Neue OZ: Interview mit dem Revolverheld-Sänger Johannes Strate
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Lebens
Revolverheld-Sänger freut sich schon auf die erste
Spielzeug-Eisenbahn seines Sohnes - Versehentlich Tagebuch vom Handy
gelöscht
Osnabrück.- Für Revolverheld-Sänger Johannes Strate hat sich mit
der Geburt seines Sohnes Emil das Leben grundsätzlich verändert: "Es
ist die Rolle meines Lebens. Papasein ist sehr bereichernd, und
inhaltlich ist es super," sagte der 33-Jährige der "Neuen Osnabrücker
Zeitung" (Samstagausgabe). Er genieße es, "wieder ganz ungeniert
stundenlang mit Spielzeug-Kleinkram zu spielen", gestand der Musiker.
"Ich freue mich schon darauf, wenn er irgendwann nach einer
elektrischen Eisenbahn schreit. Das weckt das Kind im Mann. Das lasse
ich als Papa gerne zu."
Zudem habe ihn der Junge häuslicher gemacht, sagte Strate weiter:
"Insgesamt bin ich sicherlich ruhiger geworden. Wenn wir in der
Hamburger Gegend ein Konzert spielen, fahre ich nach dem Konzert
lieber nach Hause und gehe nicht mehr wie früher auf die
Aftershow-Party. Ich weiß jetzt, wofür ich das mache, und genieße die
Tage zu Hause."
Doch nicht nur privat, auch beruflich ist Strate völlig mit sich
im Reinen: "Ich mache immer noch das, was ich in der zweiten Klasse
ins Poesiealbum geschrieben habe: Ich wollte Sänger werden. Das ist
zwar manchmal anstrengend, aber immer noch mein Kindheitstraum. Das
ist natürlich spitze."
Was gelegentliche Eintrübungen nicht ausschließt - Strate: "Pech
ist für mich, wenn ich das neue Betriebssystem auf meinem Handy
installiere und dadurch der Inhalt des Telefons und auch alle
Back-ups gelöscht werden. Besonders ärgerlich daran ist, dass ich
seit fast einem Jahr ein Tagebuch über meinen Sohn schreibe, das
dadurch auch gelöscht wurde."
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Datum: 17.01.2014 - 09:00 Uhr
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