Weser-Kurier: Zur Generaldebatte im Bundestag schreibt Stefanie Grube im "Weser-Kurier" (Bremen) vom 10. April 2014:
ID: 1045204
Denkste. Alles bestens. Ja gut, die Rente mit 63 - der Gesetzentwurf
müsse noch etwas nachgebessert werden. Das räumt Volker Kauder dann
schon ein. Mindestlohn? Gab es da Diskussionen? Die Kanzlerin erwähnt
in einem Nebensatz, die habe man in der Koalition hervorragend
gelöst, indem das Kabinett Ausnahmegruppen festgelegt habe. Durchaus
gab es schon Generaldebatten im Bundestag, bei denen mit etwas mehr
Verve diskutiert wurde, bei denen die Bundesminister aktiver zugehört
haben. Keine Frage. Diese Generaldebatte gestern war einzig eine
Machtdemonstration der Großen Koalition. Nach dem Motto: Wir ziehen
unsere Pläne durch. Was die Opposition sagt - wenn sie denn etwas
sagt - interessiert uns wenig. Die Opposition redete insgesamt kaum
länger als eine Stunde, die Vertreter der Regierungsparteien redeten
drei Stunden. So sieht es eben aus in dieser Legislaturperiode. Fast
schon mit Bedauern muss man hinzufügen: Die großen Stimmen in der
Opposition fehlen. Kein Gysi, kein Trittin. Keine Aufreger. Die Sätze
der Grünen-Vorsitzenden Katrin Göring-Eckardt wirken zu zahm, die von
Linken-Chefin Katja Kipping teilweise absurd. Zum Beispiel, als sie
sagt, ihre Partei stehe "in der Mitte". Aber bei aller Kritik an der
fehlenden Bissigkeit der Opposition ist es letztendlich das offene
Desinteresse der Regierungsparteien an ihr, die die Debatte so
einseitig macht. Als Gesine Lötzsch von der Linken spricht, ist das
Parlament fast leer. In den Regierungsbänken sitzen nur noch die
Stellvertreter der Minister. Auch das ist eine Demonstration von
Macht.
Pressekontakt:
Weser-Kurier
Produzierender Chefredakteur
Telefon: +49(0)421 3671 3200
chefredaktion@Weser-Kurier.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 09.04.2014 - 21:04 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1045204
Anzahl Zeichen: 1956
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Bremen
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 363 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Weser-Kurier: Zur Generaldebatte im Bundestag schreibt Stefanie Grube im "Weser-Kurier" (Bremen) vom 10. April 2014:"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Weser-Kurier (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der US-amerikanische Wirtschaftswissenschaftler und Nobelpreisträger Joseph E. Stiglitz hat das deutsche Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaschutz begrüßt: "Die Auswirkungen auf das Wirtschaftswachstum können erheblich sein. Daran besteht kein Zweifel", sagte der Chefökonom d
Banaszak: Grüne wollen Borkum-Abkommen verhindern ...
Der Parteichef der Grünen, Felix Banaszak, sieht sich durch Entscheidung des Bundesrats, keine Stellungnahme zum Gesetzes über ein Unitarisierungsabkommen mit den Niederlanden im Rahmen der geplanten Gasförderung vor Borkum abzugeben, bestätigt: "Ich halte es weiterhin für notwendig, dass
Neue Nato-Vorgaben: Der Vorsitzende des Bundestags-Verteidigungsausschuss, Thomas Röwekamp (CDU), spricht sich für eine allgemeine Dienstpflicht aus ...
Der Vorsitzende des Verteidigungsausschuss des Deutschen Bundestages, der Bremer CDU-Abgeordnete Thomas Röwekamp, spricht sich im "WESER-KURIER" (Bremen) wegen der neuen Nato-Vorgaben zur künftigen Truppenstärke der Bundeswehr für eine allgemeine Dienstpflicht aus. "Aus meiner Si
Weitere Mitteilungen von Weser-Kurier
Weser-Kurier: Zum Thema Regionalbeauftrage schreibt Peter Mlodoch im "Weser-Kurier" (Bremen) vom 10. April 2014: ...
Es ist eigentlich ein völlig normaler Vorgang. Ein hoher Kommunalbeamter bekommt eine Führungsaufgabe im Land. So geschehen vor gut einem Jahr, als Niedersachsens neue rot-grüne Regierung drei Landräte zu neuen Staatssekretären beförderte. Ein Staatsvertrag sieht in solchen Fällen vor, da
Weser-Kurier:Über mangelnden Respekt gegenüber Polizeibeamten schreibt Silke Hellwig im "Weser-Kurier" (Bremen) vom 10. April 2014: ...
Die Fronten sind klar: Hier die Polizisten, die einen aufreibenden Beruf haben und sich jeden Tag Respekt verdienen. Da die Menschen, vor allem junge, die sich von den Staatsdienern nichts sagen lassen, nicht von der Polizei, nicht von Lehrern und Richtern. Man muss vermuten, dass dahinter mehr
Lausitzer Rundschau: Keine Entwarnung Zum Brandenburger Verfassungsschutzbericht ...
Mit mehr als 1100 Anhängern bleibt die rechtsextreme Szene in Brandenburg die größte Aufgabe für den Verfassungsschutz des Landes. Dass die NPD an Mitgliedern verliert und ihre kommunalen Mandatsträger sich meist als komplett unfähig erweisen, ist jedoch kein Grund zur Entwarnung. Gerade n
Lausitzer Rundschau: Der falsche Mann Binninger gibt Vorsitz des NSA-Ausschusses auf ...
Der Untersuchungsausschuss zur Aufklärung der Schnüffelpraxis durch den US-Geheimdienst NSA ist noch gar nicht richtig in die Puschen gekommen, schon muss er eine peinliche Panne vermelden. Clemens Binninger, der sich mit seinem Engagement, Licht ins braune Dunkel des Nationalsozialistischen U




