Deutsche AIDS-Hilfe: Kein olympischer Frieden in Sicht
ID: 1016341
in Sochi beginnen, erklärt Tino Henn vom Vorstand der Deutschen
AIDS-Hilfe:
"Von olympischem Frieden kann in Russland keine Rede sein. Die
Repression der russischen Regierung gegen Schwule, Lesben und andere
Menschen, die nicht die heterosexuelle Norm erfüllen, verletzt die
Menschenrechte, erzeugt eine Pogromstimmung und führt zu brutaler
Gewalt. Wirkungsvolle HIV-Prävention ist unter diesen Bedingungen
unmöglich. Die Diskriminierung tötet und fügt der Gesundheit vieler
Menschen schweren Schaden zu. Wir bitten Sportlerinnen und Sportler,
Journalistinnen und Journalisten: Spielen Sie bei der Inszenierung
der Putin-Regierung nicht mit. Setzen Sie Zeichen für Respekt,
Vielfalt und Frieden, wo immer es möglich ist!"
Mit gutem Beispiel voran geht die Initiative "Enough is Enough":
Sie entzündet heute in Berlin ein eigenes olympisches Feuer: Die
Rainbow Flame, verbunden mit einer Mahnwache rund um die Uhr, wird
für die Dauer der Spiele an die russische Hatz auf Schwule, Lesben,
Bisexuelle und Menschen mit Trans-Identität erinnern und deren
Menschenrechte einfordern (Beginn: 17.14 Uhr, Potsdamer Platz). Die
Deutsche AIDS-Hilfe erklärt sich mit dieser Aktion solidarisch.
Weitere Informationen auf aidshilfe.de: http://ots.de/wY7Ox
Interview mit der russischen Aktivistin Andrej Obolensky im
DAH-Blog: http://ots.de/Va5V1
Bericht über einen brutalen Überfall auf ein Petersburger
Aidshilfe-Projekt im DAH-Blog: http://ots.de/HdIL7
Website der Aktion "Rainbow Flame": http://www.rainbow-flame.com/
Pressekontakt:
Deutsche AIDS-Hilfe
Holger Wicht
Pressesprecher
Wilhelmstraße 138
10963 Berlin
Tel. 030 69 00 87 16
holger.wicht@dah.aidshilfe.de
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Datum: 07.02.2014 - 10:39 Uhr
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