Mitteldeutsche Zeitung: Internet
Kiels Datenschützer Weichert rechnet auch künftig mit Diebstahl von E-Mail-Adressen
ID: 1042856
Weichert rechnet nach dem jetzt bekannt gewordenen Diebstahl von 18
Millionen E-Mail-Adressen und Passwörtern mit weiteren Vorfällen
dieser Art und fordert standardisierte Verfahren für den Umgang
damit. "Damit müssen wir in der Zukunft leben", sagte er der in Halle
erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung" (Samstag-Ausgabe). "Deshalb
ist es wichtig, dass jetzt standardisierte Verfahren aufgelegt
werden, damit Betroffene umfassend und hilfreich informiert werden
können, so dass keine negativen Konsequenzen für sie entstehen."
Weichert fügte hinzu, er gehe davon aus, dass das Bundesamt für die
Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) "jetzt wieder eine
Informationskampagne starten wird, und zwar diesmal vielleicht
schneller und adäquater als beim letzten Mal, weil es jetzt
Erfahrungen hat". Gleichwohl gelte auch heute der Grundsatz,
"Gründlichkeit geht vor Schnelligkeit". Betroffenen Nutzern riet der
Datenschutzbeauftragte, E-Mail-Adressen und Passwörter zu ändern oder
auszutauschen. Mehr könne man erst einmal nicht tun. Als Ende Januar
bekannt wurde, dass Unbekannte 16 Millionen E-Mail-Konten gekapert
hatten, stellte sich heraus, dass das BSI schon seit Dezember davon
wusste und mehrere Wochen brauchte, um über den Vorgang zu
informieren und eine Form zur Information der Betroffenen zu finden.
Das BSI richtete damals eine Website ein, auf der Nutzer prüfen
konnten, ob ihr Account gehackt worden war. Der zuständige
Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) stellte sich gleichwohl
hinter das BSI und sprach ihm sein Vertrauen aus.
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Datum: 04.04.2014 - 11:57 Uhr
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