neues deutschland: Fortsetzung des Weltklimaberichts: Warner und Bremser¶
ID: 1040460
andere sein. Orkane und Sturmfluten, aber auch Wasserknappheit und
Dürren werden in vielen Regionen zunehmen. Angesichts dessen hat der
Weltklimarat IPCC zwei Kernbotschaften für die politischen
Entscheidungsträger: Sie müssen alles dafür tun, den CO2-Ausstoß zu
reduzieren, damit die Klimawandelfolgen nicht ganz furchtbar werden.
Und sie müssen schon jetzt Anpassungsmaßnahmen ergreifen, denn der
Klimawandel ist längst Realität. Beides ist ein alter Hut. Angesichts
der bisher geringen Anstrengungen sind die Warnungen nötiger denn je.
Das gilt auch für Deutschland: Das Gerangel um das weitere Abbremsen
der ohnehin mangelhaften Energiewende wirkt angesichts der
Herausforderungen wie eine Provinzposse. Und statt weitere fossile
Ressourcen etwa durch die umstrittene Fracking-Technologie aus dem
Boden zu holen, sollte überlegt werden, wie Energieeinsparung dies
überflüssig macht. Womöglich aber - auch das gibt der IPCC-Bericht
her - hofft die Politik vielerorts darauf, dass sich die
Klimawandelfolgen schon irgendwie »managen« lassen. Aber nur, wenn
man das Geld für Anpassungsmaßnahmen hat. Auch aus diesem Grund wird
die Erwärmung die armen Regionen und dort die ärmsten Schichten am
härtesten treffen. Der IPCC-Bericht ist eigentlich ein Plädoyer für
Nord-Süd-Solidarität - doch er könnte das Gegenteil bewirken. Was die
Wissenschaft weiß, macht die Politik noch lange nicht heiß.
Pressekontakt:
neues deutschland
Redaktion
Telefon: 030/2978-1715
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 31.03.2014 - 18:07 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1040460
Anzahl Zeichen: 1716
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Außenhandel
Diese Pressemitteilung wurde bisher 265 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"neues deutschland: Fortsetzung des Weltklimaberichts: Warner und Bremser¶"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
neues deutschland (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die Tageszeitung "neues deutschland" erscheint von diesem Montag an wochentags mit neuem Layout und unter dem Titel "nd.DerTag". Die Wochenendausgabe heißt schon seit fast zwei Jahren "nd.DieWoche". Die Zeitung, die weiterhin als "Sozialistische Tageszeitung"
Viele Berliner Gewerbemieter beantragen Mietstundungen ...
Fast ein Viertel aller Gewerbemieter der Berliner landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft WBM haben für Mai und Juni eine Mietstundung beantragt. Darüber berichtet die in Berlin erscheinende Tageszeitung "neues deutschland". Das geht aus einer noch unveröffentlichten Antwort der Senatsver
"neues deutschland": EU-Abgeordnete Demirel: Mindestlohn unter zwölf Euro bedeutet Armutslohn ...
Die Europaabgeordnete der LINKEN Özlem Alev Demirel hat sich für eine schnelle Erhöhung des Mindestlohns in Deutschland auf wenigstens zwölf Euro pro Stunde ausgesprochen. "Alles andere bedeutet Armutslohn", sagte die Abgeordnete, die u.a. im Sozialausschuss des EU-Parlaments tätig is
Weitere Mitteilungen von neues deutschland
Lucke: Schäubles Äußerungen sind geschmacklos ...
Das Vorgehen Russlands gegenüber der Ukraine erinnert Wolfgang Schäuble an den Expansionsdrang Nazi-Deutschlands. "Solche Methoden hat schon der Hitler im Sudetenland übernommen", erklärte der Finanzminister am Montag bei einer öffentlichen Veranstaltung in seinem Ministerium. &qu
Mitteldeutsche Zeitung: Geheimdienst NSA Unionsobmann im NSA-Untersuchungsausschuss: Snowden soll Dokumente aushändigen ...
Der Obmann der CDU/CSU-Bundestagsfraktion im NSA-Untersuchungsausschuss, Patrick Sensburg, hat den einstigen NSA-Mitarbeiter Edward Snowden aufgefordert, dem Gremium seine Dokumente auszuhändigen. "Da muss irgendwie Fleisch an den Knochen", sagte er der in Halle erscheinenden "Mi
Allg. Zeitung Mainz: "Nüchtern werden" Stefan Schröder (Wiesbadener Kurier) zur Krim-Krise/Nato ...
Wir Deutschen sind mal wieder gespalten. Man unterscheidet zwischen Russlandverstehern und Kriegstreibern. Dazwischen geht offenbar nichts. Der Graben scheint quer durch die Regierung zu laufen. Verteidigungsministerin von der Leyen bietet östlichen Nato-Partnern militärische Hilfe an, Außenm
Märkische Oderzeitung: über den Ukraine-Russland-Konflikt: ...
Nach zwei Wochen voller Drohungen, in denen der Kreml Soldaten östlich der Ukraine aufmarschieren ließ und die Nato Kampf- und Überwachungsflugzeuge westlich des Landes stationierte, redet man endlich wieder miteinander. Trotzdem will Moskau nach der Einnahme der Krim weitere Ziele erreichen:




