Deutsches Expertenteam wieder im Südsudan
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Minister Müller: "Wir senden deutliches Unterstützungssignal"
Bundesminister Dr. Gerd Müller: "Unser Expertenteam wird aktiv dazu beitragen, lebenswichtige Unterstützung für die Bevölkerung im Südsudan zu leisten. Die verheerende Situation dort verlangt es, dass wir unverzüglich handeln. Ein Drittel der Menschen ist akut vom Hunger bedroht. In den notdürftigen Flüchtlingscamps ist die Lage besonders dramatisch. Daher erhält das Welternährungsprogramm jetzt wie angekündigt zehn Millionen Euro für die Versorgung von Flüchtlingen mit Nahrungsmitteln. Mit unserer Zustimmung hat das WEP bereits damit begonnen, die entsprechenden Lebensmittel zu beschaffen, um möglichst rasch helfen zu können. Die African Medical Research Foundation wird mit Hilfe unserer Mittel die ärztliche Basisversorgung von etwa 160.000 Menschen sicherstellen. Wir senden damit ein deutliches und schnelles Unterstützungssignal an die vielen notleidenden Menschen im Südsudan und stellen uns damit unserer humanitären Verantwortung."
Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller hatte sich am 26. und 27. März als erster europäischer Regierungsvertreter nach Beginn der jüngsten Krise ein eigenes Bild von der Lage vor Ort gemacht. Er sagte während seines Aufenthalts 17,5 Mio. Euro zur Unterstützung der Flüchtlinge zu.
Nach der Evakuierung der entsandten Fachexperten der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und der KfW-Entwicklungsbank zu Beginn der gewaltsamen Ausschreitungen im Dezember 2013 hatte die entwicklungspolitische Zusammenarbeit geruht. Der Krisenstab der Bundesregierung hat in seiner Sitzung am vergangenen Donnerstag (24. April) die Ausreise eines Kernteams nach Südsudan mit hohen Sicherheitsvorkehrungen genehmigt.
Aufgabe des achtköpfigen Expertenteams ist es, länger angelegte Projekte im Bereich Landwirtschaft so umzusteuern, dass diese den Notleidenden jetzt zugutekommen.
Dazu zählen z.B. die Verteilung von Saatgut und landwirtschaftlichen Geräten und der Bau von sanitären Anlagen. Finanziert werden diese und weitere Leistungen über einen sogenannten "Quick Response Fonds" in Höhe von fünf Millionen Euro aus bereits zugesagten und jetzt umprogrammierten Mitteln. Aus diesem Fonds werden darüber hinaus auch Hilfsleistungen von Nichtregierungsorganisationen in Südsudan unterstützt. Weitere 7,5 Millionen Euro werden an Nichtregierungsorganisationen vergeben, die bereits vor Ort aktiv sind und guten Zugang zu breiten Teilen der Bevölkerung haben.
Die Bevölkerung im Südsudan ist dringend auf die Unterstützung durch Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe angewiesen. Mittlerweile befindet sich mehr als eine Million Menschen auf der Flucht - fast jeder zehnte Staatsbürger. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung lebt in extremer Armut, nicht einmal jeder Vierte hat Zugang zu Trinkwasser.
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Datum: 29.04.2014 - 16:02 Uhr
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