die Euro-Revolution in der Ukraine ist zwar ins Stocken geraten. Doch der Aufstand in Kiew hat gezeigt, welche Anziehungskraft die EU noch immer ausüben kann. Mehr noch: Das wirtschaftlich über
Mittelbayerische Zeitung: Kommentar zum Südsudan: Die Welt ist gefordert, von Christian Kucznierz ...
Mali, Kongo, Zen-tralafrika und nun auch der Südsudan: Viele Länder Afrikas werden von blutigen Konflikten erschüttert. Zwar haben die afrikanischen Staats- und Regierungschefs in letzter Zeit immer häufiger betont, dass sie ihre Angelegenheiten am liebsten selbst regeln wollen, auch deswegen
Westfalen-Blatt: zum Thema EU ...
Der jüngste EU-Gipfel war einer nach dem Wunsch der Staats- und Regierungschefs: ein Gipfel der Routine. Es wurde heiße Luft verkündet, Streitfragen mit routinierten Kompromiss-Floskeln zukleistert. Vieles wurde vertagt, und darin sind die EU-Politiker bekanntlich groß. Die litauische Ratspr




