Pressemitteilungen aus der Region halle


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PresseMitteilungen aus der Region halle


Weiterbildung Wildnispädagogik der Natur- und Wildnisschule Teutoburger Wald im Raum Köln

(Mynewsdesk) Informationsabend am 15.11.2017, VHS Köln Nippes Weiterbildung Wildnispädagogik vom 12.04.-11.11.2018 über 6 Blöcke Ort der Veranstaltung: Nationalpark Eifel, Urft Das tiefe Wissen der Naturvölker über das einfache Leben in ?Wildnis? ermöglicht auf unvorstellbar vielschichtige Weise wieder in Verbindung mit den eigenen Wurzeln und der Schöpfung zu kommen. Eng vertraut mit den natürlichen Kreisläufen, Erscheinungsformen und Gesetzmäßigkeiten von Wildnis, fühlten sich die indigene ...


02.11.2017

Mitteldeutsche Zeitung: Suizide Tödlicher Personalmangel in Gefängnissen?

Angesichts einer Serie von Selbsttötungen in Sachsen-Anhalts Gefängnissen soll der Landtag die Zustände in den Haftanstalten überprüfen. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Donnerstag-Ausgabe).Unter staatlicher Obhut sind im laufenden Jahr bereits sechs Häftlinge gestorben: fünf in Halle, einer in Burg. Damit registrierte das Justizministerium weit mehr Fälle als in den Jahren zuvor. Zudem verzeichnet Sachsen-Anhalt mehr Fälle als Thüringen und Sachsen. &qu ...


02.11.2017

Mitteldeutsche Zeitung: Umstrittener Tweet AfD-Landeschef fordert Entschuldigung von Roi

Der AfD-Landtagsabgeordnete Daniel Roi aus Bitterfeld-Wolfen hat für eine Aussage über das neue Bundestagspräsidium heftige Kritik auch aus den eigenen Reihen geerntet. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Donnerstag-Ausgabe)."Ein Rollstuhlfahrer, Claudia Roth von den Grünen und ein Afrikaner der SPD. Perfektes Abbild der BRD 2017", schrieb Roi bei Twitter. Gemeint waren Bundestags-Präsident Wolfgang Schäuble, der seit einem Attentat im Rollstuhl sitzt, ...


02.11.2017

Mitteldeutsche Zeitung: Justiz Zahl der Asylklagen sinkt

Die Zahl unerledigter Asylklagen bei den Verwaltungsgerichten in Sachsen-Anhalt ist erstmals wieder rückläufig. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Donnerstag-Ausgabe). Seit 2012 ziehen immer mehr Ausländer vor Gericht, um in Deutschland einen Schutzstatus einzuklagen. Sprunghaft stieg die Zahl der Streitigkeiten ab 2016. Zur Jahresmitte 2017 türmte sich an den beiden Verwaltungsgerichten Halle und Magdeburg ein Berg von rund 4 600 offenen Fällen. Jetzt ist die ...


02.11.2017

Mitteldeutsche Zeitung: zum Haftbefehl gegen einen jungen Syrer aus Schwerin

Vier der sechs letzten Anschläge gehen auf das Konto von Asylsuchenden. Der jetzt vereitelte fünfte Anschlag war wohl nur noch eine Frage der Zeit. Das ist weder Anlass für Hysterie noch gar für Hetze. Immerhin sind über eine Million Menschen ins Land gekommen, überwiegend aus Not. Gleichwohl können sich die Chefs der Sicherheitsbehörden mit ihren Warnungen bestätigt fühlen. Unbestreitbar ist jedenfalls, dass ein Zielkonflikt zwischen Humanität und Sicherheit besteht; man löst diesen Konfl ...


01.11.2017

Mitteldeutsche Zeitung: zu VW und Steuersparmodellen

Volkswagen-Konzern hat durch verschachtelte Firmenkonstruktionen in Luxemburg vermutlich viele Millionen an Steuern gespart. Ähnliche Praktiken werden Unternehmen wie Veolia, BASF oder der Modekette Zara vorgeworfen. Es zeigt sich: Die trickreiche Steuervermeidung ist keine üble Spezialität US-amerikanischer Internetriesen wie Amazon oder Google, sondern normale Praxis internationaler Konzerne. Bemerkenswert ist aber doch: Die meisten der Steuertricks sind legal, weswegen die Konzerne selt ...


29.10.2017

Mitteldeutsche Zeitung: zu Katalonien

Mit dem Wahlgang schlägt Premier Rajoy zwei Fliegen mit einer Klappe: Er sorgt dafür, dass nach der Absetzung der gesetzesbrecherischen Separatistenregierung in Barcelona so schnell wie möglich wieder eine neue reguläre Regionalregierung ins Amt kommt. Und er gibt den 7,5 Millionen Katalanen die greifbare Chance, an den Urnen einen demokratischen Ausweg aus der aktuellen politischen Sackgasse zu finden. Die Mehrheit der Katalanen, so sagen es die jüngst erhobenen Umfragen, sieht nach Woche ...


29.10.2017

Mitteldeutsche Zeitung: zum Visa-Hebel

Dieser Hebel bedeutet eine Bestrafung unbescholtener Menschen, die aus ehrbaren Motiven nach Europa streben. Weil sie ihren Urlaub hier verbringen wollen, Familienangehörige besuchen möchten oder hoch qualifiziert sind und bei uns einen Job suchen. Es dürfte jedenfalls keineswegs ausschließlich Vertreter der Eliten treffen, Diplomaten etwa oder Wirtschaftsbosse. Ein zentrales Problem bleibt im Übrigen, dass viele EU-Länder wie Ungarn oder Polen aus egoistischen oder rassistischen Motiven üb ...


29.10.2017

Mitteldeutsche Zeitung: Sachsen-Anhalt/Politik Schorlemmer fordert neue Reformation - Kritik an "Übermacht des Ökonomischen"

Der Theologe und Bürgerrechtler Friedrich Schorlemmer fordert eine neue Reformation. "Wir bräuchten dringend sowohl geistig als auch politisch eine grundlegende Reformation, die in den Mittelpunkt des Denkens und Handelns die Herausforderungen des Friedens, der sozialen Gerechtigkeit mit Menschenrechten und der Bewahrung der Schöpfung stellt. Alle anderen Fragen sind wohl wichtig, aber nachrangig", schreibt der 73-Jährige im Vorfeld des Reformationstages am 31. Oktober in einem ...


28.10.2017

Mitteldeutsche Zeitung: zu Jamaika

Die aktuellen Rempeleien zeigen vor allem eins: Die Konstellation mag noch so außergewöhnlich sein, Regierungsbildungen gehorchen den immer gleichen Gesetzen. Auf die freundliche Begrüßung mit viel Lächeln und Schulterklopfen, folgen die Muskelspiele. Es ist der Versuch, sich eine möglichst gute Ausgangsposition zu verschaffen, gegenüber den Mitverhandlern - und auch gegenüber den eigenen Leuten. Denn die Sondierer müssen ja nicht nur über ihre eigenen Schatten springen müssen, sondern s ...


27.10.2017

Mitteldeutsche Zeitung: zu Katalonien

Die Katalonien-Krise ist nicht beendet. Die katalanische Unabhängigkeitsbewegung hat ihre Anhänger zu Protesten und zum zivilen Ungehorsam aufgerufen. Das spricht nicht dafür, dass die Spannungen in der Region, deren Gesellschaft in zwei Lager gespalten ist, geringer werden. Es drohen weiterhin schwere, ungewisse und riskante Zeiten. Pressekontakt: Mitteldeutsche Zeitung Hartmut Augustin Telefon: 0345 565 4200 hartmut.augustin@mz-web.de Original-Content von: Mitteldeutsche Zeitung, über ...


27.10.2017

Mitteldeutsche Zeitung: zu Air Berlin

Die zukünftige Entwicklung bei den Arbeitsplätzen rechtfertigt indes keinesfalls die Intervention der Regierung. Jene 3000 Jobs, die die Lufthansa jetzt übernimmt, wären mit großer Wahrscheinlichkeit in dieser Größenordnung ohnehin erhalten geblieben. Es wären in einem hohen Maß Airlines aus anderen europäischen Staaten zum Zuge gekommen. Easyjet zum Beispiel oder Wizz Air oder die Billig-flugsparten des Air France-KLM-Konzerns oder der British-Airways-Mutter IAG oder vielleicht auch Ryan ...


27.10.2017

Mitteldeutsche Zeitung: zur EZB

Die EZB macht nicht Geldpolitik für Deutschland, sondern für die ganze Euro-Zone. Ihr Ziel ist eine Inflationsrate von knapp unter zwei Prozent. Derzeit liegt die nur bei 1,1 Prozent und damit viel zu niedrig. Und wer sich über die mickrigen Zinserträge aufregt, könnte sich an den Staat wenden: Die Niedrigzinspolitik hat dem Finanzminister seit 2008 etwa 240 Milliarden Euro gespart - davon kann er ja etwas zurückgeben. Pressekontakt: Mitteldeutsche Zeitung Hartmut Augustin Telefon: 0345 ...


26.10.2017

Mitteldeutsche Zeitung: zu Steudtner

Doch ein Deal mit Geiselnehmern wirft das immer gleiche Dilemma auf: Darf ein Staat Zugeständnisse machen, um seine Bürger zu retten, oder bestärkt er damit nicht nur die Kidnapper? Das Mantra der Bundesregierung lautet: "Wir lassen uns nicht erpressen." In Einzelfällen wird dann doch gezahlt. Was auch immer Gerhard Schröder dem türkischen Präsidenten gegeben hat, es steigert die Gefahr für Deutsche und Europäer in der Türkei, in staatliche Geiselhaft zu geraten. Es macht sie zu ...


26.10.2017

Mitteldeutsche Zeitung: zur Debatte um denöffentlich-rechtlichen Rundfunk

Öffentlich aus der Deckung wagen wird sich nach dem Sturm der Entrüstung vermutlich ohnehin keiner mehr. Ebenfalls ungeklärt ist die Frage, was die gebührenfinanzierten Sender online anbieten dürfen. Schon jetzt stellen viele presseähnlich aufgemachte Beiträge das Geschäftsmodell der privaten Zeitungsverlage in Frage. Sollten die Länder das freigeben, gerät das Gleichgewicht der Medien vollends aus dem Lot. Dann besteht die Gefahr, dass das öffentlich-rechtliche System das privat organisi ...


26.10.2017

Langfristige, sichere und sehr rentable Anlagemöglichkeit mit garantiertem Zins

Dabei fokussiert sich die Gesellschaft auf Bestandsimmobilien, die der Gesellschaft und den Investoren eine nachhaltige und lukrative Rendite erwirtschaften. Neben der Lage, Verwendung und Zustand, der jeweiligen Liegenschaften wird eine klare Fokussierung auf das Vermietungs- und Verpachtungskonzept umgesetzt und diese ist maßgeblich für den Erfolg jeden einzelnen Projektes. Die PYG ONE PLC bietet interessierten Investoren eine lukrative und sehr sichere Anlagemöglichkeit in einer der Top ...


26.10.2017

Mitteldeutsche Zeitung: zu Türkei und Steudtner

Die türkische Justiz könnte das Verfahren gegen Steudtner und die zehn Mitangeklagten gleich zu Beginn einstellen, die Beschuldigten rasch freisprechen oder zumindest aus der Untersuchungshaft entlassen. Aber selbst wenn es in dem Fall ein glimpfliches Ende gäbe: Die Probleme in den deutsch-türkischen Beziehungen wären damit keineswegs gelöst. Der "Welt"-Korrespondent Deniz Yücel sitzt seit fast acht Monaten in Untersuchungshaft. Staatschef Erdogan hat schon das Urteil gesproche ...


25.10.2017

Mitteldeutsche Zeitung: zu Steinmeier und Moskau

Die Aufmerksamkeit, die nun Steinmeiers Russland-Reise erfährt, zeigt indes, wie der Ex-Außenminister trotz der repräsentativen Rolle eine wichtige Aufgabe erfüllen kann: In immer mehr diplomatischen Krisen kann es helfen, wenn Kanzlerin und Bundespräsident eine Aufgabenteilung zwischen Realpolitik und Symbolik praktizieren. Wie im Mai in Israel konnte Steinmeier nun auch in Moskau ohne überbordende Ziele oder bilaterale Zwänge anreisen, um Scherben aufzukehren, die Fühler neu auszustreck ...


25.10.2017

Mitteldeutsche Zeitung: zu Metalltarifen

Die deutsche Wirtschaft braucht ohnehin stärkere Lohnsteigerungen. Real lag das jährliche Lohnplus seit 2009 im Durchschnitt bei rund einem Prozent, und das ist etwas schmal für eine Ökonomie, die im neunten Jahr des Aufschwungs ist und deren Arbeitslosigkeit auf 25-Jahres-Tief liegt. Wünschenswert wären zwar höhere Einkommen vor allem in schlechter bezahlten Jobs. Doch hier fehlt den Gewerkschaften meist die Macht. Auch mit der Forderung nach einer verkürzten Arbeitszeit schneidet die IG ...


24.10.2017

Mitteldeutsche Zeitung: zu Glyphosat

Am Ende weiß nun niemand mehr, ob die konkrete Sachfrage nicht längst zu einem Politikum instrumentalisiert wurde oder ob tatsächlich Risiken für die Gesundheit drohen. Das Problem liegt sicherlich auch in der Überhöhung des Themas, das zu einer Grundsatzfrage über die künftige Ausrichtung der Agrarpolitik wurde. Der Abschied von Glyphosat ist für viele ein Signal für die Abkehr von einer fabrikähnlichen Nahrungsmittelproduktion, bei der Pflanzengesundheit und Artenvielfalt auf dem Land u ...


24.10.2017

Mitteldeutsche Zeitung: zuÖkostrom

Für die Energiewende wird zunehmend ihr eigener Erfolg zum Problem. Inzwischen wird in ländlichen Regionen Ostdeutschlands mehr Ökostrom produziert als verbraucht. Die Netzbetreiber wollen daher riesige Stromleitungen nach Süddeutschland verlegen. Das kostet Milliarden und treibt die Kosten in die Höhe. "Stopp", sagen berechtigterweise immer mehr Energieexperten. Sie plädieren dafür, die Energiewende wieder regionaler auszurichten. Anstatt Strom kreuz und quer durch Deutschla ...


24.10.2017

Mitteldeutsche Zeitung: zu AfD und Bundestag

Die Umfragen aus den Ländern und die Erfahrungen aus anderen europäischen Staaten lassen vermuten, dass die AfD länger bleibt als vier Jahre. In Thüringen taxieren die Demoskopen sie aktuell bei 20 Prozent - obwohl dort mit Björn Höcke ein Rechtsradikaler die Partei führt. Ob und wie die AfD den Bundestag 72 Jahre nach Kriegsende prägt, wird man erst in einigen Monaten wissen. Vielleicht aber hat begonnen, was für die Demokratie wohl das Gefährlichste ist: eine langsame Gewöhnung an die Fei ...


24.10.2017

Mitteldeutsche Zeitung: zur Schwarzen Null

Es darf kein Tabu mehr sein, Steuerentlastungen auch mit Erhöhungen an anderer Stelle gegen zu finanzieren. Das erhöht die Spielräume enorm. Auch die von Schäuble ausgerufene "schwarze Null" darf kein Dogma sein. Die im Grundgesetz verankerte Schuldenbremse schreibt einen Etat ohne neue Schulden nicht vor. Natürlich wäre es fahrlässig, dauerhafte Steuersenkungen mit Schulden zu bezahlen. Es spricht aber nichts dagegen, dringend notwendigen Investitionen über Kredite zu finanzieren ...


23.10.2017

Mitteldeutsche Zeitung: zur AfD im Bundestag

Wichtigstes Leitmotiv muss sein, weniger zu reagieren als zu agieren. Also nicht die AfD rechts überholen zu wollen, wie es die Union debattiert. Nicht in der Flüchtlingspolitik sich auch von links noch weiter an sie anzunähern, wie es Sahra Wagenknecht fordert, sich überhaupt nicht nur auf dieses eine Thema einengen zu lassen. Zu stellen - und zu entzaubern - ist die AfD nur inhaltlich. Was hat sie beizutragen zu einer Rentenreform, einem besseren Pflegesystem oder einer gerechteren Vert ...


23.10.2017

Mitteldeutsche Zeitung: Chancenlos im Drogenkampf

Cannabis ist in Sachsen-Anhalt auf dem Vormarsch - und zwar stärker denn je. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung Montag-Ausgabe). Im vergangenen Jahr wurden im Land 3 497 Cannabisdelikte festgestellt, teilte das Landeskriminalamt auf MZ-Nachfrage mit. Vier Jahre zuvor waren es noch lediglich 2 461. Das entspricht einem Anstieg um 42 Prozent, die Cannabisdelikte haben sich also in wenigen Jahren beinahe verdoppelt. In den Zahlen sind der Besitz, der Handel, der Anba ...


23.10.2017

Mitteldeutsche Zeitung: Inflation Preisanstiege sind bei Lebensmitteln besonders stark

Die Preissprünge bei Lebensmittel sind in den vergangen Jahren deutlich stärker ausgefallen als die generelle Teuerung. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Sonnabend-Ausgabe) unter Hinweis auf Auswertungen des Statistischen Bundesamtes. Danach sind Lebensmittel von 2010 bis September 2017 um 16,3 Prozent teurer geworden. Insgesamt stieg die Inflation in dem Zeitraum allerdings nur um 9,6 Prozent. Vor allem bei Obst gab es zwischen 2010 und 2016 einen satte ...


21.10.2017

Mitteldeutsche Zeitung: zu Daimler und Dieselskandal

Es wirkt wie ein halbes Schuldeingeständnis, dass auch Daimler nun mit Software-Updates die Schadstoffmengen im Abgas reduzieren will. Die Kosten dafür haben den Profit so heftig gedrückt. Der Gewinneinbruch muss für Zetsche ein Signal zum Umsteuern sein. Und noch immer verkauft Daimler Neuwagen, deren Stickoxid-Emissionen im Alltagsbetrieb über den Grenzwerten liegen. Es wird höchste Zeit, dass der Konzern saubere Autos auf die Straße bringt. Pressekontakt: Mitteldeutsche Zeitung Ha ...


20.10.2017

Mitteldeutsche Zeitung: zu Union und kleine Leute

Als führende Kraft in einer Jamaika-Koalition müsste die Union für höhere Belastungen Gutgestellter eintreten oder neue Schulden aufnehmen. Beides scheuen CDU und CSU wie der Teufel das Weihwasser, von der FDP ganz zu schweigen. So ist denn auch das Gegenteil geplant: Union und Liberale wollen den Soli abschaffen und die Einkommensteuer senken. Da der Spitzensteuersatz unangetastet bleiben soll, werden naturgemäß besonders Gutverdiener profitieren. und alles bliebe, wie es ist. Es scheint, ...


20.10.2017

Mitteldeutsche Zeitung: Sachsen-Anhalt/Politik Sachsen-Anhalt: Eingeschleppte Tier- und Pflanzenarten verbreiten sich rasant

Eingeschleppte Pflanzen und Tiere sind in Sachsen-Anhalt auf dem Vormarsch. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Freitagausgabe) mit Verweis auf die Antwort der Landesregierung zu einer Anfrage des CDU-Landtagsabgeordneten Guido Heuer. Neun Arten sind demnach schon weit verbreitet, vor allem Riesenbärenklau, Springkraut, Waschbär, Nutria, Chinesische Wollhandkrabbe, Kamberkrebs und Blaubandbärtling. Im Kampf gegen diese sogenannten invasiven Arten, die teil ...


20.10.2017

Mitteldeutsche Zeitung: zu Katalonien

Die Separatisten geben nicht auf und ließen auch das letzte Ultimatum Madrids, auf den Weg der Legalität zurückzukehren, verstreichen. Dabei nehmen sie bewusst in Kauf, dass die Lage in der spanischen Region weiter eskaliert. Nun wird die spanische Regierung die in der Verfassung vorgesehene Zwangsentmachtung der katalanischen Führung einleiten. Um dem Recht im abdriftenden Katalonien wieder Geltung zu verschaffen. Keine leichte Entscheidung für Spaniens Ministerpräsidenten Mariano Rajoy. U ...


19.10.2017

Mitteldeutsche Zeitung: zu EU und Türkei

Schon zu Beginn des Brüsseler Gipfels war keine Mehrheit für die naheliegende Forderung nach Abbruch der Beitrittsgespräche absehbar. Doch die Türkei nähert sich der Union nicht an, sie entfernt sich weiter. Politisch mag die Argumentation der meisten Mitgliedstaaten ja plausibel sein. Denn tatsächlich gibt es im den autoritär geführten Staat am Bosporus starke Kräfte gegen die Erdogan-Herrschaft. Die müssten unterstützt werden. Weil man dem Staatschef in Ankara nicht den Triumph gönnen w ...


19.10.2017

Mitteldeutsche Zeitung: zu Tillich und Sachsen

Stanislaw Tillich, der 2008 als "Der Sachse" und "Einer von uns" Ministerpräsident wurde, hat das Land treiben lassen. Regiert hat er nicht. Er ist Konflikten systematisch aus dem Weg gegangen, er hat seine Minister dahin geschickt, wo es Ärger und rechte Ausschreitungen gab. Tillich ließ sich erst sehen, wenn es absolut unvermeidlich war. Wirklich genossen hat er die Zeit, als er als Bundesratspräsident außerhalb Sachsens herumreisen und repräsentieren durfte. Kann ma ...


19.10.2017

Mitteldeutsche Zeitung: Sachsen-Anhalt Protest gegen Haus der Identitären Bewegung

In Halle wächst der Widerstand gegen ein Schulungszentrum der rechtsextremen Identitären Bewegung. "Wir wünschen ausdrücklich keine Nachbarschaft mit Ihnen", heißt es an die Adresse der Identitären in einem von mehr als 120 Anwohnern unterzeichneten offenen Brief, über den die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Donnerstagausgabe) berichtet. Die Gruppierung, die vom Verfassungsschutz beobachtet wird, schüre Ängste in Bezug auf Flüchtlinge und spalte die Gesellschaft, he ...


19.10.2017

Mitteldeutsche Zeitung: Viele Oststraßen immer noch mit DDR-Namen: Historiker fordert Umbenennung

Mehr als ein Vierteljahrhundert nach dem Ende der SED-Diktatur ist deren Ideologie im Straßenbild ostdeutscher Städte und Gemeinden unverändert präsent. Häufigster Namensgeber ist Ernst Thälmann, von 1925 bis 1933 Chef der KPD. Der Berliner Zeithistoriker und DDR-Forscher Klaus Schroeder fordert, stattdessen demokratische Politiker zu würdigen. "Wir sollten solche Leute ehren, die auch ein Vorbild für unsere Jugend sind. Thälmann gehört nicht dazu", sagte er der in Halle erscheine ...


19.10.2017

Mitteldeutsche Zeitung: zur EU und Terrorabwehr

Längst nicht in allen Mitgliedsstaaten wird der Zugang zu den Bestandteilen, aus denen auch Feierabend-Täter einen tödlichen Sprengsatz basteln können, so strikt kontrolliert wie in Deutschland. Ein derartiger Flickenteppich gefährdet aber alle. Denn wer seine Bombe irgendwo in der Gemeinschaft zusammenbaut, kann damit unbehelligt durch die EU reisen und sich sein Ziel aussuchen. Es gibt Städte, die sich umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen einfach nicht leisten können. Da erscheint es nur kon ...


18.10.2017

Mitteldeutsche Zeitung: zu Air Berlin und Winkelmann

Winkelmann für dieses Jahr 1,35 Millionen Euro als Bruttosalär garantiert, während gleichzeitig mit Steuergeld eine Transferngesellschaft für Air-Berlin-Beschäftigte aufgebaut wird, die keinen neuen Job finden. Natürlich kann man darüber diskutieren, ob die Summe angemessen ist. Es hat überdies einen üblen Beigeschmack, dass er zuvor bei der Lufthansa arbeitete, die nun große Teile von Air Berlin übernimmt. Aber dass ihm Gehaltsgarantien gewährt wurden, ist verständlich. Wie anders hätte ...


18.10.2017

Mitteldeutsche Zeitung: zu Tillich

Tillichs Rücktritt war überfällig. Die CDU hat in Sachsen mehrere Direktmandate an die AfD verloren und das nicht im Geringsten kommen gesehen. Tillich hat die Partei und das Land eher verwaltet als gestaltet. Eine Abgrenzung gegen ganz Rechts gelang ihm erst, als es zu spät war. Tillichs Worte werden nachhallen. In der CDU sind Rücktrittsforderungen an Merkel bislang zwar noch nicht zu hören. In der CSU aber gibt es die Seehofer-weg-Rufe bereits. Pressekontakt: Mitteldeutsche Zei ...


18.10.2017

Mitteldeutsche Zeitung: zur Linken

Die Partei, die sich als Partei des Friedens und der Solidarität versteht, findet den Frieden nicht. Solidarität im menschlichen Umgang ist in der Führungsriege ein Fremdwort. Ja, in keiner anderen deutschen Partei außer der AfD werden die Machtkämpfe so knallhart ausgetragen wie hier. Der einstige Fraktionsvorsitzende Gregor Gysi sprach bereits 2012 beim Göttinger Parteitag von "Hass". Der Hass ist zurück. Er macht die Linke unsympathisch und politikunfähig. Pressekontakt: M ...


18.10.2017

Bis zu 6% realistische Rendite mit Immobilienobjekt

Das in diesem Angebot beschriebene Sondergewerbeobjekt wird von einer Betreibergesellschaft erworben und ist langfristig an einer A+++ Mieter verpachtet. Der Pachtvertrag erwirtschaftet ein Volumen von 2,3 Mio. EUR pro Jahr und hat eine Laufzeit von 15 Jahren zzgl. 2 Verlängerungsoptionen von je 5 Jahren. Der Wert des Objektes wurde im März 2106 durch einen Sachverständigen auf der 19,5 Mio. EUR geschätzt. Der Kaufpreis der Immobilie beträgt 17,8 Mio. Euro, inklusive aller anfallenden Kost ...


18.10.2017

Mitteldeutsche Zeitung: zu Rasern und Falschfahrern

Welche Strafe können für solche Taten angemessen sein? Für die Beantwortung dieser Frage hat das Landgericht Aachen mit seinem Urteil gegen einen Menschen, der sich durch eine Geisterfahrt das Leben nehmen wollte, neue Maßstäbe gesetzt. Im Vergleich mit den vielen illegalen Autorennen ist diese Form, das Auto als Waffe zu benutzen, sicher ein Extremfall. Doch die Folgen sind mindestens genauso verheerend. Und müssen deshalb auch hart bestraft werden. Es geht dabei um den Opferschutz, ...


17.10.2017

Mitteldeutsche Zeitung: zum Irak

Deutschland ist mit einer sehr praktischen Frage konfrontiert. Nämlich der, wie mit dem in Kürze auslaufenden Mandat für die Ausbildung kurdischer Kämpfer durch die Bundeswehr zu verfahren ist. Die Entscheidung darüber müssen der neue Bundestag und die neue Regierung fällen. Es wäre durchaus akzeptabel, wenn das gegenwärtige Mandat noch einmal um wenige Monate verlängert wird, bis sich die Verhältnisse sortiert haben. Ob die Bundeswehr während dieser Übergangsphase überhaupt noch einmal d ...


17.10.2017

Mitteldeutsche Zeitung: Medien Sachsen-Anhalts Staatskanzleichef Robra will ARD ohne Tagesschau

Sachsen-Anhalt drängt auf einen radikalen Umbau des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Dienstag-Ausgabe). Der für Medien zuständige Landesminister, Staatskanzleichef Rainer Robra (CDU), will das "Erste" in seiner jetzigen Form abschaffen. Als nationaler Sender reiche das ZDF aus, sagte der Minister im MZ-Interview. Die ARD solle stattdessen "ein Schaufenster der Regionen" werden. Formate mit bundespolitisch ...


17.10.2017

Mitteldeutsche Zeitung: Vorwurf der Misswirtschaft Rechnungsprüfer haben Querfurts Ex-Bürgermeister Kunert im Visier

Rechnungsprüfer haben den früheren Bürgermeister der Stadt Querfurt (Saalekreis) in Erklärungsnöte gebracht. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Dienstag-Ausgabe). In einem Bericht werfen sie Peter Kunert (FDP) Misswirtschaft vor, durch die der finanziell angeschlagenen Stadt ein erheblicher Schaden entstanden sein soll. So habe Kunert Vergütungen aus Tätigkeiten in kommunalen Betrieben, in denen er Aufsichtsratsvorsitzender war, nicht wie vorgeschrieben an die ...


17.10.2017

Mitteldeutsche Zeitung: zum Reformbedarf bei der EEG-Umlage

Alle Akteure sollten einen Teil der Lasten schultern - also auch jene, die bisher von Ausnahmen bei der Umlage profitieren. Denkbar wäre es, auf eine Steuerfinanzierung umzustellen oder Gas, Erdöl und Kohle ebenfalls mit einer Abgabe zu belegen. Wenn sauber produzierter Strom der Kraftstoff des 21. Jahrhunderts werden soll, muss er auch wettbewerbsfähig sein. Die künftige Bundesregierung muss hier die richtigen Weichen stellen. Pressekontakt: Mitteldeutsche Zeitung Hartmut Augustin Telefon ...


16.10.2017

Mitteldeutsche Zeitung: zur Situation von CDU und CSU vor den Sondierungs-Gesprächen

Die Bitte des CSU-Chefs Horst Seehofer, die Regierungsbildungsversuche in Berlin nicht mit Personaldebatten zu beschweren, ist mittlerweile zu einem Flehen geworden. Der bayerische Finanzminister Markus Söder hält die Gelegenheit für günstig, Seehofer die Spitzenkandidatur für die Landtagswahl zu entreißen. Es ist ein Kampf ohne politische Rücksichtnahme. Es zählen da nicht Deutschland und seine Bedürfnisse, es zählen persönliche Interessen, bemäntelt mit der Bayern-Fahne. Pressekontakt ...


16.10.2017

Mitteldeutsche Zeitung: zur Lage der Linkspartei

Die Partei wird sich neu finden müssen. In jedem Fall rächt es sich, dass sie die Transformation von der Protest- zur Gestaltungspartei bis heute verpasst hat. Der Protest wird zunehmend von rechts organisiert. Ein gestaltendes Linksbündnis ist weit und breit nicht in Sicht. Wozu die Linke im Bund eigentlich gebraucht wird, ist unklarer denn je. Das sollte aus Sicht der Partei nicht so bleiben. Pressekontakt: Mitteldeutsche Zeitung Hartmut Augustin Telefon: 0345 565 4200 hartmut.augusti ...


16.10.2017

Mitteldeutsche Zeitung: Parallelen zur RAF: Politologe warnt vor Radikalisierung der Identitären Bewegung

Der Politikwissenschaftler Johannes Varwick aus Halle warnt mit Blick auf die rechtsextreme Identitäre Bewegung vor einem neuen Rechtsterrorismus. Er habe die Sorge, dass die Gruppierung sich über kurz oder lang von der Gesellschaft abkoppele und radikalisiere, sagte Varwick der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Montagausgabe). "Ich sehe Parallelen zur 68er-Bewegung, die in den Linksterrorismus der Roten Armee Fraktion mündete." Zwar erklärten die Identitären G ...


16.10.2017

Mitteldeutsche Zeitung: Einkommen steigt in Sachsen-Anhalt am schnellsten

Positive Wirtschaftsnachrichten für Sachsen-Anhalt: In keinem anderen Bundesland sind die Einkommen in den vergangenen zehn Jahren stärker angestiegen als hier. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Montagausgabe) mit Verweis auf Erhebungen des Statistischen Landesamtes. Demnach wuchs das verfügbare Nettoeinkommen um knapp ein Drittel. Entsrpechend hatte jeder Einwohner Sachsen-Anhalts im Jahr 2016 im Schnitt 1.512 Euro pro Monat zur Verfügung. Sachsen-Anh ...


16.10.2017

Mitteldeutsche Zeitung: Sachsen-Anhalt/Politik Auftrags-Stau: Baufirmen durchöffentliche Aufträge überlastet

In Sachsen-Anhalt müssen Ausbesserungen an Straßen und Brücken um teilweise ein ganzes Jahr verschoben werden, weil die Bauindustrie an ihre Grenzen gestoßen ist. Grund ist, dass Bund und Länder seit einiger Zeit mehr Geld für den Straßenbau zur Verfügung stellen und darum überall in Deutschland gleichzeitig gebaut wird. Manche Baufirmen sind deswegen so mit Aufträgen ausgelastet, dass sie sich auf neue Angebote nicht mehr bewerben. Wie der Präsident der Landesstraßenbaubehörde(LSBB), Uwe ...


14.10.2017

Mitteldeutsche Zeitung: zum Fall Amri

Es gibt nicht nur eine Grauzone zwischen Polizeiarbeit und der Arbeit des Verfassungsschutzes. Polizisten sollen Verbrechen aufklären und verhüten. Verfassungsschützer sollen Extremisten beobachten. Die Grenzen zwischen Extremismus und schweren Verbrechen sind freilich gerade beim Islamismus fließend. Hinzu kommt die zweite Frage: Sollen sich Bundes- oder Landesbehörden um einen Extremisten kümmern? So entsteht statt organisierter Verantwortung leicht organisierte Verantwortungslosigkeit. D ...


13.10.2017

Mitteldeutsche Zeitung: zum Bildungsvergleich

Schlaglöcher verschwinden nicht, indem man immer aufs Neue Maß nimmt, sondern indem man die Straßen ausbessert. Übertragen auf das deutsche Bildungssystem bedeutet das, dass investiert werden muss: in Stellen für Grundschullehrer, in die Aufwertung des Berufs und eine neue Fortbildungskultur. Das ist teuer. Aber am Ende rechnet es sich, wenn alle Menschen gut rechnen und schreiben können. Pressekontakt: Mitteldeutsche Zeitung Hartmut Augustin Telefon: 0345 565 4200 hartmut.augustin@mz-w ...


13.10.2017

Mitteldeutsche Zeitung: Fußball/Erste Bundesliga RB-Trainer Ralph Hasenhüttl: "Wir können in den nächsten Wochen nur gewinnen"

Ralph Hasenhüttl hat die kommenden Topspiel-Wochen bei RB Leipzig zur Reifeprüfung für sein Team erklärt. Vor dem Bundesliga-Topspiel zwischen Borussia Dortmund und RB Leipzig sagte der RB-Trainer im Interview mit deroin Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Freitagausgabe): "Die kommenden Wochen werden zeigen, wie weit wir schon sind. In Dortmund und Bayern haben wir vergangene Saison nichts mitnehmen können. Mal sehen, wie das dieses Jahr ist." Der Österreicher sie ...


13.10.2017

Mitteldeutsche Zeitung: zu IWF und Reichensteuer

Ausgerechnet die Organisation, die immer wieder harte Sparprogramme und Einschnitte ins soziale Netz forderte, hat ihr Herz für den kleinen Mann und die kleine Frau entdeckt. Der IWF deutet auf ein Problem, das größer wird. Wer Steuern senkt, begünstigt Gewinner der Globalisierung. Doch es ist unverzichtbar, die Menschen mitzunehmen, die sich abgehängt fühlen vom Wohlstand und aufbegehren. Die Politik kann dies nicht ignorieren. Pressekontakt: Mitteldeutsche Zeitung Hartmut Augustin Tele ...


12.10.2017

Mitteldeutsche Zeitung: zum Brexit

Inzwischen kristallisiert sich heraus, dass Europa sich - bei allem berechtigten Beharren auf seinen Prinzipien - bewegen muss. Auch wenn die Wut über unvorbereitete britische Gesprächspartner noch so groß ist, ein Scheitern der Verhandlungen darf Brüssel nicht riskieren. Dies führt zu der aberwitzigen Situation, dass die EU eigentlich kein Interesse daran haben kann, die ungeliebte britische Premierministerin Theresa May zusätzlich zu schwächen, weil ihre potenziellen Nachfolger noch sch ...


12.10.2017

Mitteldeutsche Zeitung: zu Maut undÖsterreich

Eigentlich müsste selbst Dobrindt den Österreichern dankbar sein. Denn ihre Klage bietet den angehenden Koalitionären von Union, FDP und Grünen die Möglichkeit, das Maut-Projekt zu beerdigen. Man muss sich im Koalitionsvertrag nur darauf verständigen, die Vorbereitungen bis zu einem Urteil auszusetzen. Eineinhalb bis zwei Jahre ließen sich so überbrücken. Bis dahin kann der EU-weite Rechtsrahmen für Mautsysteme stehen. Pressekontakt: Mitteldeutsche Zeitung Hartmut Augustin Telefon: 0345 5 ...


12.10.2017

Mitteldeutsche Zeitung: Air Berlin

Gleichwohl ist der Lufthansa-Deal alles in allem eine vergleichsweise gute Option, zumal, wenn man sich die Alternativen vor Augen führt: Eine Zerschlagung des Unternehmens und die Aufteilung an viele unterschiedliche Anbieter hätte gewiss mehr Arbeitsplätze gekostet, zu schweigen von der kompletten Einstellung des wirtschaftlichen Betriebs, die wohl die schlimmste aller Varianten gewesen wäre. Stattdessen wird die Lufthansa den größten Teil der Flugzeuge und tausende Air-Berlin-Beschäfti ...


12.10.2017

Mitteldeutsche Zeitung: Sachsen-Anhalt/Politik Haseloff macht Front gegen Wölfe

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) fordert eine Begrenzung der Ausbreitung von Wölfen. "Wenn sich Wolfspopulationen so stark ausbreiten und nicht artgerecht verhalten, besteht akuter Handlungsbedarf", sagte er der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Donnerstagausgabe). Es brauche jetzt "wirksame Mittel zur Vergrämung und Reduzierung". Haseloff äußerte sich, nachdem am Rande des Harzes ein Wolf in eine Fotofalle getappt ist. Am Mittwoch v ...


11.10.2017

Mitteldeutsche Zeitung: zu Flüchtlingen und Europa

Eine Wende in der der europäischen Flüchtlingspolitik ist nicht in Sicht. Europa feilscht, getrieben von Populisten, um Quoten, Verteilungsschlüssel, Obergrenzen und versucht, die Fluchtwege möglichst komplett abzuriegeln. Hauptsache, die Zahlen stimmen, damit man der Bevölkerung präsentieren kann, wie viel weniger Menschen es ins Land schaffen. Angst und Abschreckung sind die Leitmotive der europäischen Flüchtlingspolitik. Mit den humanitären Werten, denen sich Europa einst verpflichtet ...


11.10.2017

Mitteldeutsche Zeitung: zu Klimazielen

Vor etwas mehr als einem Monat legte die renommierte Denkfabrik Agora Energiewende eine interessante Studie vor. Tenor: Deutschland wird seine selbst gesteckten Klimaschutz-Ziele noch deutlicher verfehlen als bisher angenommen. Das SPD-geführte Umweltministerium wollte davon nichts wissen. Man teile diese "äußerst negative Einschätzung nicht", hieß es damals. Am Mittwoch wurde bekannt, dass die Ministeriums-Experten in ihren Berechnungen zu vergleichbaren Ergebnissen gelangen. Da ...


11.10.2017

Mitteldeutsche Zeitung: zur Bankenunion

Der zweite Anlauf einer Einlagensicherung wird zu einem Wagnis, weil die große Verantwortung für die EU-Verwaltung einem Blankoscheck gleichkommt. Denn die will nun selbst bestimmen, wie lange in einem Krisenfall Hilfsgeld aus nationalen Einlagensicherungssystemen als Kredite vergeben werden. Anders gesagt: Einer Behörde, die am liebsten gestern schon alle Notkassen der Banken und Sparkassen vergemeinschaften möchte, traut man nicht zu, den Abbau der Risiken abzuwarten. Denn richtig ist: ...


11.10.2017

Mitteldeutsche Zeitung: Sachsen-Anhalt/Kriminalität Verbrühter Rentner: Anklage gegen Pflegerin

Im Fall des in einem Pflegeheim tödlich verbrühten Rentners hat die Staatsanwaltschaft Halle Anklage erhoben. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Donnerstagausgabe). Die Behörde wirft einer 50 Jahre alten Krankenschwester fahrlässige Tötung durch Unterlassung vor. Die Frau habe es im Februar dieses Jahres beim Baden des halbseitig gelähmten 79-Jährigen versäumt, die Wassertemperatur mit einem Thermometer zu messen und diese auch nicht mit der Hand geprüft, ob ...


11.10.2017

Bei der Finanzierung von Bauträgern wächst die Rendite in den Himmel

Bauträger finanzieren sich gewöhnlich durch Kapital von privaten Geldgebern, das zum Erwerb von Grundstücken und Gebäuden verwendet wird. Verdienen Sie jetzt bei jedem einzelnen Schritt mit. Wer in Immobilien investieren will, ist gut beraten, sich an einer Immobilienfirma zu beteiligen. WARUM? Diese Leute sind erfahren, kennen den Markt, finden solide Anlagen und Schnäppchen, sind breit und flexibel aufgestellt und hängen ihr Schicksal nicht an ein einzelnes Objekt. Der Einzelkäufer ist i ...


11.10.2017

Mitteldeutsche Zeitung: Sachsen-Anhalt/Politik Blackout: Sachsen-Anhalt auf großen Stromausfall nicht vorbereitet

Bei einem flächendeckenden und langanhaltenden Ausfall der Stromversorgung - einem so genannten Blackout - wären die Katastrophenschutzbehörden im Land nach Einschätzung der SPD völlig überfordert. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Mittwochausgabe). Der SPD-Innenpolitiker Rüdiger Erben warnt davor, dass Sachsen-Anhalts Kommunen nicht angemessen reagieren könnten. "Was die Landkreise an Ausrüstung haben, ist im Vergleich zu anderen Ländern Spielzeug", s ...


11.10.2017

Mitteldeutsche Zeitung: Unfall/Freizeit Auch in Sachsen-Anhalt rätselt man über Ursache des tragischen Unglücks auf der Sommerrodelbahn in NRW

Nach dem schweren Unfall eines Zwölfjährigen auf einer Sommerrodelbahn in Nordrhein-Westfalen laufen die Ermittlungen auf Hochtouren. Auch Betreiber ähnlicher Bahnen in Sachsen-Anhalt rätseln über die Unfallursache, berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Mittwochausgabe). Sie halten es nicht für möglich, dass bei einer technisch einwandfreien Bahn ein solcher Unfall passieren kann. In Sachsen-Anhalt gibt es zwei Sommerrodelbahnen mit einer baugleichen Anlage, einem Al ...


11.10.2017

Mitteldeutsche Zeitung: Sport/Nachwuchs Henry Maske im MZ-Interview: Dem Boxsport fehlen "richtige Typen"

Den deutschen Boxsport sieht Box-Legende Henry Maske derzeit in keinem guten Zustand: "Vielleicht fehlen gerade die richtigen Typen", sagte der Ex-Weltmeister der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Mittwochausgabe). Im Interview geht der Olympiasieger von 1988 auch auf die beiden Sachsen-Anhalter Profis Dominic Bösel (Freyburg) und Tom Schwarz (Halle) ein. Zudem erzählt er von seiner eigenen Suche nach Box-Talenten. 2015 hatte Maske in ganz Deutschland nach künftigen ...


11.10.2017

Mitteldeutsche Zeitung: zu Katalonien

Ein nun aufgetauchtes Geheimpapier der katalanischen Regierung scheint zudem den Verdacht zu bestätigen, dass hinter Puigdemonts Unabhängigkeitsfahrt eine Strategie der gezielten Eskalation steckt. Dazu gehört auch ein heftiger Propagandakrieg der Separatisten gegen Spanien, in dem alle eigenen Gesetzesbrüche als "rechtmäßiges Vorgehen" bezeichnet werden. Es wird für Spanien nicht einfach sein, einen Ausweg aus dieser Lage zu finden. Der Unabhängigkeitskonflikt ist nicht damit zu ...


10.10.2017

Mitteldeutsche Zeitung: zu Fischereiquoten

Die Bestandsregelung kann nicht nur den ökonomischen Interessen traditioneller Fischerei-Nation wie denen der Deutschen oder Dänen untergeordnet werden. Die Kappung der Fänge von Hering wird auf die Preise und damit dem Verbraucher auf den Magen schlagen. Doch beim Dorsch, dem anderen Brotfisch der Fischer, sind die Quoten für den westlichen Dorsch unverändert, für den östlichen nur minimal gesenkt worden. Das sichert den Fortbestand der Branche und hoffentlich auch den der Art. ...


10.10.2017

Mitteldeutsche Zeitung: zu IG Metall und Arbeitszeit

Bis auf 28 Wochenstunden sollen Beschäftigte ihre Wochenarbeitszeit verkürzen können, für längstens zwei Jahre, mit Rückkehrrecht auf Vollzeit. In einer Befragung hatten acht von zehn Arbeitnehmer die Möglichkeit zu vorübergehender Arbeitszeitkürzung befürwortet. Auch der Arbeitgeberverband Gesamtmetall will andere Arbeitszeiten, allerdings eher längere. Ein Kompromiss scheint schwierig. Dabei ist es mit Blick auf die Veränderungen der Arbeitswelt durch die Digitalisierung notwendig, sowo ...


10.10.2017

Mitteldeutsche Zeitung: Sachsen-Anhalt/Politik Obergrenze: Haseloff sieht mit Grünen kein Problem

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) sieht sich durch die Einigung zwischen CSU und CDU im Flüchtlingsstreit bestätigt. "Dass es objektiv zahlenmäßig eine Grenze für die erfolgreiche Integration von Geflüchteten gibt, habe ich schon vor zwei Jahren betont und ein entsprechender Passus ist auch in unserer Koalitionsvereinbarung zu finden", sagte Haseloff der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Mittwoch). Ein Problem für die anstehenden Koalitionsverh ...


10.10.2017

Karriereatlas für Hochschulabsolventen: GISA bietet beste Karrierechancen

GISA bietet beste Karrierechancen für Hochschulabsolventen. Das Unternehmen gehört innerhalb der Branche IT und Kommunikation zu den Testsiegern in dem von DEUTSCHLAND TEST veröffentlichten Karriereatlas. GISA konnte als Arbeitgeber überzeugen, der die berufliche Entwicklung von jungen Talenten und High Potentials unterstützt und der gleichzeitig für ein gutes Arbeitsklima sorgt und die Work-Life-Balance gezielt fördert. Damit ist das Unternehmen berechtigt, die durch DEUTSCHLAND TEST und Focus- ...


10.10.2017

Mitteldeutsche Zeitung: zu Trump und Corker

Vor dem Hintergrund der Twitter-Tiraden gegen Nordkorea und den Iran kann einem wirklich angst und bange werden. Es ist empörend, dass ein Mann wie Trump ins Weiße Haus kommen konnte. Geradezu widerwärtig aber ist das Schweigen seiner Partei. Viele republikanische Kongresspolitiker geben Corker insgeheim Recht. Sie sehen die Gefahren klar. Doch öffentlich winden sie sich. Wenn die Spitze der Republikaner diesem Präsidenten nicht endlich Paroli bietet, macht sich die Partei Abraham Lincoln ...


09.10.2017

Mitteldeutsche Zeitung: zu Union und Zuwanderung

In der Diskussion um Flucht, Asyl und Zuwanderung wurde alles mit allem vermischt, auch das ist ein Versäumnis der Union. Es war ja nicht einmal klar, für wen eine Obergrenze eigentlich gelten soll. Für Asylbewerber? Für Flüchtlinge? Für Armutsmigranten? Oder alle zusammen? Die AfD kann der Union für dieses Geschenk dankbar sein. Und doch ist es ein Fortschritt, dass sich die Union nun bewegt - oder vielmehr bewegen muss. Endlich, möchte man rufen. Es ist zu hoffen, Deutschland sehr b ...


09.10.2017

Mitteldeutsche Zeitung: zur Türkei

Es ist daher sehr gut nachvollziehbar, wenn jetzt die Stimmen noch lauter werden, sofort die EU-Beitrittsgespräche mit der Türkei zu beenden. Die Gründe dafür sind zahlreich und auch richtig - falsch wäre es trotzdem. Denn es spielte dem türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan direkt in die Hände, es würde ihn stärker machen und seine Autokratie weiter festigen. Es wäre genau das, was er möchte: Dass Deutschland das Band durchschneidet - und nicht er selbst. Die Verantwortung ...


09.10.2017

Mitteldeutsche Zeitung: zu Airbus

Bedeutsamer ist, dass der Korruptionsskandal zu einer existenziellen Bedrohung für Airbus werden könnte. Anders als VW verfügt der Flugzeugbauer nicht über milliardenschwere Rücklagen, mit denen Strafzahlungen ohne weiteres beglichen werden könnten. Zudem dürfte Airbus in vielen Ländern von Ausschreiben ausgeschlossen werden. Massive Einbußen wären die Folge. Mit seiner Warnung hat Enders, unabhängig persönlicher Verantwortung, daher gewiss Recht: Die Lage seines Unternehmens ist tode ...


08.10.2017

Mitteldeutsche Zeitung: zur Lage der SPD

Doch wichtiger noch als die Frage, wer die SPD führt, ist die, ob es diesmal - anders als 2005 oder 2009 - in der Partei wirklich zu einer schonungslosen Analyse der Niederlage kommt. Dabei geht es um Grundsätzliches, aber auch um die eigene Vermarktung. Warum schneidet die SPD bei Arbeitern so mäßig ab? Wieso gelingt es ihr kaum, außerhalb der eigenen Kernwählerschaft zu punkten? Wie ist es möglich, dass die SPD-Plakate die unpolitische Bildsprache von Zahnpasta-Werbung mit einer Sprache ...


08.10.2017

Mitteldeutsche Zeitung: Sachsen-Anhalt/Politik JU-Landeschefin schlägt Kompromiss zur Obergrenze vor

Der seit Monaten andauernde Streit der Schwesterparteien CDU und CSU um eine Obergrenze für Flüchtlinge ließe sich nach Magdeburger Vorbild beilegen. Dafür plädiert Julia Scheffler, Landesvorsitzende der Jungen Union (JU) in Sachsen-Anhalt, laut der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Samstag). Sachsen-Anhalts Regierungsbündnis aus CDU, SPD und Grünen hatte 2016 einen Formelkompromiss gefunden: Der Koalitionsvertrag macht keine Vorgabe, wie viele Flüchtlinge ins Land kommen dür ...


07.10.2017

Mitteldeutsche Zeitung: zum Münchner Olympiapark-Attentäter

Der Fall David S. ist ein Grenzfall. Sein Serienmord lässt sich als Akt eines psychisch Verletzten ebenso begreifen wie als Tat eines Ausländerhassers. Doch wäre der Täter ein Islamist gewesen, dann hätte ihn die bayerische Landesregierung wohl nicht als Amokläufer geführt, sondern als Islamisten - schon um der öffentlichen Erwartung zu entsprechen. Hier hat sie von ihrem Interpretationsspielraum einen anderen Gebrauch gemacht. Zufall ist das nicht. Pressekontakt: Mitteldeutsche Z ...


06.10.2017

Mitteldeutsche Zeitung: zum Friedensnobelpreis

Mit der Verleihung der weltweit wichtigsten politischen Auszeichnung an die relativ kleine, aber glücklicherweise lautstarke Nichtregierungsorganisation Ican bleibt sich das Nobelkomitee treu. Das Komitee hat in den vergangenen Jahren immer wieder Preisträger ausgewählt, deren Arbeit zum Zeitpunkt der Preisverleihung noch nicht beendet war. Über die Jahre ist das Nobelpreiskomitee politischer geworden. Es will politische Prozesse beeinflussen. Das heißt noch nicht, dass die Welt deswegen ...


06.10.2017

Mitteldeutsche Zeitung: zur Abschaffung derÖkostromumlage

Das Grundprinzip des EEG ist, den Betreibern der Anlagen feste Einspeisevergütungen für 20 Jahre zu zahlen, die weit über den Marktpreisen lagen. Die deutsche Ökostromförderung hat damit maßgebliche Impulse dafür geleistet, dass Solarpaneele und die Rotoren zu Lande und zu Wasser heute die preiswertesten die Verfahren zur Erzeugung von Strom. Jetzt aber brauchen wir eine regionale Förderung, damit mehr Windstrom im Süden der Republik produziert wird, denn dort ist der Strombedarf beso ...


06.10.2017

Eva Herzigova selected for GERRY WEBER - die neue Capsule Collection (FOTO)

Pünktlich zum Herbstanfang ist es endlich soweit - GERRY WEBER präsentiert gemeinsam mit dem internationalen Supermodel Eva Herzigova exklusiv eine hochwertige Capsule Collection. Diese limitierte Capsule besteht aus 3 Looks und insgesamt 7 Artikeln. Sie steht für Premium Lifestyle und unterstreicht die Markenwerte von GERRY WEBER: FEMININE - CASUAL CHIC - INSPIRING. Alle drei Looks vereinen zeitlose Eleganz mit urbanen Style Elementen - perfekt, um die Persönlichkeit der Trägerin ...


05.10.2017

Mitteldeutsche Zeitung: zu Heynckes

Die einfachste Lösung: Ein Statthalter musste her, kurzfristig verfügbar, mit den Gepflogenheiten bei den Bayern bestens vertraut, ein Mann, der weiß, wie Stars mit all ihren Marotten zu handhaben sind. Von diesen Gesichtspunkten her, ist Heynckes doch eine logische Wahl. Pressekontakt: Mitteldeutsche Zeitung Hartmut Augustin Telefon: 0345 565 4200 hartmut.augustin@mz-web.de Original-Content von: Mitteldeutsche Zeitung, übermittelt durch news aktuell ...


05.10.2017

Mitteldeutsche Zeitung: zu Geheimdiensten

Die Geheimdienste werden immer wieder mal bei Methoden erwischt, die nicht gesetzeskonform sind oder zumindest dem Geist der Verfassung widersprechen. An diesem Spannungsverhältnis wird sich trotz der gestrigen Anhörung im Bundestag, die ein Schritt hin zu mehr Transparenz ist, nichts ändern. Das weiß auch die Bundesanwaltschaft, die es zeitgleich mit der Anhörung ablehnte, Ermittlungen gegen den US-Geheimdienst NSA wegen seiner Aktivitäten auf deutschem Boden einzuleiten. Die Karlsruher ...


05.10.2017

Mitteldeutsche Zeitung: zur Steuerverschwendung

Zahlreiche Fehlleistungen haben es wieder in das Schwarzbuch des Bundes der Steuerzahler geschafft. Bei einem deutschen Staatshaushalt von 1,3 Billionen Euro wirken die Ausgabensünden allerdings wie kleine Aufreger, die den ganz großen Ärger nicht wert sind. Doch mit der bundesweiten Verwaltungsdigitalisierung hat das Schwarzbuch ins Schwarze getroffen: Seit 2013 läuft das Projekt, passiert ist herzlich wenig. 700 Millionen Euro wurden in die E-Akten-Technik investiert, nicht einmal di ...


05.10.2017

Mitteldeutsche Zeitung: Sachsen-Anhalt/Wirtschaft Braunkohle-Ausstieg in Mitteldeutschland kostet hunderte Millionen Euro

Der Ausstieg aus der Braunkohle im mitteldeutschen Revier wird teuer. "Wir gehen davon aus, dass die Strukturentwicklung einige hundert Millionen Euro kosten wird", sagte Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Armin Willingmann (SPD) der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Donnerstagausgabe). Rund 5 000 direkte Arbeitsplätze bei Tagebau-Betreibern, Kraftwerksfirmen und Zulieferern hängen laut der Initiative "Metropolregion Mitteldeutschland" an der Braunkohle-N ...


05.10.2017

Mitteldeutsche Zeitung: zu Amazon und Apple

Dem Problem des Steuerdumpings in der Europäischen Union kann man so nicht beikommen. Hier ist vielmehr der europäische Gesetzgeber gefragt, der die Dinge tatsächlich an der Wurzel anpacken muss. Am besten wäre es, EU-weit vergleichbare Körperschaftsteuersätze einzuführen. Das wird aber kaum durchzusetzen sein. Kleinstaaten wie Luxemburg oder Irland nutzen die Steuerpolitik, um sich für Investoren attraktiv zu machen. Wer Konzernen aktive Beihilfe zur Steuervermeidung leistet, mag sich cl ...


04.10.2017

Mitteldeutsche Zeitung: zum numerus clausus

Das Leben lässt sich nicht in eine Din-Norm pressen. Eigentlich sollte das kein Drama sein. Mit Abstand versteht manch ein Schüler vielleicht sogar, dass er besonders viel von dem Geschichtslehrer gelernt hat, der mit guten Noten geizte. Oder dass es ihn als Person weitergebracht hat, sich mit einem unfairen Lehrer auseinanderzusetzen. Allein: Wenn ein minimal schlechterer Schnitt entscheidet, ob jemand sein Traumstudium aufnehmen darf, werden Ungerechtigkeiten zur individuellen Katastroph ...


04.10.2017

Mitteldeutsche Zeitung: zu Katalonien

Die Europäische Union bleibt unmissverständlich: Wenn die Teilrepublik tatsächlich ihre Autonomie ausrufe, werde dies gravierende Folgen haben. Katalonien würde nicht nur die EU, sondern auch den Binnenmarkt und den Schengen-Raum sowie die Euro-Zone verlassen müssen. Diese Worte sind nötig, weil sie von der Führung in Barcelona gerne verschwiegen werden. Ein eigenständiger Staat Katalonien wäre nicht überlebensfähig. Pressekontakt: Mitteldeutsche Zeitung Hartmut Augustin Telefon: 0345 ...


04.10.2017

Mitteldeutsche Zeitung: zu Steinmeiers Rede

Steinmeiers Worte sind stark, sie machen Mut. Doch sie zeigen auch, wie fragil die Welt geworden ist, in der wir leben. Seine Worte beschönigen nichts, sie fordern aber. Die erinnern nämlich auch daran, dass man die Verantwortung für ein gutes, friedvolles Miteinander nicht abgeben kann, nicht abgeben sollte, nicht abgeben darf. Denn Demokratie ist zum einen Vorgang der Teilhabe, die jedem in diesem Land zusteht. Doch sie ist ebenso dynamisch und entwickelt sich. "Verstehen und ve ...


03.10.2017

Mitteldeutsche Zeitung: zu Las Vegas

Es wäre schon viel damit getan, Psychopathen wie Stephen Paddock posthum den großen Auftritt zu verweigern. Zum Beispiel, indem die Namen der Täter zeitnah nicht publiziert und ihre sozialen Medienkonten umgehend vom Netz genommen werden. Niemand muss die Details ihres teuflischen Vorgehens erfahren, um zu verstehen, was geschehen ist. Auch das schamlose Vorführen der Betroffenen sollte aufhören. Weniger Boulevard trüge vielleicht dazu bei, zu begreifen, wie zynisch Emotionen ausgebeutet we ...


03.10.2017

Mitteldeutsche Zeitung: zur Verlagerung von EU-Institutionen

Die Bedenken gegen Frankfurt sind da von anderer, minderer Qualität. Die Hessen müssen sich vorhalten lassen, dass sie der europäischen Bankenbehörde EBA keine Mietfreiheit zugesagt haben. Andere Städte bieten sogar an, auch noch die Büroausstattung zu bezahlen. Das finden die EU-Beamten klasse, weil das den Haushalt der EU entlasten würde. Dass bei einem solchen Deal die nationalen Steuerzahler die Rechnung zahlen müssten, scheint die Brüsseler nicht zu stören. Bei jeder Gelegenheit ford ...


01.10.2017

Mitteldeutsche Zeitung: zur Obergrenze

CDU, FDP und Grüne erklären die Obergrenze für rechtlich ausgeschlossen. Das Grundrecht auf Asyl stehe dem entgegen. Sie übersehen, dass das Grundgesetz im Asylrecht nur noch eine Nebenrolle spielt. Denn 1993 haben CDU/CSU und SPD das Asyl-Grundrecht auf Flüchtlinge beschränkt, die direkt nach Deutschland einreisen. Von 210 000 Flüchtlingen denen bislang im Jahr 2017 in Deutschland Schutz gewährt wurde, konnten sich nur 3 000 auf das deutsche Grundrecht berufen. Im übrigen basiert der gewäh ...


01.10.2017

Mitteldeutsche Zeitung: zur Jamaika-Koalition

Nicht zuletzt aus der Sorge heraus, von der letztlich mächtigeren Union über den Tisch gezogen zu werden, ziehen Ökologen und Liberale, was das Verfahren angeht, schon mal an einem Strang. Das wäre so vor zwei Monaten undenkbar gewesen und zeigt, wie lernfähig beide Parteien sind, die erlebt haben, dass sowohl die FDP als auch die SPD von der Merkel-Union in Koalitionen zerlegt wurden. Das soll den kleineren Partnern nicht erneut passieren. Schon der Anfang des womöglich neuen Bündnisses i ...


01.10.2017

Mitteldeutsche Zeitung: zu Katalonien

Leider sind weder aus Madrid noch aus Barcelona Signale zu hören, die auf ein Ende dieser Eskalation hoffen lassen. Das sind keine guten Aussichten, weder für Katalonien, noch für Spanien. Und auch nicht für Europa, das bisher diesem lodernden regionalem Brand ungerührt zuschaut. Dabei könnte dieser Konflikt bald auch andere Unabhängigkeitsbewegungen in Europa, wie etwa im spanischen Baskenland oder auf der französischen Insel Korsika, beflügeln. Pressekontakt: Mitteldeutsche Zeitun ...


01.10.2017

Mitteldeutsche Zeitung: zu Schröder und Rosneft

Rosneft wird vom Kreml kontrolliert und von Staatschef Wladimir Putin als Hebel für die russische Außenpolitik eingesetzt. Das weiß Alt-Kanzler Schröder natürlich, und deshalb muss man davon ausgehen, dass es ihm egal ist, wie er in Deutschland wahrgenommen wird. Solange das Geld stimmt. Das sei Schröder vergönnt. Es darf nur niemand an das von ihm selbst verbreitete Märchen glauben, er mache den Job, weil er zu einer sicheren Versorgung Deutschlands mit Energie beitragen will. Press ...


29.09.2017

Mitteldeutsche Zeitung: zu rot-roter Opposition

Es ist alles andere als dumm, dass die neue Fraktionschefin ein paar freundliche Worte in Richtung Linke sendet. Wenn die SPD irgendwann mal wieder erfolgreich einen Kanzlerkandidaten oder eine Kanzlerkandidatin aufstellen will, muss sie den Wählern glaubhaft machen, dass sie Machtoptionen hat. Strategisch wäre die SPD in einer besseren Lage, wenn sie mehrere Möglichkeiten hätte: von einer Ampel bis hin zu Rot-Rot-Grün. Das wirkliche Problem dabei ist und bleibt die Linke. Pragmatiker u ...


29.09.2017

Mitteldeutsche Zeitung: zu Katalonien

Spaniens konservative Regierung, die durch mangelnden Dialog ihren Teil zur Katalonien-Krise beitrug, wird sich um Lösungen bemühen müssen: Und diese können nur zusammen mit dem katalanischen Volk gefunden werden. Es ist unbestritten, dass die große Mehrheit der 7,5 Millionen Katalanen ein Referendum nach schottischem Vorbild über den Status ihrer Region wünscht, um diesen Autonomiestreit zu lösen. Was nicht heißt, das auch eine Mehrheit für die Unabhängigkeit ist, denn die Bevölkerung is ...


29.09.2017

Mitteldeutsche Zeitung: Privater Bahnbetreiber Personalmangel stoppt Züge

Der Personalmangel beim privaten Zugbetreiber Abellio ist gravierender als bisher bekannt. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Freitag-Ausgabe). Nach Angaben des Verkehrsministeriums in Magdeburg fielen von Juni bis August 141 Züge auf sechs von Abellio im Landessüden betriebenen Linien aus, 113 davon, weil keine Lokführer da waren. Insgesamt dürften tausende Pendler von den Ausfällen betroffen gewesen sein. Die Probleme waren bereits im Juli bekannt geworde ...


29.09.2017

Mitteldeutsche Zeitung: Plagiats-Vorwürfe gegen Marketingchef

Halle - Halles Stadtmarketing-Chef Stefan Voß gerät unter Druck. In der Gesellschafterversammlung der Stadtmarketing GmbH wurden gegen den 52-Jährigen Plagiats-Vorwürfe erhoben. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Freitaguasgabe). Voß soll demnach für eine Präsentation des künftigen Tourismuskonzepts für Halle teilweise das Tourismuskonzept der Stadt Berlin von 2011 abgeschrieben haben. Gegenüber der Zeitung sprach Voß von einem Entwurf. Laut Stadt hat der Geschäf ...


29.09.2017

Mitteldeutsche Zeitung: zum Rauswurf des Bayern-Trainers Ancelotti

Der FC Bayern wird mehr tun müssen, als den Trainer auszuwechseln, um wieder zu sich selbst zu finden. Er wird drei Fragen beantworten müssen. Wer führt den Klub? Wie sollte der Klub geführt werden? Wer bremst Uli Hoeneß und erklärt ihm, dass der Erfolg des Jahres 2017 nicht mit den Mitteln von 1990 erreichbar ist? Pressekontakt: Mitteldeutsche Zeitung Hartmut Augustin Telefon: 0345 565 4200 hartmut.augustin@mz-web.de Original-Content von: Mitteldeutsche Zeitung, übermittelt durch news a ...


28.09.2017

Mitteldeutsche Zeitung: zur niedrigen Frauenquote im Bundestag

Alle Parteien sollten verpflichtende Quoten für die Listen einführen. Vorbild könnte ein Paritätsgesetz wie in Frankreich sein, um gleichberechtigte Partizipation von Frauen und Männern zu sichern. Parallel dazu muss die Familienpolitik weiter alles daran setzen, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu fördern, um starre Rollenbilder aufzubrechen und Frauenkarrieren den Weg frei zu räumen. Pressekontakt: Mitteldeutsche Zeitung Hartmut Augustin Telefon: 0345 565 4200 hartmut.augustin@mz- ...


28.09.2017



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