Westfalen-Blatt: zum Abhörskandal

Westfalen-Blatt: zum Abhörskandal

ID: 1015488
(ots) - Bei aller Empörung darüber, dass der
US-amerikanische Geheimdienst NSA seit 2002 offenbar systematisch
Telefonate deutscher Regierungschefs abhört, sollte man den Antrieb
der USA nicht außer Acht lassen. Seit den Anschlägen vom 11.
September 2001 befindet sich die Weltmacht im Ausnahmezustand - und
zwar dauerhaft. Ob George W. Bush oder Barack Obama: Seit dem Angriff
auf das World Trade Center in New York hat für jeden US-Präsidenten
oberste Priorität, einen weiteren Anschlag auf amerikanischem
Staatsgebiet zu verhindern. Und nicht nur dort. Was bei uns in
Vergessenheit geraten ist: Der 11. September 2001 wurde in
Deutschland geplant. Die Terrorzelle um Mohammed Atta agierte in
einer Wohnung in der Marienstraße 54 in Hamburg-Eißendorf. Aus Sicht
der USA - und das mag paranoid sein - ist Deutschland ein
Wackelkandidat, was innere und äußere Sicherheit angeht. Dass der
US-Auslandsgeheimdienst CIA im September 2007 maßgeblich zur
Festnahme der islamistischen Sauerland-Gruppe beitrug, hat die USA in
ihrer Ansicht gewiss bestätigt.



Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261



Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  WAZ: Zum Gruseln
 - Kommentar von Christian Kerl Weser-Kurier: Zum Rüstungsbericht des IISS schreibt der
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 05.02.2014 - 20:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1015488
Anzahl Zeichen: 1304

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Bielefeld



Kategorie:

Außenhandel



Diese Pressemitteilung wurde bisher 269 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Westfalen-Blatt: zum Abhörskandal"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Westfalen-Blatt (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

WESTFALEN-BLATT - Till Brönner: "Nichts aus Corona gelernt" ...
Der international renommierte Jazz-Trompeter Till Brönner befürchtet, dass Politik und Gesellschaft nichts aus der Zeit der Corona-Pandemie gelernt haben. "Das Erste, was wir tun, wenn es eng wird, ist ausgerechnet unsere DNA, nämlich die Kultur- und die Veranstaltungsbranche und die, die un

34 Polizeischüsse: Autofahrer gelähmt, Ermittlungen eingestellt ...
Die 34 Schüsse, die Polizisten vor zwei Jahren in Bad Salzuflen auf einen Audi und seinen Fahrer (19) abgegeben hatten, bleiben ohne strafrechtliche Folgen - es wird keinen Prozess geben. Die Staatsanwaltschaft Detmold hat nach WESTFALEN-BLATT-Informationen das Verfahren gegen die beiden Herforder

NRW: Polizei überwacht afghanischen Sexualtäter ...
Im Kreis Herford (NRW) wird ein afghanischer Sexualstraftäter in Absprache mit dem Landeskriminalamt "engmaschig" von der Polizei überwacht. Der 24-Jährige, der als rückfallgefährdet gilt, hatte nach einer Sexualtat eine Haftstrafe von drei Jahren und acht Monaten verbüßt und war in


Weitere Mitteilungen von Westfalen-Blatt


WAZ: Zum Gruseln - Kommentar von Christian Kerl ...
Es kann nicht wirklich überraschen, dass US-Spione das Telefon des Kanzlers Gerhard Schröder anzapften. Wenn schon Angela Merkel über viele Jahre abgehört wurde, obwohl sie mit Washington nie über Kreuz lag, dann liegt es nahe, dass die Geheimdienstler ihren Vorgänger erst recht ins Visier

Westfalenpost: Misstrauen unter Freunden / Kommentar zum Abhören des Altkanzlers durch die NSA von Lorenz Redicker ...
Also auch Gerhard Schröder. Seit wir wissen, dass der US-Geheimdienst NSA die deutsche Bundeskanzlerin abgehört habe, ist das keine wirkliche Überraschung mehr. Anders als bei Angela Merkel galt das Verhältnis ihres Vorgängers zu den USA auch ohne Abhöraffäre als nicht unproblematisch; se

Kölner Stadt-Anzeiger: Mützenich fordert umfassende Aufklärung durch die USA ...
Der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Rolf Mützenich, hat die USA angesichts jüngster Meldungen über Abhörmaßnahmen gegen den ehemaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) erneut zur Aufklärung aufgefordert. "Angesichts immer neuer Enthüllungen über die sy

Neue OZ: Kommentar zu Erdogan in Berlin ...
Längst kein Held mehr Wie ein Popstar ließ sich der türkische Ministerpräsident Erdogan im Berliner Tempodrom von seinen Landsleuten feiern. Überschwängliches Lob für die Wirtschaftskraft der Türkei und Komplimente für die Stärke Deutschlands dominierten Erdogans Charmeoffensive, g


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z