WAZ: RWE zahlt einen hohen Preis
- Kommentar von Thomas Wels
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der Kernenergie, den die Bundesregierung als Schockreaktion auf die
Atom-Katastrophe in Fukushima vollzog, war überhastet bis gar nicht
vorbereitet, eine Rechtsgrundlage für das dreimonatige Herunterfahren
der ältesten Anlagen gab es nicht. Die angebliche Gefahr für Leben
und Gesundheit war an den Haaren herbeigezogen.
Was den Verdacht nährt, dass Merkel den Stimmungsumschwung in der
Bevölkerung nach Fukushima für die bevorstehende Landtagswahl in
Baden-Württemberg nutzen wollte. So geht's nicht im Rechtsstaat. Gut,
dass die Geschichte darüber nicht hinweggeht.
Ist nun RWE der große Gewinner? Wohl kaum. Erstens ist der
Imageschaden nachhaltig, den sich RWE eingehandelt hat, indem sich
der Konzern alleine gegen die gesellschaftliche Stimmung stellte.
Recht haben und Recht durchsetzen sind zwei paar Schuhe. Das Foto von
Ex-RWE-Chef Großmann auf der Bühne der Hauptversammlung hinter einem
bulligen Personenschützer spricht Bände.
Zweitens hat Großmann allerhand Ärger provoziert mit der
Bundespolitik und den kommunalen Aktionären. Der Klageweg steht jedem
offen. RWE zahlt aber einen hohen Preis fürs Rechthaben.
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Datum: 14.01.2014 - 19:17 Uhr
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