Saarbrücker Zeitung: Verhaltenes Lob der Wirtschaft für Gabriels Reform der Industrieausnahmen von der EEG-Umlage
ID: 1055183
vorliegende Gesetzentwurf von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel
(SPD) über die "Besondere Ausgleichsregelung" für energieintensive
Betriebe ist in der Wirtschaft verhalten positiv kommentiert worden.
Der Hauptgeschäftsführer des besonders betroffenen Verbandes der
chemischen Industrie, Utz Tillmann, sagte der "Saarbrücker Zeitung"
(Mittwochausgabe), er sei zufrieden, dass die Ausgleichsregelung
fortgesetzt werde. "Man hat erkannt, dass die Wettbewerbsfähigkeit
der deutschen Industrie auf dem Spiel steht". Die Erhöhung der
Mindestzahlung auf 0,1 Cent je Kilowattstunde bedeute zwar eine
Verdoppelung gegenüber der bisherigen Regelung, sei aber verkraftbar.
Der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und
Handelskammertages (DIHK), Martin Wansleben, sagte, das Bemühen der
Bundesregierung, die Lasten für stromkostenintensive Unternehmen zu
begrenzen, sei anzuerkennen. Allerdings werde der Entwurf vor allem
im energieintensiven Mittelstand zu Kostensteigerungen führen. Das
Grundproblem der Energiewende, die hohe und weiter steigende
EEG-Umlage, werde durch die Regelungen zur Umverteilung ohnehin nicht
gelöst. "Für einige Unternehmen wird sich die Frage stellen, ob man
angesichts der absehbar weiter steigenden Stromkosten am Standort
Deutschland wettbewerbsfähig bleiben kann", so Wansleben.
Pressekontakt:
Saarbrücker Zeitung
Büro Berlin
Telefon: 030/226 20 230
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 06.05.2014 - 14:35 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1055183
Anzahl Zeichen: 1623
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin / Saarbrücken.
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 229 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Saarbrücker Zeitung: Verhaltenes Lob der Wirtschaft für Gabriels Reform der Industrieausnahmen von der EEG-Umlage"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Saarbrücker Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Zum Tag des Lokaljournalismus am Dienstag macht sich die saarländische Ministerpräsidentin Anke Rehlinger (SPD) für eine Journalismus-Förderung stark. Diese solle unabhängig von staatlicher Einflussnahme sein. Der "Saarbrücker Zeitung" sagte Rehlinger: "Guter Lokaljournalismus i
"Ärgernis" - Ex-ZDK-Präsidentin äußert Verständnis für Kramp-Karrenbauer und kritisiert Nachfolgerin ...
Ex-Saar-Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) erhält nach ihrem Austritt aus dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) wegen dessen Kritik an der Migrationspolitik der Union Rückendeckung von der früheren Chefin des katholischen Laienverbands. Die Saarländerin Rita Waschb
Ex-Bundesverfassungsrichter unterstützt Merz und nennt Fünf-Punkte-Plan "richtig" ...
Der frühere saarländische Ministerpräsident und ehemalige Bundesverfassungsrichter Peter Müller (CDU) hat das Vorgehen der Union bei der Abstimmung über die Migrations-Anträge im Bundestag verteidigt. Zugleich lobte er den Fünf-Punkte-Plan von CDU-Kanzlerkandidat Friedrich Merz, der unter and
Weitere Mitteilungen von Saarbrücker Zeitung
Die D.A.S. informiert: Urteile in Kürze - Mangelhaftes Tattoo ...
Wird ein Tattoo fehlerhaft ausgeführt, kann der Kunde Schmerzensgeld sowie die Kosten für eine Beseitigung des Tattoos als Schadenersatz fordern, ohne dem Tätowierer zuvor Gelegenheit zur Nachbesserung gegeben zu haben. Dies entschied nach Mitteilung der D.A.S. das OLG Hamm. Grund: Bei Arbeiten,
UniImmo Global Invest: Nach BGH-Urteil Schadensersatz wegen mangelnder Risikoaufklärung möglich ...
http://www.grprainer.com/Immobilienfonds.html Für Anleger des offenen Immobilienfonds UniImmo Global Invest sind die Chancen auf Schadensersatz nach einem aktuellen Urteil des BGH deutlich gestiegen. GRP Rainer Rechtsanwälte Steuerberater, Köln, Berlin, Bonn, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, M
UBS Euroinvest Immobilien: Schadensersatzanspruch der Anleger ...
http://www.grprainer.com/Immobilienfonds.html Der BGH hat ein anlegerfreundliches Urteil zu offenen Immobilienfonds gesprochen. Demnach können Anleger Schadensersatz verlangen, wenn sie nicht über das Schließungsrisiko informiert wurden. GRP Rainer Rechtsanwälte Steuerberater, Köln, Berlin,
Axa Immosolutions: Nach BGH-Urteil können Anleger Anspruch auf Schadensersatz geltend machen ...
http://www.grprainer.com/Immobilienfonds.html Der BGH hat entschieden, dass Banken Schadensersatz zahlen müssen, wenn sie bei der Vermittlung offener Immobilienfonds verschweigen, dass diese geschlossen werden können (Az. XI ZR 477/12 u.a.). GRP Rainer Rechtsanwälte Steuerberater, Köln, Berli




