WAZ: Die Städte brauchen Hilfe
- Kommentar von Christopher Onkelbach
ID: 1016652
Politikern in Berlin und Brüssel eine merkwürdige
Realitätsverweigerung ein. Zuwanderung? Welche Zuwanderung? Wenn man
überhaupt Einlassungen hörte, dann sind es Hinweise darauf, dass
Rumänen und Bulgaren insgesamt besser in den Arbeitsmarkt integriert
sind und höhere Qualifikationen aufweisen als andere Ausländer.
Deutschland, dessen Bevölkerung schrumpft und altert, sei darauf
angewiesen.
Alles richtig. Doch dass sich in manchen Kommunen ein gewaltiges
Problem angestaut hat, wird nur äußerst widerwillig zur Kenntnis
genommen. Die grundsätzliche Frage, wie verhindert werden kann, dass
einige Städte ausbaden müssen, was Europa und der Bund beschließen,
ist bis heute nicht beantwortet. Realitätsfern ist auch der Hinweis,
Rumänien und Bulgarien müssten selbst mehr gegen Armut und
Diskriminierung tun. Wollen die Städte die Zuwanderer nicht in
Turnhallen campieren lassen, müssen sie in Vorleistung gehen.
Gut, dass sich endlich ein EU-Kommissar in Duisburg hat blicken
lassen. Denn eines ist klar: Niemand kann und wird die Grenzen
innerhalb der EU wieder schließen. Das Recht auf Bewegungsfreiheit
ist nicht verhandelbar.
Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 - 804 6519
zentralredaktion@waz.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 07.02.2014 - 18:47 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1016652
Anzahl Zeichen: 1512
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Essen
Kategorie:
Außenhandel
Diese Pressemitteilung wurde bisher 193 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"WAZ: Die Städte brauchen Hilfe
- Kommentar von Christopher Onkelbach"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westdeutsche Allgemeine Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der NRW-Landesbeauftragte des Deutschen Roten Kreuzes für den Bevölkerungsschutz warnt davor, dass weite Teile der Bevölkerung trotz der ernsten Sicherheitslage nicht auf Krieg und andere große Krisen vorbereitet seien. Er rät dazu, neben den Erwachsenen auch Kinder und Jugendliche auf den Erns
WAZ: Lehrerverband-Präsident Düll: "Social-Media-Verbot passt nicht zum Wählen ab 16" ...
Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Stefan Düll, kritisiert Forderungen in der EU und in Deutschland, den Konsum von Social Media für Jugendliche einzuschränken. Anlass ist ein Votum des NRW-Landtages, das Wahlalter bei Landtagswahlen auf 16 abzusenken. "Das Wahlalter wird auf 16
WAZ: NRW-Gleichstellungsministerin Paul (Grüne) warnt vor Sexkaufverbot ...
NRW-Gleichstellungsministerin Josefine Paul (Grüne) ist gegen ein Sexkaufverbot. "Sexarbeit ist kein Beruf wie jeder andere und Prostituierte bedürfen eines besonderen Schutzes. Ein Verbot der Sexarbeit bedeutet nicht automatisch mehr Schutz, sondern das Abdrängen in ein nur schwer zu kontro
Weitere Mitteilungen von Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Allg. Zeitung Mainz: Flüchtige Flüche / Kommentar zu Victoria Nuland ...
In kräftiger Sprache hat eine hohe US-Diplomatin etwas deutlich gemacht, was leider keine wirklich neue Nachricht ist: In der Ukraine, also nahe am Zentrum Europas, spielt die EU keine Rolle. Dafür um so mehr mit Russland, wie das mit hoher Wahrscheinlichkeit von Moskau eiskalt lancierte Abhör
Allg. Zeitung Mainz: Schnell entscheiden / Kommentar zum Streit um die EZB-Befugnisse ...
Mario Draghi hat im Sommer 2012 mit zwei einfachen Sätzen den Euro vor dem Untergang be -wahrt und damit Europa vor einer ökonomischen Katastrophe. Wer das heute ernsthaft infrage stellt, muss vor knapp zwei Jahren auf einer einsamen Insel gelebt haben. Die Kritiker der zu diesem Zeitpunkt vö
neues deutschland: Die Rolle der EZB in der Krisenpolitik ...
Karlsruhe hat am Freitag festgestellt: Die Europäische Zentralbank (EZB) ist böse, denn ihr Anleihenkaufprogramm verstößt gegen die EU-Verfassung. Links und Rechts jubeln, weil sie glauben, dass sie gewonnen haben. In der Tat hat die EZB im Rahmen der Eurokrise eine Rolle zugewiesen bekommen,
neues deutschland: LINKE-Politikerin Buchholz: Bundeswehr wird in Mali auf künftige Kampfeinsätze vorbereitet¶ ...
"Mehr internationales Engagement Deutschlands - inklusive mehr militärischem": Diese Linie verfolgte die Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen bei ihrer Afrika-Reise", sagte das Delegationsmitglied Christine Buchholz gegenüber der Tageszeitung neues deutschland (Samstagaus




