Badische Zeitung: Sanktionen gegen Russland / Vernünftige Doppelstrategie
Kommentar von Thomas Fricker
ID: 1051938
nichts gebracht haben? Die Frage ist berechtigt, aber sie zielt am
Kern des Problems vorbei. Denn wie sollten Westeuropäer und
Amerikaner sonst reagieren auf das, was in der Ostukraine gerade
geschieht? In dieser Situation gar nicht zu reagieren, hätte Putin
als Zeichen der Schwäche verstanden - und als Ermutigung, erst
recht mit seinem aggressiven Kurs fortzufahren. Echte Strafmaßnahmen
durch harte Wirtschaftssanktionen hätten den Konflikt jedoch weiter
befeuert. Bisher erscheint die Doppelstrategie fortgesetzter
Dialogangebote an Putin einerseits und behutsamer Warnsignale
andererseits noch die vernünftigste Variante in einer Auswahl
schlechter Optionen zu sein. Einen Preis für besonders geradliniges
Eintreten zugunsten von Freiheit und Demokratie gewinnt man dafür
nicht. Aber vielleicht lässt sich so noch ein Krieg in der Ukraine
abwenden.http://mehr.bz/khsts98
Pressekontakt:
Badische Zeitung
Schlussredaktion Badische Zeitung
Telefon: 0761/496-0
redaktion@badische-zeitung.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 28.04.2014 - 22:02 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1051938
Anzahl Zeichen: 1211
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Freiburg
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 270 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Badische Zeitung: Sanktionen gegen Russland / Vernünftige Doppelstrategie
Kommentar von Thomas Fricker"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Badische Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
"Er (Selenskyj ) drängt auf einen Abschluss der Verhandlungen, deren Start erst 2024 beschlossen wurde, bis 2028. Das ist nicht zu schaffen. Für den bitteren Fall, dass die Ukraine für einen Friedensschluss mit dem Aggressor Russland Gebiete abtreten muss, will Selenskyj seiner Bevölkerung
Straße von Hormus: Es ist auch unser Problem / Kommentar von Kristina Dunz ...
"Es ist richtig, dass Bundeskanzler Friedrich Merz nun ein Angebot zur Minensuche und -räumung durch die Bundeswehr macht. Die Marine hat damit Erfahrung - in Nord- und Ostsee liegen Millionen Tonnen Munitionslasten aus dem Zweiten Weltkrieg. In den Tiefen der Meere wird der Bundeswehr hohe Pr
Straße von Hormus: Es ist auch unser Problem / Kommentar von Kristina Dunz ...
"Es ist richtig, dass Bundeskanzler Friedrich Merz nun ein Angebot zur Minensuche und -räumung durch die Bundeswehr macht. Die Marine hat damit Erfahrung - in Nord- und Ostsee liegen Millionen Tonnen Munitionslasten aus dem Zweiten Weltkrieg. In den Tiefen der Meere wird der Bundeswehr hohe Pr
Weitere Mitteilungen von Badische Zeitung
Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zur Forsa-Umfrageüber das Ansehen von Lehrern: ...
Mit Genugtuung dürften viele Lehrer empfinden, dass sie bei der Mehrheit der Bevölkerung ein hohes Ansehen genießen. Eine aktuelle Umfrage des Verbandes Bildung und Erziehung deckt sich mit früheren Erhebungen, wonach Lehrer im oberen Drittel der Berufsprestige-Skala stehen. Offenbar haben v
Westfalenpost: Martin Korte zum Europawahlkampf ...
Drücken wir es mal so aus: Gut vier Wochen vor der Europawahl ist der Funke der Begeisterung bei den Deutschen noch nicht übergesprungen. Es ist bisher nicht einmal jemand in Sicht, der ihn zünden könnte. Wahl ja, Kampf nein. Wenn die SPD jetzt, wie sie sagt, die zweite Stufe einleitet, kling
Westfalenpost: Wilfried Goebels zum Nichtraucherschutz ...
Die Kneipen sterben, 80 Prozent der Wirte klagen über Umsatzeinbrüche. Für Gastronomen und Bierhändler steht fest: Das strenge Rauchverbot in NRW vertreibt die Gäste vom Tresen. Das ist nicht ganz falsch, aber nur ein Faktor von vielen. Die Eckkneipe leidet seit Jahren unter dem veränderten
Lausitzer Rundschau: Klare Worte in Ankara Zum Besuch von Bundespräsident Gauck in der Türkei ...
Dass Recep Erdogan das Wesen der Demokratie nicht verstanden hat, ist offensichtlich. Er sieht Wahlen als bloßes Machtinstrument und Macht wiederum als Legitimation zur uneingeschränkten Durchsetzung eigener Ziele. Darunter auch das Ziel der privaten Bereicherung. An diesem Punkt unterscheidet




