Weser-Kurier: Kommentar zu Tebartz-van Elst
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geistlichen Würdenträgers. Und der hat offenbar auch noch in die
Kassen einer karitativen Stiftung gegriffen, damit seine hohen
Ansprüche an die Wohnkultur befriedigt werden können. Wenn sich das
als Tatsache herausstellt - und Bischof Tebartz-van Elst hat schon
einmal dafür zahlen müssen, dass er berechtigte Vorwürfe leugnete -,
wäre das ein größerer Skandal als Elbphilharmonie und Flughafen BER.
Nicht wegen der Summe in Euro, sondern wegen der moralischen
Fallhöhe: Der Bischof ist ranghoher Repräsentant einer Institution,
die Habgier und Hochmut als Todsünden brandmarkt, aber Bescheidenheit
und Ehrlichkeit predigt.
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Datum: 17.02.2014 - 20:48 Uhr
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