Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar
Die Ukraine und die Europäische Union
Finger weg von Kiew!
FELIX EISELE
ID: 1010063
in der Ukraine machen betroffen. Selbst Vitali Klitschko, hierzulande
gerne als "Oppositionsführer" tituliert, sendet ein hilfloses SOS
nach Brüssel und bittet um internationale Vermittler. Eine handfeste
Antwort der EU aber bleibt bislang aus. Und das nicht völlig zu
Unrecht. Natürlich ist die Versuchung groß, sich mit den
Demons-tranten auf dem Maidan zu solidarisieren. Tausende riskieren
dort ihre Zukunft, kämpfen für ihre Freiheit, protestieren gegen ein
scheinbar böses Regime. Viel zu oft wird dabei aber übersehen, dass
die Aufständischen lediglich einen Teil der Bevölkerung
repräsentieren. Die pro-russischen Stimmen im Osten und Süden des
Landes gehen zwischen Protestwelle und gegenseitigen
Schuldzuweisungen mehr und mehr unter. Selbst der populäre Klitschko
spricht gerade einmal für 14 Prozent der Wähler - wie sich im Übrigen
eine deutliche Mehrheit bei den Wahlen von 2012 gegen einen
europäischen Kurs und für Präsident Janukowitsch entschieden haben.
Man muss diese Haltung von Stimmvolk und Regierung nicht gutheißen.
Dennoch wäre die Forderung nach einem Kurswechsel, ob sie nun vom
Westen oder von der Opposition kommt, schlicht anmaßend und eine
Einmischung in innere Angelegenheiten. Eine Praxis, die
EU-Mitgliedsstaaten für ihre eigenen Interessen nur allzu gern
verurteilen. Das Augenmerk westlicher Regierungschefs kann daher
allenfalls der Gewalt-Eskalation gelten. Ob die aber von
Demonstranten oder von staatlicher Seite ausging, ist (noch) nicht
ersichtlich. Die EU wäre daher gut beraten, die Füße zunächst still
zu halten - und nicht wie die USA eine Drohkulisse aufzubauen.
Pressekontakt:
Neue Westfälische
News Desk
Telefon: 0521 555 271
nachrichten@neue-westfaelische.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 24.01.2014 - 18:44 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1010063
Anzahl Zeichen: 1995
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Bielefeld
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 193 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar
Die Ukraine und die Europäische Union
Finger weg von Kiew!
FELIX EISELE"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Neue Westfälische (Bielefeld) (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Bielefeld. Verdi-Chef Frank Werneke sieht derzeit keinen wachsenden Einfluss der AfD auf die Gewerkschaften im Land. Auf die Frage im Interview mit der "Neuen Westfälischen" (Bielefeld), ob der Einfluss der AfD auch in Gewerkschaften zunehme, sagt Werneke: "In den Gewerkschaften nich
Verdi-Chef sieht Angriff auf alle Bereiche des Sozialstaats ...
Bielefeld. Der Chef der Vereinigten Dienstleistungsgesellschaft Verdi, Franke Werneke, warnt davor, Reformen auf dem Rücken der Beschäftigten durchzusetzen. "Es gibt gerade einen Angriff auf praktisch alle Bereiche des Sozialstaats - auf Arbeitnehmerrechte, Kündigungsschutz, Lohnfortzahlung
Feiertags-Diskussion: Verdi-Chef Werneke sieht "gezielte Provokation" ...
Bielefeld. In der Debatte um die Abschaffung von Feiertagen in Deutschland hat der Chef der Vereinigten Dienstleistungsgesellschaft Verdi, Franke Werneke, "maximalen Widerstand" angekündigt. Im Interview mit der Tageszeitung "Neue Westfälische" (Bielefeld) sagt Werneke: "I
Weitere Mitteilungen von Neue Westfälische (Bielefeld)
Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar Pflegetag Nur Taten zählen PETER STUCKHARD ...
Es ist höchste Zeit! Kaum ein Thema ist in der letzten Wahlperiode von der Bundesregierung so nachlässig behandelt worden wie die Reform der Pflegeversicherung. Kein Wunder also, dass der Handlungsdruck für die Politik weiter gewachsen ist. Vertraut man ihren Ankündigungen, scheint die Koalit
Allg. Zeitung Mainz: Größenwahn / Kommentar zum ADAC ...
Auf fatale Weise erinnert der Gang der Dinge, mit denen der ADAC derzeit die Republik in Atem hält, an die Affäre Christian Wulff. Etwas kommt ans Tageslicht, schlägt Wellen, weil es womöglich illegal ist oder zumindest schräg, es folgt eine Entschuldigung. Dann kommt das nächste, und viel
Märkische Oderzeitung: Kommentarauszug zur Diskussion über Sterbehilfe: ...
Über den Wunsch eines Menschen, nicht mehr leben zu wollen, verbietet sich ein Urteil. Über Angehörige, die einem Schwerkranken Beistand leisten, ebenso. Doch einem Denken den Weg zu bereiten, in dem der Freitod als Alternative zu Leiden und Altern erscheint, das darf die Politik nicht. Daher
Märkische Oderzeitung: Kommentarauszug zur Kritik von Ärzten an der mangelnden Notfallhilfe am künftigen Hauptstadtflughafen BER: ...
Das Szenario der Berliner Ärztekammer ist düster: Weil ein Arzt fehlt, kommen nach derzeitigen Plänen Fluggäste auf Durchreise am künftigen Flughafen Schönefeld nicht an verschreibungspflichtige Medikamente. Bei einem Seuchenfall ist kein Tropenmediziner greifbar. Und erkrankte Passagiere m




