LVZ: CSU warnt vor den Folgen einer gespaltenen Renten-Abstimmung für die weitere Koalitionsarbeit / Rentengipfel im Kanzleramt
ID: 1055438
Gerda Hasselfeldt, hat die Koalition vor den unabwägbaren Folgen
einer gespaltenen Abstimmung über das intern nach wie vor umstrittene
Rentenpaket gewarnt. Gegenüber der "Leipziger Volkszeitung"
(Mittwoch-Ausgabe) sagte Hasselfeldt: "Wir sollten auf jeden Fall
eine Präzedenzwirkung für die weitere Arbeit in der Koalition
vermeiden". Zugleich kündigte die führende CSU-Politikerin an, dass
sich die Spitzen von Partei, Fraktion und Regierung in den nächsten
Tagen mit der Rentenproblematik im Kanzleramt befassen werden. "Auf
Fachebene konnte keine Einigkeit erreicht werden." Noch sei nicht
klar, ob sich die drei Vorsitzenden der Koalitionsparteien mit der
SPD-Arbeitsministerin Andrea Nahles allein oder zusammen mit den drei
Fraktionsspitzen von CDU, CSU und SPD damit befassen werden. Aber
Ziel auch dieser Gespräche solle es sein, so Gerda Hasselfeldt, "dass
im Bundestag bei der Abstimmung die Koalition ein möglichst
geschlossenes Bild abgibt". Noch in dieser Woche, so bestätigten
Regierungskreise, wolle man eine einvernehmliche Regelung finden.
Voraussetzung sei aber, dass sich das Arbeitsministerium bei der
Flexibilisierung des Renteneinstiegs und bei der Stichtagsregelung im
Rahmen der Rente ab 63 entgegenkommend zeige.
Die Union ist auf Distanz zum Projekt der abschlagsfreien Rente
schon ab 63 gegangen. Bis zu 70 Unions-Abgeordnete überlegen dieses
von der SPD favorisierte Projekt abzulehnen. Umgekehrte gibt es
heftigen SPD-Widerstand gegen die aus Beitragsmitteln finanzierte
verbesserte Mütterrente, die auf Betreiben von CSU und CDU in den
Koalitionsvertrag aufgenommen wurde. Führende Unionspolitiker,
darunter auch der Fraktionsvorsitzende Volker Kauder und auch der
Parlamentarische Geschäftsführer der Fraktion, Michael Grosse-Brömer,
hatten zuvor eine getrennte Abstimmung über die beiden Rentenprojekte
in der kommenden Sitzungswoche bewusst nicht ausgeschlossen.
Pressekontakt:
Leipziger Volkszeitung
Büro Berlin
Telefon: 030/233 244 0
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 07.05.2014 - 05:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1055438
Anzahl Zeichen: 2298
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Leipzig
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 213 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"LVZ: CSU warnt vor den Folgen einer gespaltenen Renten-Abstimmung für die weitere Koalitionsarbeit / Rentengipfel im Kanzleramt"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Leipziger Volkszeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der Zentralrat der Roma und Sinti in Deutschland hat vor der Reise von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag und Dienstag nach Bulgarien und Rumänien einen Verzicht auf Roma-Abschiebungen aus Deutschland in das Kosovo verlangt. Zugleich machte Zentralratssprecher Herbert Heuß in einem
LVZ: Wegen der geplanten Erhöhung der Hartz-IV-Bezüge fordert die Linkspartei eine neue "Armutsbremse" bei den Renten / Drohender Absturz der Rentner ...
Eine "Armutsbremse" zum Schutz der Rentner angesichts steigender Hartz-IV-Beträge fordert die Linkspartei. Obwohl die Hartz-IV-Beträge 2011 nach Meinung der Linkspartei nur äußerst bescheiden ansteigen - regulär zum Jahreswechsel um fünf Euro, im zweiten Halbjahr 2011 wegen der P
LVZ: Polizei-Gewerkschaften kritisieren neue Hamburger "Blaulicht-Steuer" / GdP: "Verrückt, was in der Polizei derzeit abgeht" ...
Als Beleg für "verrückte" Vorgänge bei der Polizei haben die Polizeigewerkschaften die in Hamburg ab Jahreswechsel geltende "Blaulichtsteuer" von 40 Euro pro Polizeiruf bei Blechschäden im Straßenverkehr kritisiert. "Wenn das Schule macht, wird demnächst eine Ein
Weitere Mitteilungen von Leipziger Volkszeitung
Weser-Kurier: Kommentar von Peter Mlodoch zum Gülle-Kataster in Niedersachsen ...
Es hätte ein so schöner Kompromiss werden können. Ein Musterbeispiel für sachorientierte Politik, bei der das Interesse aller im Mittelpunkt steht und nicht Parteienstreit dominiert. Nach Gesprächen mit dem Landvolkverband hatten sich Koalition und Opposition im Niedersächsischen Landtag oh
Weser-Kurier: Kommentar von Hans-Ulrich Brandtüber ärztliche Behandlungsfehler ...
Fehler sind menschlich und überall, wo gearbeitet wird, werden Fehler gemacht. Warum also sollte das bei Ärzten anders sein? Zwar werden sie manchmal als "Halbgötter in Weiß" verklärt, vor Fehlern aber bewahrt sie dieser überzogene Titel dennoch nicht. Was Ärztefehler allerdings
Lausitzer Rundschau: Aus Fehlern lernen Zu Beschwerden gegen Behandlungs-Pfusch ...
In Deutschlands Kliniken kommt es jedes Jahr zu etwa 18 Millionen Behandlungen. Bei den niedergelassenen Ärzten sind es sogar fast 700 Millionen. Das ist die Dimension, die man sich vergegenwärtigen sollte, wenn die Rede auf Fälle von vermuteten oder tatsächlich festgestellten Behandlungsfeh
Mittelbayerische Zeitung: Friedhöfe besuchen! / Kommentar zum Gedenken an den Ersten Weltkrieg ...
An die Gefallenen im Ersten Weltkrieg - rund neun Millionen, darunter knapp zwei Millionen Deutsche - erinnert in Deutschland abgesehen von moosbewachsenen Gedenksteinen und einem Halbsatz in der Gedenkformel am Volkstrauertag so gut wie nichts mehr. Diese quasi nicht vorhandene Gedenkkultur ist




