Westfalenpost: Keine Sonderstellung für das Ruhrgebiet / Kommentar von Joachim Karpa zur Stärkung

Westfalenpost: Keine Sonderstellung für das Ruhrgebiet / Kommentar von Joachim Karpa zur Stärkung des Regionalverbandes Ruhr

ID: 1042609
(ots) - Wie Kai aus der Kiste taucht urplötzlich der
Gesetzentwurf der Landesregierung zur Stärkung des Regionalverbandes
Ruhr (RVR) auf. Ohne öffentliche Diskussion, einfach so, räumt die
Landesregierung dem Ruhrgebiet eine Sonderstellung ein. Düsseldorf
erweitert die Kompetenzen des RVR erheblich, wertet ihn auf und gibt
ihm politisch ein stärkeres Gewicht. Dazu gehört die vorgesehene
Direktwahl der Vertreter im Ruhrparlament im Jahr 2020. Der Zeitpunkt
ist aus rot-grüner Sicht klug gewählt. Dass die Oberbürgermeister von
Duisburg bis Dortmund nicht amüsiert darüber sind, sagen sie jedem,
der es hören will, hinter vorgehaltener Hand. Vor der Kommunalwahl im
Mai wollen sie ihrem Innenminister nicht in den Rücken fallen. Aber,
das ist ihr Problem. Anderswo im Land stellen sich andere Fragen.
Gegen eine Bündelung der Interessen im Sinne der Sache, seien es
Klimaschutz und Infrastruktur, ist nichts zu sagen, aber ein Lex
Ruhrgebiet stößt nicht nur in Südwestfalen sauer auf. Mit welchem
Anspruch nimmt das Revier aus Sicht der Landesregierung diese
herausgehobene Position ein. Weil Hannelore Kraft in Mülheim wohnt
und Garrelt Duin in Essen? Und, was bedeutet dieses Gesetz im
Umkehrschluss für Südwestfalen? Eine Gleichbehandlung der Regionen im
Land stellen sich verantwortliche Politiker anders vor. Dass der
geplante Sonderstatus ohne Mehrkosten über die Bühne geht, denken nur
die, die Sonntagsreden Glauben schenken. Der Aufbau neuer Strukturen
kostet Geld und weckt schnell Begehrlichkeiten beim Ruf nach mehr
Personal. Wer soll das bezahlen? Die drittstärkste Industrieregion
Deutschlands? Nein danke.



Pressekontakt:
Westfalenpost
Redaktion

Telefon: 02331/9174160



Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Weser-Kurier: Kommentar von Silke Hellwig zum Handwerker-Steuerbonus Westfalenpost: Signale und Gerechtigkeit / Kommentar von Harald Ries zum Rentengesetz
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 03.04.2014 - 20:35 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1042609
Anzahl Zeichen: 1905

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Hagen



Kategorie:

Innenpolitik



Diese Pressemitteilung wurde bisher 177 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Westfalenpost: Keine Sonderstellung für das Ruhrgebiet / Kommentar von Joachim Karpa zur Stärkung des Regionalverbandes Ruhr"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Westfalenpost (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Westfalenpost: Bundesliga-Manager wird BSW-Generalsekretär: "Merz hat keine Hausmacht mehr" / Oliver Ruhnert wechselt in die Politik und kommt wie der Kanzler aus dem Sauerland ...
Oliver Ruhnert, der designierte Generalsekretär des Bündnisses Sahra Wagenknecht (BSW), spricht Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) in seiner Partei den nötigen Rückhalt ab. Merz habe "keine Hausmacht mehr", so Ruhnert im Interview mit der in Hagen erscheinenden WESTFALENPOST (Print: Mo

Westfalenpost: Herdecker Bürgermeisterin gibt erstes Interview nach Messerangriff ...
Die neue Bürgermeisterin von Herdecke, Iris Stalzer, hat sich rund drei Wochen nach der Messerattacke auf sie erstmals in einem Interview ausführlich öffentlich geäußert (Online: Freitag/ Print: Samstagsausgabe). Die 57-jährige SPD-Politikerin hatte am 7.Oktober in ihrem eigenen Haus lebensgef

Westfalenpost: Ministerpräsident Wüst: Keine neue Gebietsreform für NRW ...
NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat die Kommunale Neugliederung in Nordrhein-Westfalen vor 50 Jahren gewürdigt. "Die Gebietsreform war ein wichtiger Schritt, um die kommunale Verwaltung in Nordrhein-Westfalen zukunftsfähig zu machen", sagt er der WESTFALENPOST (WP; Online Mitt


Weitere Mitteilungen von Westfalenpost


Westfalenpost: Signale und Gerechtigkeit / Kommentar von Harald Ries zum Rentengesetz ...
Ist es gerecht, wenn Mütter auch für Kinder, die vor 1992 geboren wurden, einen Rentenzuschlag bekommen? Sicher. Und ist es gerecht, wenn ein Dachdecker, der nach mehr als 45 Jahren im Beruf nicht mehr arbeiten kann, im Alter von 63 ohne Abschlag in den Ruhestand gehen kann? Eher schon. Aber ist

RNZ: Kommentar Rhein-Neckar-Zeitung zu Steuerbonus für Handwerksleistungen ...
Die Forderung des SPD-Vizefraktionschefs Schneider ist folgerichtig: Er plädiert dafür, den Steuervorteil für Handwerksleistungen abzuschaffen. Der Staat würde dadurch pro Jahr 1,5 Milliarden Euro sparen - Geld, das dem Steuerzahler an anderer Stelle besser zugute kommen könnte. Bedauer

Weser-Kurier: Kommentar von Silke Hellwig zum Handwerker-Steuerbonus ...
Es ist auch nicht das erste Mal, dass Experten den Bonus infrage stellen: 2011 hatte der Bundesrechnungshof angemahnt, dass er kaum Vorteile für die Wirtschaft, aber handfeste Nachteile für den Fiskus hat. Auf ein drittes Urteil wird man wohl verzichten können. Denn trotz allem haben weder SP

Allg. Zeitung Mainz: Seien Sie besorgt! / Kommentar zu gestohlenen Online-Daten ...
Heute schon Angst gehabt? Nicht? Wir sollten aber Angst haben. Oder wenigstens besorgt sein. So oder so ähnlich klingen nach jedem neuen Fall gestohlener Online-Daten die (Er-)Mahnungen an uns Verbraucher, mehr für die Sicherheit unserer Mailkonten und Portalzugänge zu tun. Also denken wir uns


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z