Badische Zeitung: Echte Arbeitsteilung / Schwesigs Vorschlag entspricht den Wünschen vieler - ein Pro zur Familienzeit von Thomas Steiner
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alle Ehre. Kaum im Amt, kommt Manuela Schwesig mit einem Plan, der
für junge Familien einen echten Fortschritt bedeuten würde. In den
Koalitionsverhandlungen war davon auch schon die Rede, bis in den
Koalitionsvertrag hat es die Familienarbeitszeit aber nicht
geschafft. So wird denn auch das, was die SPD-Frau sich vorstellt,
flugs zur bloßen Vision heruntergeredet. Als ob das Konzept nicht in
die richtige Richtung ginge. Experten haben es übrigens längst
vorgestellt und durchgerechnet. Frauen und Männer, die Eltern werden,
treibt das Thema ohnehin um. Dafür lassen sich Umfragen zitieren,
aber auch Erfahrungen in der eigenen Familie wie im Bekanntenkreis
heranziehen: Arbeit und Familie zusammenzubekommen, zeitlich wie
finanziell, ist für viele ein Problem. Frauen wie Männer möchten
beides: Einerseits mit Arbeit vernünftig Geld verdienen und sich die
Aussicht auf einen Aufstieg erhalten. Andererseits Zeit haben für ein
Familienleben, das sich nicht darin erschöpft, die Kinder zur
Betreuungseinrichtung zu bringen. In vielen Fällen landen junge
Familien in einem Ein- oder einem Anderthalb-Verdiener-Modell: Der
Mann arbeitet voll, die Frau nicht oder in Teilzeit. Begünstigt wird
das durch ungleiche Einkommen und steuerliches Ehegattensplitting,
Minijobs und die Mitversicherung in der Krankenversicherung. Es macht
aber keinen zufrieden: Frauen nicht, die um Karrierechancen oder auch
die bloße Rückkehr zur Vollzeit bangen. Männer nicht, die zu wenig
Zeit für die Familie haben. Hier nicht nur mit einem verlängerten
Elterngeld, sondern auch einem Zuschuss für zwei zu 80 Prozent
arbeitende Partner zu helfen, würde laut den Experten nicht sehr viel
kosten. 140 Millionen Euro für die echte Arbeitsteilung sind ein
Bruchteil der 4,6 Milliarden Euro, die an Elterngeld gezahlt werden.
Im Übrigen kann niemand berechnen, wie viel die erhöhte Produktivität
zufriedener Arbeitnehmer einbringt.
Pressekontakt:
Badische Zeitung
Anselm Bußhoff
Telefon: 07 61 - 4 96-0
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Datum: 11.01.2014 - 15:38 Uhr
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