Rheinische Post: Kluge Flächennutzung
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in NRW zu begrenzen, ist grundsätzlich richtig. Zur Zeit wird Boden
in einer Größenordnung von etwa 14 Fußballfeldern verbraucht - und
das jeden Tag. Dass es so nicht weitergehen kann, hatte schon die
schwarz-gelbe Landesregierung erkannt. Die parteipolitische Brille
kann bei diesem Thema also getrost abgelegt werden. Allerdings stellt
sich die Frage nach der konkreten Ausgestaltung. Die zuständige
Staatskanzlei will erklärtermaßen die vielen eingegangenen Einsprüche
sorgsam prüfen. Das ist freilich eine pure Selbstverständlichkeit,
denn andernfalls hätte man sich dieses Verfahren sparen können. Am
Ende des Prüfverfahrens und bei Vorlage eines geänderten LEP-Entwurfs
muss klar sein, dass der Boden in NRW zwar geschützt werden soll.
Zugleich aber dürfen keine neuen wirtschaftlichen Hürden errichtet
werden. Betriebserweiterungen müssen möglich bleiben, um eine
Abwanderung in benachbarte Länder zu verhindern. Hier müssen SPD und
Grüne wohl noch so manchen Strauß ausfechten.
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Datum: 17.03.2014 - 20:07 Uhr
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