Klage gegen HypoVereinsbank wegen „IKB“-Anleihe
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CLLB Rechtsanwälte machen für Anleger Schadensersatzansprüche wegen Falschberatung in Zusammenhang mit einer hochkomplexen strukturierten Hybridanleihe geltend
Das ist allerdings noch nicht einmal eine verkürzte Beschreibung des hochkomplexen In-vestments. Die auf Kapitalmarktrecht spezialisierte Kanzlei CLLB Rechtsanwälte wirft der HypoVereinsbank in diesem Zusammenhang deshalb Falschberatung vor. Denn tatsächlich handelte es sich gar nicht um eine Anleihe, die von der IKB Deutsche Industriebank AG aus-gegeben wurde. „Emittent war vielmehr die „IKB Funding Trust I“, eine amerikanische Ge-sellschaftsform mit Sitz in Delaware, USA“, klärt Rechtsanwalt Franz Braun, Partner in der Kanzlei CLLB, auf.
Auch waren weitere, zum Teil ausländische Gesellschaften und Schuldverschreibungen Teil des komplexen Finanzprodukts. Vor allem aber war auch die Bedienung der streitgegen-ständlichen Anleihe gerade nicht von der IKB Deutsche Industriebank AG garantiert und ei-nen Rückzahlungstermin gab es ebenfalls nicht. Stattdessen war die HypoVereinsbank aber maßgeblich selbst an der Emission beteiligt und hatte deshalb ein unmittelbares eigenes Interesse daran, diese Anleihe möglichst teuer an ihre Kunden zu verkaufen. „Andernfalls hätte sie wohl selbst das Risiko dieser Papiere tragen müssen“ meint Braun.
Nach Auffassung der Anwälte ist die Anleihe der „IKB Funding Trust I“ aufgrund ihrer Kom-plexität und unendlichen Laufzeit und mangels Garantie der IKB Deutsche Industriebank AG offensichtlich nicht für einen sicherheitsorientierten Anleger ohne eigene Wertpapiererfah-rung geeignet. „Unser Mandant macht deshalb Schadensersatzansprüche geltend. Das gilt insbesondere vor dem Hintergrund der – insoweit konsequent – ebenfalls verschwiegenen Eigeninteressen der Bank“ fügt Rechtsanwalt Franz Braun hinzu. In diesem Tagen wird die Klage vor dem Landgericht München I eingereicht werden.
Pressekontakt: Franz Braun, CLLB Rechtsanwälte, Liebigstr. 21, 80538 Mün-chen, Fon: 089/ 552 999 50, Fax: 089/552 999 90; Mail: braun@cllb.de;
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Datum: 07.07.2009 - 16:50 Uhr
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