Westfalenpost: Egoistenüberall / Kommentar von Martin Korte zu den Klimazielen der Europäischen Union
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deutsche Politik mit den Herausforderungen der Energiewende
überfordert. Mehrere Minister sind (bisher) an ihr gescheitert. Ein
Ende ist nicht in Sicht. Nun hat der Klimawandel die Eigenschaft,
dass er sich für Ländergrenzen nicht interessiert: Das Problem ist
ein weltweites und daher ungleich schwieriger zu lösen. Dass
ausgerechnet jetzt die EU-Kommission ihre eigene Klimastrategie
infrage stellt und drei vorrangige Energieziele auf ein einziges
reduzieren will, hilft weder Europa noch dem globalen Treibhaus. Vor
allem Großbritannien und Polen verfolgen egoistische nationale Ziele,
die im Widerspruch zu einer nachhaltigen, zukunftsfähigen
Entwicklung stehen. Die EU geriert sich - insbesondere im Dialog mit
den USA - gern als Klima-Musterknabe; dieses Image setzt sie nun aufs
Spiel. Eine unrühmliche Rolle im vielstimmigen Brüsseler Spektakel
spielt der deutsche EU-Energiekommissar Günther Oettinger. Der
CDU-Politiker wechselt seine Meinung wie andere Menschen die
Unterwäsche. Dieser Wankelmut schafft Interpretationsspielräume, die
andere Länder ausnutzen. Angel Merkel hat ihren Mann in Brüssel
bisher nicht gebremst. Im Gegenteil, Berliner Sonderwünsche, siehe
CO2-Ausstoß von Neufahrzeugen, sprechen eine deutliche Sprache:
Klimawandel ja, aber nur zu unseren Bedingungen.
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Datum: 15.01.2014 - 20:48 Uhr
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