WAZ: Braunkohle: SPD muss sich erklären
- Kommentar von Tobias Blasius
ID: 1041915
Lager wollen die Sozialdemokraten in Nordrhein-Westfalen eilig
klarstellen, was die überraschende Beschneidung von Garzweiler II
nicht sein sollte: ein früherer Braunkohle-Ausstieg. Doch allen
Beteuerungen zum Trotz wird es spätestens Mitte des nächsten Jahres
zum Schwur kommen.
Dann will Rot-Grün in einer "Leitentscheidung" klären, wie viel
Tagebau man im Zuge der Energiewende nach 2030 noch für sinnvoll
erachtet. Wenn die Landesregierung ihre eigenen Klimaziele und
Ökostrom-Ausbauprogramme ernst nimmt und die Grünen weiterhin so
geschickt ihre Agenda abarbeiten, dürfte der heimische Energieträger
vorschnell zum schmutzigen Anachronismus erklärt werden. Die formale
Abbaugenehmigung im rheinischen Revier bis zum Jahr 2045 wäre dann
politisch das Papier nicht mehr wert.
Das ist der wahre Grund, warum Gewerkschaften und RWE-Mitarbeiter
mit Sorge den Einstieg in eine Ausstiegsdiskussion sehen. Die NRW-SPD
sollte schleunigst klären, welchen Wert sie der Braunkohle im
Energiemix der Zukunft noch zumisst.
Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 - 804 6519
zentralredaktion@waz.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 02.04.2014 - 18:56 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1041915
Anzahl Zeichen: 1382
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Essen
Kategorie:
Wirtschaft (allg.)
Diese Pressemitteilung wurde bisher 224 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"WAZ: Braunkohle: SPD muss sich erklären
- Kommentar von Tobias Blasius"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westdeutsche Allgemeine Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der NRW-Landesbeauftragte des Deutschen Roten Kreuzes für den Bevölkerungsschutz warnt davor, dass weite Teile der Bevölkerung trotz der ernsten Sicherheitslage nicht auf Krieg und andere große Krisen vorbereitet seien. Er rät dazu, neben den Erwachsenen auch Kinder und Jugendliche auf den Erns
WAZ: Lehrerverband-Präsident Düll: "Social-Media-Verbot passt nicht zum Wählen ab 16" ...
Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Stefan Düll, kritisiert Forderungen in der EU und in Deutschland, den Konsum von Social Media für Jugendliche einzuschränken. Anlass ist ein Votum des NRW-Landtages, das Wahlalter bei Landtagswahlen auf 16 abzusenken. "Das Wahlalter wird auf 16
WAZ: NRW-Gleichstellungsministerin Paul (Grüne) warnt vor Sexkaufverbot ...
NRW-Gleichstellungsministerin Josefine Paul (Grüne) ist gegen ein Sexkaufverbot. "Sexarbeit ist kein Beruf wie jeder andere und Prostituierte bedürfen eines besonderen Schutzes. Ein Verbot der Sexarbeit bedeutet nicht automatisch mehr Schutz, sondern das Abdrängen in ein nur schwer zu kontro
Weitere Mitteilungen von Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Arian Resources bringt Perlat-Übernahme zum Abschluss ...
/NICHT ZUR AUSGABE AN NACHRICHTENAGENTUREN IN DEN USA BZW. ZUR VERBREITUNG IN DEN VEREINIGTEN STAATEN BESTIMMT/ TSX Venture Exchange Börsenkürzel: ARC Zahir (Zip) Dhanani, der Vorsitzende und CEO von Arian, ist erfreut bekannt zu geben, die Übernahme der ehemals produzierenden Perl
Know How und Mut zu neuen Gedanken: Renditechance und Risikominimierung am Finanzmarkt ...
Zweifelsohne sind die aktuellen Börsenstände liquiditätsgetrieben. Die Notenbanken der USA und inzwischen auch Japans fluten die Märkte mit Geld. Die Europäische Zentralbank rüstet sich für einen Kampf gegen die Deflation. Die Politik des billigen Geldes wird auch weiter fortgeführt ? trotz
Übernahme der dtms abgeschlossen ...
Die Übernahme des Mainzer Kundendialog-Spezialisten dtms ist Anfang April erfolgreich abgeschlossen worden. Das Unternehmen firmiert ab sofort als dtms converting communication GmbH und plant mit dem neuen Investor Paragon Partners, das eigene Geschäft in den nächsten Jahren strategisch weiter z




