Westfalenpost: Keine Alternative
Von Martin Korte
ID: 1036421
Bernd Lucke, Chef der Alternative für Deutschland, so von sich gibt.
Insbesondere wenn der Ökonomie-Professor die fehlende demokratische
Legitimierung und Kontrolle der Euro-Rettungsmechanismen anprangert,
stößt er nicht nur im eigenen Lager auf Zustimmung.
Aber - und das wiegt viel schwerer: Lucke hat erstens selbst ein
problematisches Verhältnis zur Demokratie, und zweitens zeichnet er
ein Bild von der Europäischen Union, das mit den Vorstellungen der
Gründerväter nicht mehr viel gemein hat.
Den Parteitag nutzte Lucke, dessen Inszenierung zunehmend zu einem
Personenkult eskaliert, zunächst ausgiebig, um die bösen Medien zu
schelten, weil die ja angeblich immer so einseitig über die Partei
berichten. Kann man machen, ist aber unsouverän. Schlimmer schon
kommt sein Versuch daher, die Führungsmacht auf seine Person zu
konzentrieren. Kein Wunder, dass er scheiterte: Die Mitglieder
fühlten sich überrumpelt.
Was Lucke und seine Partei nicht verstehen (wollen): Die
Europäische Union ist nicht nur eine Wirtschafts-, sondern auch eine
Wertegemeinschaft. Das beinhaltet auch die Solidarität mit den
Schwachen. Deshalb ist die AfD keine Alternative.
Pressekontakt:
Westfalenpost
Redaktion
Telefon: 02331/9174160
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 23.03.2014 - 20:29 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1036421
Anzahl Zeichen: 1491
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Hagen
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 173 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Westfalenpost: Keine Alternative
Von Martin Korte"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westfalenpost (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Oliver Ruhnert, der designierte Generalsekretär des Bündnisses Sahra Wagenknecht (BSW), spricht Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) in seiner Partei den nötigen Rückhalt ab. Merz habe "keine Hausmacht mehr", so Ruhnert im Interview mit der in Hagen erscheinenden WESTFALENPOST (Print: Mo
Westfalenpost: Herdecker Bürgermeisterin gibt erstes Interview nach Messerangriff ...
Die neue Bürgermeisterin von Herdecke, Iris Stalzer, hat sich rund drei Wochen nach der Messerattacke auf sie erstmals in einem Interview ausführlich öffentlich geäußert (Online: Freitag/ Print: Samstagsausgabe). Die 57-jährige SPD-Politikerin hatte am 7.Oktober in ihrem eigenen Haus lebensgef
Westfalenpost: Ministerpräsident Wüst: Keine neue Gebietsreform für NRW ...
NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat die Kommunale Neugliederung in Nordrhein-Westfalen vor 50 Jahren gewürdigt. "Die Gebietsreform war ein wichtiger Schritt, um die kommunale Verwaltung in Nordrhein-Westfalen zukunftsfähig zu machen", sagt er der WESTFALENPOST (WP; Online Mitt
Weitere Mitteilungen von Westfalenpost
Westfalenpost: Recht auf Würde Von Rolf Hansmann ...
Die NRW-Landesregierung betont im neuen Strafvollzugsgesetz ihre Verantwortung für die Menschen, die Opfer eines Verbrechens geworden sind. Das ist ohne Einschränkung begrüßenswert - in einem Rechtsstaat darf sich niemals der Eindruck verfestigen, dass Täter besser versorgt werden als die
Rheinische Post: Verrat an Europa ...
Von Eva Quadbeck Ihre Mitglieder bezeichnen sich selbst vornehmen als Euro-Skeptiker, doch in Wahrheit steht die AfD dem Euro und Europa ablehnend gegenüber. Die Forderung, dass die ökonomisch schwächeren Länder aus der gemeinsamen Währung austreten sollen, konterkariert die Idee des WÃ
Rheinische Post: Die Chancen des Frackings prüfen ...
Von Antje Höning Aktuell wäre es kein Problem, wenn Russland als Antwort auf westliche Sanktionen den Gashahn abdrehen würde. Die Heizsaison ist fast vorbei, die deutschen Gasspeicher sind wegen des milden Winters gut gefüllt. Grundsätzlich aber ist Deutschland beim Gas gefährlich abhÃ
Westdeutsche Zeitung: Eine Partei ohne festen Kern = von Werner Kolhoff ...
Alte Männer, die immer Recht haben wollen, werden in der Politik schnell zu Querulanten. Wenn noch Abenteuerlust dazukommt, ist die Parteigründung nicht fern. Hans-Olaf Henkel, hoch angesehener Wirtschaftskapitän und FDP-Mann, sowie Alexander Gauland, alter CDU-Knochen, sind so bei der Alternat




