Jeder Dritten droht Altersarmut – 10 Tipps, was Frau dagegen tun kann
Die Lebenserwartung der Menschen war noch nie so hoch wie heute. „Bis ins hohe Alter genießen wir Freiheiten, die es früher so nicht gab“, sagt Margit Winkler, Inhaberin des Instituts GenerationenBeratung. „Wir bereisen die Welt, gehen unseren Hobbys nach und können uns selbst verwirklichen.“ Doch wie bei allen Medaillen hat auch diese eine Kehrseite: Gleichzeitig verarmen immer mehr Menschen. Vor allem Frauen sind betroffen.
1. Ansprüche aus der gesetzlichen Rentenversicherung überprüfen: Gerade bei Frauen fehlen sehr oft Rentenzeiten, die dazu führen, dass sie weniger Rente erhalten, als sie Anspruch haben.
2. Zusammenstellen, welche Verträge auf den Namen der Frau laufen: Nur diese gehören ihr wirklich.
3. Sich vom Staat sponsern lassen: Die Riesterrente ist für viele Frauen die ideale Einsteiger-Variante. Zulagen für Kinder erhöhen die Rendite und können auch in Anspruch genommen werden, wenn man nicht arbeitet. Betriebliche Altersvorsorge ist auch für Frauen mit Minijobs hilfreich, da sie die Förderung in gleicher Höhe wie Angestellte bekommen.
4. Absichern: Haus und Auto werden meist automatisch versichert. Wie sieht es mit den größten persönlichen Risiken aus? Diese drei Versicherungen unbedingt checken, sonst nützt im Bedarfsfall kein Sparen: Private Haftpflicht, Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung und Pflegeabsicherung.
5. Sorgen die Ehepartner gleichermaßen vor? Traditionell sind Männer Vertragsinhaber von Rentenversicherungen. Partnerschaftlich können Sparleistungen gleich aufgeteilt werden.
6. Wer Angehörige pflegt, erhält selbst mehr Rente. Diese Ansprüche sollte man sich sichern. Mit einem Pflegetagebuch kann nachgewiesen werden, welche Zeiten für die Pflege von Angehörigen aufgebracht wurden und damit ein Ausgleich aus dem Nachlass durchgesetzt werden.
7. Verantwortung für die Altersvorsorge übernehmen: Nur wenn Frau versorgt ist, kann sie andere unterstützen. Dafür sollte sie sich auch mit langfristigen Geldanlagen auseinandersetzen.
8. Die Hinterbliebenenversorgung checken: Mit dem sogenannten Rentensplitting lassen sich Ansprüche während der Ehezeit teilen. Interessant ist das vor allem dann, wenn die Witwenrente aufgrund weiterer Einkommen wegfällt oder gekürzt wird.
9. Auf Vorsorge- und Anlagegespräche vorbereiten: Wer über seinen Status quo Bescheid weiß und mit konkreten Fragen ins Beratergespräch geht, auf dessen Bedürfnisse kann viel besser eingegangen werden und die Gefahr der Fehlberatung verringert sich.
10. Freunde und Familie zu Rate ziehen: Um mehr im Alter zu haben als die Grundversorgung, sollte man sich nicht allein auf den Staat oder den Ehepartner verlassen. Was sagt denn die Freundin? Mitunter hat sie bereits Erfahrungen mit den Strategien und Möglichkeiten der Altersvorsorge.Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
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Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Margit Winkler (Jahrgang 1963), Inhaberin des Instituts GenerationenBeratung, ist Expertin in allen Fragen rund um Vollmachten, Verfügungen, Pflege und Testament. Die unabhängige Finanz- und Marketingfachfrau bildet bundesweit staatlich anerkannte GenerationenBerater (IHK) aus. Mit ihrem Buch "Vorsorgen ist keine Frage des Alters" hat sie zudem einen Leitfaden für Menschen vorgelegt, die die eigene Zukunft nicht dem Zufall überlassen wollen.
Datum: 07.01.2014 - 17:17 Uhr
Sprache: Deutsch
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