Allg. Zeitung Mainz: Leere Stühle / Kommentar zum Runden Tisch in der Ukraine
ID: 1059410
verbindet sich mit dem Runden Tisch in der Ukraine kein
Hoffnungsschimmer. Im Gegenteil: Er ist schon von Beginn an eine
vertane Chance. Wenn die ukrainische Übergangsregierung geltend
macht, sie werde sich nicht mit den Separatisten zusammensetzen, die
illegitime Ziele verfolgten und "Blut an ihren Händen" hätten, kann
man ihr nur zurufen: Genau die müssen mit an den Verhandlungstisch.
Wie kann der Westen der ukrainischen Übergangsregierung das nur
durchgehen lassen? Die Europäische Union ist auf dem besten Weg, in
der Ukraine-Krise auf ganzer Linie zu versagen. Dass sie jedwedem
Säbelrasseln widersteht - ob dem der prorussischen Separatisten oder
dem abschreckungsgläubiger Militärexperten im Westen -, ist ja
vollkommen richtig. Umso ernsthafter müsste sie aber den Stufenplan
für wirtschaftliche Sanktionen gegen Russland verfolgen. Russlands
Präsident Wladimir Putin hat längst durchschaut, dass das nur
Wortgeklingel ist und Europa gar nicht bereit zu sein scheint, selbst
wirtschaftliche Konsequenzen hinzunehmen. Warum sich die EU und die
deutsche Regierung auch noch von den derzeitigen Machthabern in Kiew
am Nasenring herumführen lassen, bleibt dagegen ein Rätsel. Wenn der
Westen das Land vor dem Zerfall und dem wirtschaftlichen Bankrott
bewahren soll, dann muss er auch bei der Besetzung des Runden Tisches
ein entscheidendes Wort mitreden können. Wladimir Putin kommt so
seinen Zielen Tag für Tag näher. Dazu gehört nicht nur die
Destabilisierung der Ukraine. Dazu gehört offenbar auch, den
Spaltpilz in eine offenbar uneinige Europäische Union zu tragen.
Pressekontakt:
Allgemeine Zeitung Mainz
Wolfgang Bürkle
Newsmanager
Telefon: 06131/485828
online@vrm.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 14.05.2014 - 20:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1059410
Anzahl Zeichen: 1969
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Mainz
Kategorie:
Außenhandel
Diese Pressemitteilung wurde bisher 216 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Allg. Zeitung Mainz: Leere Stühle / Kommentar zum Runden Tisch in der Ukraine"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Allgemeine Zeitung Mainz (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der Politikwissenschaftler Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte hält einen Austritt der FDP aus der Berliner Ampelkoalition für möglich. "Die Ergebnisse der FDP bei den vergangenen Landtagswahlen befinden sich im kaum noch messbaren Bereich", sagt Korte im neuen Podcast der VRM "Korte &
Es bleibt ein Störgefühl / Kommentar von Jens Kleindienst zum Karlsruher AfD-Urteil ...
Als demokratisch gewählter Vertretung des Volkes kommt dem Bundestag "bei der Gestaltung seiner inneren Organisation und des Geschäftsgangs ein weiter Spielraum zu". So hat es das Bundesverfassungsgericht jetzt bekräftigt - und sich damit selbst große Zurückhaltung auferlegt. Einzige
Wir brauchen eine Vision für unser Land / Kommentar von Dennis Rink zum Zustand Deutschlands ...
Wohin führt unsere Reise? Befindet sich Deutschland wirklich im Sinkflug? Und was bedeutet das für uns? Umfragen bestätigen regelmäßig, dass wir Deutsche uns diese Frage immer häufiger stellen - und dass wir Sorgen haben. Können wir hier noch sicher leben? Bleibt die Demokratie die sattelfest
Weitere Mitteilungen von Allgemeine Zeitung Mainz
neues deutschland: Bergwerksunglück in der Türkei: Unterirdische Machtarroganz ...
Die Reaktionen nach dem Grubenunglück von Dienstagnacht in der Westtürkei sind nicht allein von Schrecken und Trauer geprägt, sondern auch von Wut und Protest. Es ist kein altkluges Räsonieren, wenn man schon jetzt, lange vor der Klärung der Unglücksursachen, in der Türkei ziemlich sicher
Sevim Dagdelen: Erdogan und AKP mitverantwortlich für Bergwerksunglück ...
"DIE LINKE ist bestürzt über das furchtbare Unglück im türkischen Kohlebergwerk Soma, das über 230 Opfer gefordert hat. Den Angehörigen der Opfer gilt unser tief empfundenes Mitgefühl, den Verletzten wünschen wir baldige Genesung. Unsere Gedanken sind auch bei den Kohlekumpeln, die n
Wolfgang Gehrcke: Nicht Brahimi ist gescheitert, sondern die Syrienpolitik des Westens ...
"Dass Lakhdar Brahimi nach erfolglosen Friedensbemühungen sein Amt aufgibt, ist menschlich verständlich, politisch aber ein großer Rückschritt für eine nicht gewaltsame Lösung in diesem Krieg", so Wolfgang Gehrcke, stellvertretender Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE, zum Rückt
Stefan Liebich: Keine Selbstgespräche am Runden Tisch ...
"Ein Runder Tisch ist nur dann sinnvoll, wenn sich alle daran versammeln, die miteinander im Konflikt sind. Selbstgespräche sind unnötig", kommentiert Stefan Liebich, Obmann der Fraktion DIE LINKE im Auswärtigen Ausschuss, die Einberufung eines 'Runden Tisches der nationalen Ein




