Schwusos auf Christopher Street Day in Frankfurt/Main, Rostock und Braunschweig
ID: 103848
Schwusos auf Christopher Street Day in Frankfurt/Main, Rostock und Braunschweig
Zur Teilnahme des Arbeitskreises Lesben und Schwule in der SPD (Schwusos) an den Christopher Street Day-Paraden am Samstag, dem 18. Juli 2009, in Frankfurt/Main, Rostock und Braunschweig erklärt der Bundesvorsitzende der Schwusos Ansgar Dittmar:
Lesben und Schwule zeigen auf den Christopher Street Day-Paraden, die derzeit überall in Deutschland stattfinden, mit Stolz, dass sie sich wegen Ihrer sexuellen Identität nicht verstecken. Das ist richtig und wichtig, weil Menschen aufgrund ihrer sexuellen Identität viel zu lange benachteiligt und kriminalisiert wurden. Hier wurde viel erreicht ? aber noch nicht alles. Die volle Gleichstellung von Lesben und Schwulen scheitert derzeit an der Union. Bei einem Blick in das Wahlprogramm der Union wird schnell klar: Unter schwarz-gelb würde sich nichts ändern. Das muss den Menschen bewusst sein. Deswegen ist es wichtig, dass die SPD Flagge zeigt.
Wir freuen uns sehr, dass beim Frankfurter CSD die Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) und der SPD-Bundestagsabgeordnete Gregor Amann dabei sein werden. Brigitte Zypries ist seit langem um Gleichstellung von Lesben und Schwulen bemüht. Mit ihrer Initiative, Artikel 3 GG um den Punkt "sexuelle Identität" und Artikel 6 GG um den Bereich "Lebenspartnerschaft" zu ergänzen, hat sie wesentliche Forderungen der lesbisch-schwulen Community übernommen. Ihre Politik ist so vorbildlich, dass sie bereits beim Berliner CSD mit dem Zivilcourage Preis ausgezeichnet worden ist.
Diese Zivilcourage vermissen wir bei den schwarz-gelben Landesregierungen in Niedersachsen und Hessen. Es ist ein politisches Armutszeugnis vor allen Dingen für die FDP, die sich auf Bundesebene als Vorkämpferin für lesbisch-schwule Belange geriert, in den Landesregierungen aber am Stillstand beteiligt ist.
Aber auch im Kampf gegen die Homophobie zeigen die Landesregierungen massive Schwächen. Beispielsweise werden an Schulen sowohl Schüler, die Ihre Homosexualität erkennen, als auch Lehrer, deren Homosexualität bekannt wird, massiv diskriminiert. Hier versagen die Schulleitungen, die Schulverwaltungen und insbesondere die Kultusministerien.
Alle Studien erklären, um Homophobie zu bekämpfen, muss an den Schulen das Thema Homosexualität frühzeitig aufgegriffen und in einen diskriminierungsfreien Raum behandelt werden. Hierzu bedarf es einer spezifischen Lehrerfortbildung und eines klaren Auftrages an die Schulen.
Es würde den Ländern Niedersachsen und Hessen, die sich selbst gerne für fortschrittlich halten, sehr gut anstehen, die Initiative des Landes Berlin zu übernehmen und Flagge zu zeigen in dem Kampf gegen Homophobie. Aber hierzu fehlen offensichtlich Mut, Wille und Verständnis.
Sowohl der zweitgrößte ostdeutsche CSD (nach Berlin) in Rostock unter der Schirmherrschaft der SPD-Landtagspräsidentin Sylvia Bretschneider als auch der CSD in Braunschweig mit der SPD-Bundestagsabgeordneten Carola Reimann machen deutlich, dass nicht nur in den Großstädten Lesben und Schwule leben. Gleichstellung ist ein wichtiges Ziel, das nur mit der SPD erreicht werden kann und daher: Weg mit den schwarzen Schnecken ? Gleichstellung nur mit uns.
SPD Parteivorstand
Svenja Hinrichs
Abteilungsleiterin "Planung und Kommunikation"
Willy-Brandt-Haus
Wilhelmstraße 141
10963 Berlin
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 16.07.2009 - 22:47 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 103848
Anzahl Zeichen: 0
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 382 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Schwusos auf Christopher Street Day in Frankfurt/Main, Rostock und Braunschweig"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
SPD (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Lesben und Schwule in der SPD (Schwusos) Ansgar Dittmar und die Fachsprecherin im Bundesvorstand der Schwusos für den Bereich "Homophobie und Sport" Martina Wilczynski erklären zur "Berliner Erklärung" gegen Homophobie: Ei
Scheytt und Krajewski: Bundesregierung gefährdet Kultur in Deutschland durch das Freihandelsabkommen mit den USA ...
In der folgenden gemeinsamen Erklärung von Oliver Scheytt und Christiane Krajewski, Mitglieder im Kompetenzteam von Peer Steinbrück, fordern sie, den Kulturbereich bei den Verhandlungen zum Freihandelsabkommen mit den USA auszuklammern und etwa die grenzüberschreitende Buchpreisbindung zu erhal
Matthias Machnig: Untätigkeit der Bundesregierung führt zu Desaster mit Ansage ...
Zu heutigen Medienberichten, denen zufolge die großen Energieversorger in Deutschland planen, möglicherweise bis zu einem Fünftel ihrer konventionellen Kraftwerkskapazitäten vom Netz zu nehmen, erklärt Matthias Machnig, für Energie und Umwelt zuständiges Mitglied im SPD-Kompetenzteam: Fo
Weitere Mitteilungen von SPD
AG Angelegenheiten der Europaeischen Union, SPD steht zum Vertrag von Lissabon, CDU ist in Erklaerungsnot ...
> Zu den Vorschlaegen der CSU fuer das neue Begleitgesetz des Vertrags von Lissabon erklaert der europapolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Axel Schaefer: Die CSU hat eine Woche lang gehadert und dann Vorschlaege gemacht, die bei naeherem Hinsehen 80 Prozent Status Quo, etwas Symbol
Teilhabe von Menschen mit Behinderungen weiter voranbringen ...
> Arbeitslosigkeit von schwerbehinderten Menschen in den letzten Jahren insgesamt gesunken Anlässlich des gestrigen Kabinettsbeschlusses des "Berichts der Bundesregierung über die Lage von Menschen mit Behinderungen" erklärt der Beauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für die
EU-Vorschlag zur Aufhebung der Visapflicht fuer den Westlichen Balkan noch nicht ausreichend ...
> Zum Vorschlag der Europaeischen Kommission zur Aufhebung der Visapflicht fuer Buerger aus Mazedonien, Montenegro und Serbien erklaeren die beiden stellvertretenden Vorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion Angelica Schwall-Dueren und Walter Kolbow: Die SPD-Bundestagsfraktion begruesst den Vo
Vorstellung der Unterstützerinitiative ?Neue Energie! Atomkraft ? nein danke!? mit Sigmar Gabriel, Ernst-Ulrich von Weizsäcker, Michael Ballhaus und N ...
> Mit einem Appell für neue Energie und gegen Atomkraft stellt sich am Montag, dem 20. Juli 2009, die Wählerinitiative "Neue Energie! Atomkraft ? nein danke!" vor. Die Initiative unterstützt mit ihrem Aufruf den SPD-Kanzlerkandidaten Frank-Walter Steinmeier. In ihrem Aufruf war




