Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Siemens
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Nachfolger Peter Löschers als Siemens-Chef nichts zu hören - sieht
man einmal von seinem missglückten Auftritt im Moskauer Kreml ab.
Seit kurzem aber wirbelt Kaeser, dass es wohl nicht nur altgedienten
Siemens-Mitarbeitern schwindelig wird. Große Unternehmensteile will
er ausgliedern, die Belegschaft noch mal deutlich reduzieren. Dass er
oben im Vorstand anfängt, ist immerhin ein Zeichen. Doch sind die
großen Zahlen, von denen er spricht, naturgemäß nur im Mittel- und
Unterbau zu erzielen. Mag die Hörgerätesparte, die er an die Börse
bringen will, noch etwas exotisch erscheinen, so gilt das jedenfalls
nicht für Medizintechnik: Sie trägt seit vielen Jahren zum weltweit
guten Ruf von Siemens bei. Das gilt erst recht für die
Schienenfahrzeuge: Der ICE war noch vor kurzem ein Beispiel nicht nur
für beste Siemens-, sondern überhaupt für deutsche Ingenieurtechnik.
Kaeser scheint bereit, das aufzugeben - für mehr Engagement im
Energiesektor, von dem keiner weiß, welche Richtung er endgültig
nehmen wird. Mutig? Ja. Vielleicht aber auch leichtsinnig.
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Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
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Datum: 07.05.2014 - 21:00 Uhr
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Bielefeld
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