Erster Preis für Westafrika-Projekt
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(PresseBox) - Es ist die Übersichtlichkeit im Chaos von Zahlen, Daten, Fakten. Nina Johansen und Michael Schodorf haben das Durcheinander gezähmt - und sind dafür mit einem ersten Preis des SAP-Arbeitskreise Hochschulen e.V. ausgezeichnet worden und erhalten 400 Euro Preisgeld. Die beiden Studierenden der Fachhochschule Flensburg haben ein Dashboard zur Unterstützung von Investitionsentscheidungen in Westafrika entwickelt - eine Neuheit mit hohem Praxiswert.
Die Idee ist simpel: Potenziellen Investoren soll eine Entscheidungsbasis mittels eines "Kennzahlen-Cockpits" zur Verfügung gestellt werden. Bruttoinlandsprodukt, Import- und Exportbilanz, Inflationsrate und viele weitere aussagekräftige Kennzahlen von acht westafrikanischen Ländern haben Nina Johansen und Michael Schodorf in übersichtlichen Diagrammen dargestellt, auf einen Blick erfassbar, schnell vergleichbar. "Unser Dashboard wendet sich an die Logistikbranche", erklärt Johansen. Deren Vertreter sollen einen schnellen Überblick über die wirtschaftliche Situation im jeweiligen Land bekommen und so bei der Auswahl erfolgsversprechender Bereiche und Länder unterstützt werden.
Investitionen in Afrika lautete das Thema des Kurses im Masterstudiengang Business Management, in dem Wirtschaftsinformatikprofessor Prof. Dr. Thomas Schmidt, wissenschaftlicher Leiter des Centre for Business and Technology in Africa, die Aufgabe stellte, einen einfachen Zugang zu den wesentlichen Key Performance Indikatoren der Logistik in ausgewählten afrikanischen Ländern zu ermöglichen. "Mein Ziel war es, dass die Studierenden etwas entwickeln, das wir auch in der Praxis nutzen können", erklärt Schmidt. Das scheint gelungen zu sein. Der Leiter des Namibian-German-Center for Logistics etwa zeigte sich begeistert bei der Präsentation des Dashboards.
Vier Monate dauerte der Weg von Nina Johansen und Michael Schodorf vom Kursbeginn bis zu Anerkennung und Preisverleihung. Und er begann mit der Bezwingung der schier unüberschaubaren Zahlenberge. "Wir mussten erstmal sehen, welche Daten überhaupt wichtig sind, welche aussagekräftig", erzählt Johansen. Statistiken von Weltbank, African Development Bank und des World Economic Forum werteten die Masterstudierenden aus. "Dabei haben wir auch den Kontinent sehr gut kennengelernt", sagt Schodorf. Aus den Kennzahlen haben sie dann das SAP-basierte Dashboard "zusammengebastelt." Ihrem Professor hat es so gut gefallen, dass er Johansen und Schodorf auf die Ausschreibung des SAP-Preises aufmerksam machte.
Dass sich der Erfolg gut im Lebenslauf der beiden Masterstudierenden macht seht außer Frage. Aber auch Wirtschaft und Wissenschaft haben ihren Nutzen: "Die entstandene technische Plattform kann für weitere Projekte als Datenbasis eingesetzt werden", sagt Thomas Schmidt.
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Datum: 04.03.2014 - 09:16 Uhr
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