Schiewerling: Chancen für mehr und gute Jobs nutzen
ID: 1001943
Arbeitsmarktzahlen der Bundesagentur für Arbeit für den Monat
Dezember weisen erneut einen sehr stabilen deutschen Arbeitsmarkt
aus. Dazu erklärt der arbeitsmarkt- und sozialpolitische Sprecher der
CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Karl Schiewerling:
"Das Jahr 2014 bietet dem deutschen Arbeitsmarkt gute Chancen auf
noch mehr gute Jobs. Dieser Arbeitsmarkt-Optimismus begründet sich
zum einen in den Trendmeldung beim Beschäftigungs-Index der
Bundesagentur für Arbeit. Zum anderen hat die Wirtschaft selbst eine
sehr positive Konjunkturerwartung für 2014, von der in Folge auch der
Arbeitsmarkt deutlich profitieren kann.
Diese Chancen sollten durch eine kluge Arbeitsmarktpolitik genutzt
werden. Klug bedeutet, den krisenbewährten Kurs zweier
Unions-geführter Bundesregierungen gerade zum Arbeitsmarkt nicht zu
verlassen. Die vergangenen Jahren haben gezeigt, welch exzellente
Erfolge dieser Kurs ermöglicht und geleistet hat: Ein starker
Rückgang der Arbeitslosigkeit bei gleichzeitigen
Beschäftigungsrekorden trotz weltwirtschaftlicher Krisenlagen!
Aufgabenstellung und Chance für die neue Bundesarbeitsministerin
wird es sein, diesen positiven Kurs weiter fortzusetzen. Mehr noch:
Sie hat gerade jetzt die Chance, bei weiter anspringender Konjunktur
auch Langzeitarbeitslose und andere Benachteiligte wesentlich mehr
als bislang schon in Lohn und Brot zu bringen. Diese Chance darf
nicht vertan werden, die Zeit ist günstig dafür. Der
Koalitionsvertrag hat dazu mit der deutlichen Ausweitung der
Integrationsmittel die Voraussetzungen geschaffen. Jetzt gilt es,
dies in der Praxis überzeugend und erfolgreich umzusetzen -
insbesondere vor dem Hintergrund des sich abzeichnenden
Fachkräftemangels. "Qualifizierung vor Zuwanderung" sollte übrigens
hier die bewährte Marschrichtung bleiben.
Mit zu den Chancen zählt zudem, nicht unnötige Risiken einzugehen.
Ein aufstrebender Arbeitsmarkt darf nicht durch zu starke und starre
Einschränkungen in seiner Dynamik ausgebremst werden. Auch hier zeigt
der Koalitionsvertrag in Intention und mit klaren Worten
unmissverständlich sowohl alle Notwendigkeiten für Regelungen wie
auch klare Grenzen für eine überbordende Reglementierung auf."
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Datum: 07.01.2014 - 11:07 Uhr
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